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Do, 10:11 Uhr
22.05.2008

Kaffeenachmittag wieder einmal gut besucht

Es war nicht nur ein „Kaffeekränzchen“, was da die CDU Artern veranstaltet hatte, sondern es ging um handfeste politische Themen aus der Regionalpolitik...

Zum ersten Mal in diesem Jahr lud die CDU Artern die „jung gebliebenen“ Mitglieder und Freunde zu Kaffee und Kuchen unter dem Motto „Aktiv 60+“ in die Gaststätte „Ratskeller“ ein. Jens Krautwurst und Thomas Meißner konnten 20 Gäste begrüßen. Zu Beginn berichtete Jens Krautwurst über die politische Arbeit in den ersten vier Monaten diesen Jahres. Er hob das wirtschaftspolitische Forum mit dem Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), Herrn Andreas Krey, im Februar hervor. Weiterhin beleuchtete er die „Vor-Ort-Besuche“ der CDU Artern bei der Pressko AG, beim Gespräch mit Vertretern der evangelischen und katholischen Gemeinde sowie der bioenergy systems GmbH. Die Besuche werden in den kommenden Monaten beim TALI e.V., der EBS GmbH und dem Staatlich Regionalem Förderzentrum Artern fortgesetzt.
Kaffeenachmittag wieder einmal gut besucht (Foto: Archiv CDU Artern) Kaffeenachmittag wieder einmal gut besucht (Foto: Archiv CDU Artern)

Anschließend informierten beide über die aktuelle Situation im Schwimmbad Artern. „Für dieses Jahr bleibt das Bad in kommunaler Trägerschaft, die Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten sind noch nicht abgeschlossen“, so Jens Krautwurst. Die Gäste forderten deutlich längere Öffnungszeiten, bei entsprechendem Wetter, als im vergangenen Jahr. „Es ist wichtig, dass das Solebad grundsätzlich erhalten bleibt“, so einige Teilnehmer.
Kaffeenachmittag wieder einmal gut besucht (Foto: Archiv CDU Artern) Kaffeenachmittag wieder einmal gut besucht (Foto: Archiv CDU Artern)

Weiteres Thema war der vom Stadtrat beschlossene Eintritt in die Verwaltungsgemeinschaft „Mittelzentrum Artern“. „Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden sowie Verwaltungskosten senken jetzt und nicht erst in zwei, drei oder vier Jahren, wenn eine Entscheidung seitens des Landes getroffen wird“, so Jens Krautwurst. „Agieren statt reagieren, Artern verspielt seine Zukunft, wenn wir weiter in der Isolation verharren“, so Krautwurst weiter. „Artern behält seine volle Eigenständigkeit und seinen hauptamtlichen Bürgermeister“, so Thomas Meißner. „Die Verwaltungsarbeit muss effizienter und sparsamer abgewickelt werden, um auch in Zukunft Mittel für soziale Einrichtungen und notwendige Investitionen zur Verfügung zu haben, Eingemeindungen lassen sich nicht erzwingen“, so Meißner weiter. Jens Krautwurst berichtete über einen weiteren Besuch im Innenministerium, bei dem klar festgestellt wurde, dass ein Beitritt der Stadt Artern zur Verwaltungsgemeinschaft den Status „Mittelzentrum“ nicht gefährden würde.
Autor: khh

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