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Fr, 12:02 Uhr
30.05.2008

Statistik zum Milchpreis

Das Thüringer Landesamt für Statistik versucht etwas Licht in die heiße Milchpreisdiskussion zu bringen. Mit Zahlen..


Die Milchanlieferung lag im 1. Quartal 2008 leicht über dem Vorjahresniveau.

Von Januar bis März 2008 lieferten Thüringer Milcherzeuger 234 Tausend Tonnen Rohmilch an Molkereien und Milchsammelstellen. Das waren knapp 2 Prozent mehr Milch als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der im Quartalsdurchschnitt erzielte Auszahlungspreis von knapp 40 Cent/kg war um 12 Cent höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

120 Tausend Tonnen Rohmilch lieferten die Betriebe an Molkereien in Thüringen und 114 Tausend Tonnen an Molkereien in neun weiteren Bundesländern.
Thüringer Molkereien verarbeiteten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 135 Tausend Tonnen Rohmilch, darunter 15 Tausend Tonnen von Milchbauern anderer Bundesländer. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 129 Tausend bzw. 13 Tausend Tonnen.

Von Januar bis März 2008 lieferten Thüringer Milcherzeuger 234 Tausend Tonnen Rohmilch zur weiteren Verarbeitung zu Konsummilch, Käse, Quark, Joghurt und anderen Milchprodukten an Molkereien und Milchsammelstellen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3 956 Tonnen bzw. 1,7 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2007.

Der im Quartalsdurchschnitt erzielte Auszahlungspreis (Basis: 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß; ab Hof; einschließlich Zuschüsse/Abschlagszahlungen; ohne Mehrwertsteuer) von knapp 40 Cent/kg lag um 12 Cent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Höhere Erzeugerpreise wurden in den letzten drei Monaten des Jahres 2007 mit durchschnittlich 42 Cent/kg erzielt.

Hauptlieferanten sind Milchbauern aus dem Saale-Orla-Kreis, Greiz und dem Wartburgkreis, wo auch die größten Milchviehbestände zu verzeichnen sind. Im Jahresdurchschnitt 2007 standen in diesen drei Kreisen 32 Prozent der in Thüringen gehaltenen Milchkühe. Mehr als drei Zehntel (31,6 Prozent) der von Molkereien aufgekauften Milch kamen im ersten Quartal 2008 aus diesen Regionen.

120 283 Tonnen (1. Quartal 2007: 115 855 Tonnen) wurden an Thüringer Molkereien geliefert. 113 716 Tonnen Rohmilch (114 188 Tonnen) nahmen Molkereien in neun weiteren Bundesländern ab.
Über ein Viertel (61 833 Tonnen) der in Thüringen erzeugten Milch nahm den Weg nach Bayern.
Nach Rheinland-Pfalz wurden 19 649 Tonnen und nach Sachsen-Anhalt 12 998 Tonnen geliefert. Molkereien in Sachsen kauften 9 022 Tonnen und in Nordrhein-Westfalen 5 635 Tonnen Rohmilch auf. Weitere Milch wurde nach Mecklenburg-Vorpommern (2 688 Tonnen), Niedersachsen (995 Tonnen) und Hessen (175 Tonnen) geliefert. Erstmals wurden 721 Tonnen Rohmilch von Thüringer Milchbauern in Berlin verarbeitet.

Umgekehrt bezogen Thüringer Molkereien auch Milch von Milchbauern aus anderen Bundesländern. Von Januar bis März 2008 wurden 14 876 Tonnen Rohmilch (1. Quartal 2007: 13 250 Tonnen) von Milcherzeugern außerhalb Thüringens aufgekauft. Hauptlieferanten waren die Erzeuger aus Hessen (7 537 Tonnen) und Niedersachsen (6 088 Tonnen). Darüber hinaus wurde Rohmilch von Erzeugern aus Sachsen-Anhalt (888 Tonnen) und Sachsen (363 Tonnen) verarbeitet.

Insgesamt veredelten Thüringer Molkereien in den ersten drei Monaten dieses Jahres 135 159 Tonnen Rohmilch zu Molkereiprodukten. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 129 105 Tonnen.

Wie sich die aktuelle Situation bei den Milchbauern auf Liefermengen und Preise auswirkt, kann erst mit den Ergebnissen des 2. Quartals dargestellt werden.
Autor: nnz

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