Mi, 10:54 Uhr
28.05.2008
Rechtzeitig handeln und informieren
Der Nordthüringer Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFaS) hatte in der vergangenen Woche zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Deren Inhalt richtete sich vorrangig an Geschäftsführer und Inhaber von kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region. Die nnz hörte mit zu...
Die stellvertretende Teamleiterin für Nordthüringen, Elisabeth Kröner, begrüßte die Gäste im Bürgersaal des Rathauses, darunter Dr. Klaus Stein von der Nordhäuser Arbeitsagentur sowie Hans-Georg Müller, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE).
UFaS-Projektleiter Andreas Knuhr stellte den Gästen die Ausgangssituation in Thüringen vor. Demnach gibt es bis ins Jahr 2013 einen Bedarf von 130.000 Fachkräften im Freistaat. Deshalb soll dieser Entwicklung schon jetzt entgegengewirkt werden. Zurück nach Thüringen lautet die Devise, deshalb sehen wir unsere Zielgruppe in den Pendlern, Rückkehrwilligen, aber auch bei Zeitsoldaten, die im Freistaat stationiert sind sowie bei Schülern und Studenten, sagte Knuhr.
Außerdem verwies Andreas Knuhr auf das Stellenportal im Internet, das unter der Adresse www.ufas-thueringen.de zu finden ist. Hier könnten sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber mit ihren Wünschen registrieren lassen. Ein weiterer Schwerpunkt der gegenwärtigen Tätigkeit ist, die Unternehmen verstärkt für die Bereitstellung von Praktikumplätzen zu gewinnen. Damit könne ein Studierender frühzeitig an das Unternehmen gebunden werden.
Neben der Vorstellung und Präsentation des Unternehmer- und Fachkräfteservice nutzten auch Partner wie die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen und die Arbeitsagentur die Möglichkeit, aktuelle Förderprogramme, Informationswege und –möglichkeiten zu erläutern. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Service für Unternehmen gelegt.
So stellte Hans-Georg Müller die neu geschaffenen Möglichkeiten des Paragraphen 16a des Sozialgesetzbuches II vor. Er ging dabei auf die notwendigen Voraussetzungen der Kandidaten für das Programm sowie auf die Leistungen der Unternehmen ein. Das Ziel der ARGE ist die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von 100 langzeitarbeitslosen und schwer vermittelbaren Frauen und Männern in diesem Jahr. Aktuell seien 30 Verträge abgeschlossen worden.
Joachim Nestler von der Arbeitsagentur Nordhausen informierte, daß sich der Fachkräftemangel bereits jetzt gravierend im Bestand der Arbeitslosen auswirke. In bestimmten Branchen wie dem Maschinen- und Werkzeugbau seien die Pools einfach leer. Deshalb sollten die Arbeitgeber ihren Bedarf an Fachkräften aber auch an Auszubildenden rechtzeitig melden.
Autor: nnz/knDie stellvertretende Teamleiterin für Nordthüringen, Elisabeth Kröner, begrüßte die Gäste im Bürgersaal des Rathauses, darunter Dr. Klaus Stein von der Nordhäuser Arbeitsagentur sowie Hans-Georg Müller, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE).
UFaS-Projektleiter Andreas Knuhr stellte den Gästen die Ausgangssituation in Thüringen vor. Demnach gibt es bis ins Jahr 2013 einen Bedarf von 130.000 Fachkräften im Freistaat. Deshalb soll dieser Entwicklung schon jetzt entgegengewirkt werden. Zurück nach Thüringen lautet die Devise, deshalb sehen wir unsere Zielgruppe in den Pendlern, Rückkehrwilligen, aber auch bei Zeitsoldaten, die im Freistaat stationiert sind sowie bei Schülern und Studenten, sagte Knuhr.
Außerdem verwies Andreas Knuhr auf das Stellenportal im Internet, das unter der Adresse www.ufas-thueringen.de zu finden ist. Hier könnten sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber mit ihren Wünschen registrieren lassen. Ein weiterer Schwerpunkt der gegenwärtigen Tätigkeit ist, die Unternehmen verstärkt für die Bereitstellung von Praktikumplätzen zu gewinnen. Damit könne ein Studierender frühzeitig an das Unternehmen gebunden werden.
Neben der Vorstellung und Präsentation des Unternehmer- und Fachkräfteservice nutzten auch Partner wie die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen und die Arbeitsagentur die Möglichkeit, aktuelle Förderprogramme, Informationswege und –möglichkeiten zu erläutern. Dabei wurde der Schwerpunkt auf den Service für Unternehmen gelegt.
So stellte Hans-Georg Müller die neu geschaffenen Möglichkeiten des Paragraphen 16a des Sozialgesetzbuches II vor. Er ging dabei auf die notwendigen Voraussetzungen der Kandidaten für das Programm sowie auf die Leistungen der Unternehmen ein. Das Ziel der ARGE ist die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von 100 langzeitarbeitslosen und schwer vermittelbaren Frauen und Männern in diesem Jahr. Aktuell seien 30 Verträge abgeschlossen worden.
Joachim Nestler von der Arbeitsagentur Nordhausen informierte, daß sich der Fachkräftemangel bereits jetzt gravierend im Bestand der Arbeitslosen auswirke. In bestimmten Branchen wie dem Maschinen- und Werkzeugbau seien die Pools einfach leer. Deshalb sollten die Arbeitgeber ihren Bedarf an Fachkräften aber auch an Auszubildenden rechtzeitig melden.
