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Sa, 06:01 Uhr
31.05.2008

Landrat on tour (4): Letzte Etappe

Im letzten Teil der Kreisbereisung des Landrats ging es um eine Feuerwehr und um Lärm und Staub. Wo die Probleme in Uderstedt und Bad Frankenhausen lagen, erfahren Sie hier...
Mit einem schicken Feuerwehrdomizil kann man keine Brände löschen. Aber es war ein würdiger Ort, um Landrat Peter Hengstermann und Bürgermeister Matthias Strejc für eine Einwohnerversammlung zu dienen. Allerdings war man in Udersleben erst mal sprachlos, weil von den acht Bürgern gerade mal fünf aus Udersleben waren. Drei Gäste kamen aus Kachstedt rüber, weil man mit Landrat Hengstermann zu speziellen Schulproblemen sprechen wollte. Ortsbürgermeister Peter Jahn konnte sich das auch nicht so recht erklären.
Feuerwehr Udersleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Feuerwehr Udersleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber dann kam doch noch eine interessante frage vom Feuerwehrverein, denn der hat ein Problem. Udersleben wurde so eingestuft, als wenn man keinen Wald hätte und bekam immer nur Löschfahrzeuge angeboten. Ein Blick aus dem Fenster zeigte aber: Es ist Wald vorhanden. Bei einem Brand in diesem Wald ist die Ausrückezeit der Feuerwehr Bad Frankenhausen einfach zu lang. Man braucht zum schnellen löschen ein Tanklöschfahrzeug. Das eigene alte Fahrzeug auf Basis W50 aus DDR-Zeiten ist so in die Jahre gekommen, dass die Reparaturkosten einfach zu hoch sind. Bürgermeister Strejc sicherte eine schnelle Bearbeitung des Problems zu

Zu keiner Lösung wird man wohl in einer anderen Sache finden, die noch in Bad Frankenhausen für Staub sorgte. An Stelle der früheren Möbelfabrik soll Pflegeheim der 4. Generation entstehen. Dort wird Betreutes Wohnen in etwas anderer Form praktiziert. Anstatt der üblichen Wohnheime, werden hier 12 Einzelzimmer und ein Gemeinschaftsraum (mit Küche usw.) zu einer Wohneinheit zusammen geführt. So soll gesichert werden, dass auf der einen Seite jeder einzeln für sich Wohne kann, aber sich auch mit den anderen Mitbewohnern treffen zu können.
Ehemaliger Möbelfabrik Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ehemaliger Möbelfabrik Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das Problem ist aber, wie bekomme die alte Möbelfabrik weg? Abreißen, keine Frage, aber damit hat man die Anwohner leider auf die Palme gebracht. Frau Ritter beschwerte sich schon zum wiederholten Male und war Bürgermeister Strejc schon gut bekannt. Durch den Abriss, kamm es nicht nur zu viel Dreck und Krach, sondern auch noch jetzt abgelegte Baumaterialien sorgen erheblich für das Auftreten von Staub. Dazu Frau Ritter: „Man kann ja sein eigenes Grundstück nicht mehr nutzen.“ Auch hätten sich durch die Erschütterungen die Häuser schon Risse bekommen.

Zwar sicherte Bürgermeister Strejc zu, dass bis 30.06. keine Ablagerungen auf der Baustelle sein werden. Ob, gerade bei der jetzigen Trockenheit, dass helfen wird, bleibt zu bezweifeln. Einzige Abhilfe ist ja wohl doch nur noch ein schneller Baufortschritt, denn wenn der Bau erst mal fertig ist, wird sich wohl das Problem von allein lösen.
Autor: khh

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