Fr, 00:12 Uhr
30.05.2008
Landrat on tour (2): Kyffhäuser-Gymnasium
Die zweite Station der Kreisbereisung von Landrat Peter Hengstermann in Bad Frankenhausen war das Kyffhäuser-Gymnasium. Hier standen Probleme in der Bausubstanz im Vordergrund, aber auch eine Fahne spielt eine Rolle....
Schon beim Betreten das Gebäudes wurde man auf das Hauptproblem aufmerksam: Das Kyffhäuser-Gymnasium schadet in seinem jetzigen Aussehen dem Ansehen der Kurstadt Bad Frankenhausen. Schuldirektorin Sabine Tölle verwies dabei besonders auf die vielen Veranstaltungen, die im Schulgebäude (besonders der Aula) außerhalb des Unterrichts durchgeführt werden, wie z.B. Tagungen. Einige der Schäden kann man gut erkennen, ohne Baufachmann zu sein.
Bürgermeister Matthias Strejc (SPD), Sabine Tölle, Landrat Peter Hengstermann (CDU), Bauamtsleiter Kyffhäuserkreis, Sören Hauskeller
Hauptproblem waren natürlich wieder die Finanzen. Eltern wollten schon selbst Hand anlegen, aber die Arbeiten bedürfen doch einiger spezieller Kenntnisse und müssen von Baufirmen ausgeführt werden. Ja selbst die Schüler wollten schon sammeln. Und man nutzt ja schon Geldquellen, die nicht alle Schulen so anwenden. So berichtete Sabine Tölle, dass durch den Verkauf von Kalendern, eine Verdunkelungseinrichtung für die Aula erworben wurde.
Hinsichtlich der Finanzierung des Außenbereiches (Türen, Fenster und Fassaden) des historischen Teils des Kyffhäuser-Gymnasiums müssen immerhin ca. 350.000 Euro aufgebracht werden. Geld, dass der klamme Kyffhäuserkreis als Schulträger nicht hat. Hier haben sich aber Kyffhäuserkreis und Stadt Bad Frankenhausen geeignet, dass die Stadt Frankenhausen sich massiv an der Finanzierung beteiligt. Voraussetzung ist allerdings, dass dieser Schulstandort wenigsten 15 Jahre gehalten wird. Allerdings wird es keine Garantie geben, so Landrat Hengstermann, dass die Schule als Gymnasium erhalten wird. Das könne man für so einen langen Zeitraum in der schnelllebigen Zeit nicht garantieren.
Im weiteren Verlauf der Besichtigung zeigt Sabine Tölle, dass mit eigenen Möglichkeiten der Innenbereich der Schule bereits weitgehend umgestaltet wurde. Die Aula wurde bereits angesprochen. Viele Klassenzimmer wurden von den Schülern selbst gestaltet, siehe Bildergalerie. Stolz ist man auf die Bibliothek, die von 08:00 bis 15:00 Uhr geöffnet ist, und auch über PC zur Recherche verfügt. Der Bestand an Büchern wurde erst durch zwei Schenkungen aufgefüllt, zu deren Abholung der Landkreis die Fahrzeuge stellte.
Während des Rundganges verwies Sabine Tölle noch auf ein historisches Probleme. Früher existierten von der Schule noch viele Fahnen, die jedoch zu DDR-Zeiten alle vernichtet wurden. Es gelang nur eine Fahne zu retten. Das Problem für die Schule ist, die Fahne müsste eigentlich restauriert werden. Nur bei den vielen Problemen, welche die Schule hat, kann man keinem Menschen vermitteln, das Geld für die Restaurierung einer Fahne auszugeben.
Aber vielleicht findet sich ja ein Sponsor, auch unter den ehemaligen Schülern, der solch eine Leistung stemmen könnte. Mal darüber laut nachdenken, dürfte wohl erlaubt sein, meint zumindest kn.
Autor: khhSchon beim Betreten das Gebäudes wurde man auf das Hauptproblem aufmerksam: Das Kyffhäuser-Gymnasium schadet in seinem jetzigen Aussehen dem Ansehen der Kurstadt Bad Frankenhausen. Schuldirektorin Sabine Tölle verwies dabei besonders auf die vielen Veranstaltungen, die im Schulgebäude (besonders der Aula) außerhalb des Unterrichts durchgeführt werden, wie z.B. Tagungen. Einige der Schäden kann man gut erkennen, ohne Baufachmann zu sein.
Bürgermeister Matthias Strejc (SPD), Sabine Tölle, Landrat Peter Hengstermann (CDU), Bauamtsleiter Kyffhäuserkreis, Sören Hauskeller
Hauptproblem waren natürlich wieder die Finanzen. Eltern wollten schon selbst Hand anlegen, aber die Arbeiten bedürfen doch einiger spezieller Kenntnisse und müssen von Baufirmen ausgeführt werden. Ja selbst die Schüler wollten schon sammeln. Und man nutzt ja schon Geldquellen, die nicht alle Schulen so anwenden. So berichtete Sabine Tölle, dass durch den Verkauf von Kalendern, eine Verdunkelungseinrichtung für die Aula erworben wurde.
Hinsichtlich der Finanzierung des Außenbereiches (Türen, Fenster und Fassaden) des historischen Teils des Kyffhäuser-Gymnasiums müssen immerhin ca. 350.000 Euro aufgebracht werden. Geld, dass der klamme Kyffhäuserkreis als Schulträger nicht hat. Hier haben sich aber Kyffhäuserkreis und Stadt Bad Frankenhausen geeignet, dass die Stadt Frankenhausen sich massiv an der Finanzierung beteiligt. Voraussetzung ist allerdings, dass dieser Schulstandort wenigsten 15 Jahre gehalten wird. Allerdings wird es keine Garantie geben, so Landrat Hengstermann, dass die Schule als Gymnasium erhalten wird. Das könne man für so einen langen Zeitraum in der schnelllebigen Zeit nicht garantieren.
Im weiteren Verlauf der Besichtigung zeigt Sabine Tölle, dass mit eigenen Möglichkeiten der Innenbereich der Schule bereits weitgehend umgestaltet wurde. Die Aula wurde bereits angesprochen. Viele Klassenzimmer wurden von den Schülern selbst gestaltet, siehe Bildergalerie. Stolz ist man auf die Bibliothek, die von 08:00 bis 15:00 Uhr geöffnet ist, und auch über PC zur Recherche verfügt. Der Bestand an Büchern wurde erst durch zwei Schenkungen aufgefüllt, zu deren Abholung der Landkreis die Fahrzeuge stellte.
Während des Rundganges verwies Sabine Tölle noch auf ein historisches Probleme. Früher existierten von der Schule noch viele Fahnen, die jedoch zu DDR-Zeiten alle vernichtet wurden. Es gelang nur eine Fahne zu retten. Das Problem für die Schule ist, die Fahne müsste eigentlich restauriert werden. Nur bei den vielen Problemen, welche die Schule hat, kann man keinem Menschen vermitteln, das Geld für die Restaurierung einer Fahne auszugeben.
Aber vielleicht findet sich ja ein Sponsor, auch unter den ehemaligen Schülern, der solch eine Leistung stemmen könnte. Mal darüber laut nachdenken, dürfte wohl erlaubt sein, meint zumindest kn.





