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Sa, 09:54 Uhr
24.05.2008

Gartentipp (2): Pflanzenanzucht

Bei den Preisen für die Pflanzen in der Kleingärtnerei wird ja auch teils schon kräftig zugelangt. Kein Wunder, wenn nach eigenen Lösungen gesucht wird. Hier mal zwei Tipps...

Der erste Tipp kommt von unserem Leser Peter Scheller. Der schildert eine Methode, wie er sich die Tomatenpflanzen selbst ranzieht. Seit Jahren schon hat er auf seinem Balkon in großen Blumetöpfen zwei bis drei Tomatenpflanzen stehen. Da der Balkon sehr geschützt ist, aber volle Sonne bekommt, gedeihen seine Pflanzen natürlich trefflich, die er auch wesentlich früher setzen kann. Bei dem schnellen Wuchs fallen natürlich auch Geiztriebe an. Die macht er ab, und setzt sie gleich in eine mit Erde gefüllte alte Nektarinenschale aus der Kaufhalle. Plastiktüte darüber und die Geiztriebe schlagen am warmen Fenster schnell Wurzeln. Foto Peter Scheller.
Pflanzschale (Foto: Peter Scheller) Pflanzschale (Foto: Peter Scheller)
Eine interessante Methode, die da vorgeschlagen wird. Ob es allerdings so viel besser ist, als wenn man gleich die Samen auslegt, will ich nicht entscheiden. Aber Versuch macht klug. Ich probiere es auch mal.

Ein ganz andere Art der Pflanzenvermehrung praktiziere ich unfreiwillig seit Jahren. Vor gut 30 Jahren hatte ich von einem Bekannten zwei Pfirsichbäumchen geschenkt bekommen, dass aus einem Pfirsichkern (oder sagt man eher Stein) herangezogen worden war. Der Baum trägt nun schon seit Jahren regelmäßig viele Früchte, manchmal so stark, dass die Früchte zu Marmelade verarbeitet werden mussten, weil man sie nicht mehr eressen konnte. Aber auch Pleiten gab es, wie letztes Jahr, als einer der wenigen Frosttage genau in die Blütezeit fiel. An den Bäumen wuchsen gerade mal sechs Früchte heran, die wegen der starken Trockenheit auch noch abfielen.
Pfirsichbäumchen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Pfirsichbäumchen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Immer wieder passiert es mal, dass Früchte herunterfallen und unbemerkt liegen bleiben. Da ist es schon oft passiert, dass die Kerne im Herbst mit untergegraben werden. Und siehe da, irgend wann wächst wieder mal ein kleines Pfirsichbäumchen heran. Ob das diesjährige Bäumchen aus einer der sechs vorzeitig heruntergefallenen Früchte stammt, oder aus den Jahren zuvor ist nicht mehr feststellbar. Man kann aber auch nachhelfen. Einfach im Herbst paar Pfirsichkerne auf den Boden werfen und den Boden normal umgraben. Am besten an einer Stelle, die im Frühjahr nicht gleich tief bearbeitet wird. Hier war es zufällig ein Beet, auf dass Buschbohnen gesät werden sollen. Das im Bild gezeigte Pfirsichbäuchen hat im Winter gekeimt und ist jetzt im Frühjahr schon auf gut 15 cm Höhe herangewachsen.
Autor: khh

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