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Mo, 14:43 Uhr
02.06.2008

Energie hoch, Kultur runter

Na, wissen Sie, wie viel mehr sie im vergangenen Monat als im Mai 2007 täglich bezahlen mussten? Nein? Hier sind die ersten Zahlen...


Der Verbraucherpreisindex in Thüringen hat sich im Mai 2008 gegenüber Mai 2007 um 2,8 Prozent erhöht. Damit stieg der Verbraucherpreisindex nach einer moderaten Entwicklung im Monat April (2,0 Prozent) auf einen Stand von 106,4. Im Vergleich zum Vormonat April ergibt sich eine Erhöhung um 0,7 Prozent. Auf die gegenüber dem Vormonat deutlich höhere Teuerungsrate wirkten vor allem die im vergangenen Monat stark gestiegenen Preise für Kraftstoffe und Heizöl.

Für die Kraftstoffpreise wurden Steigerungen zwischen 5,1 Prozent (Superbenzin Plus) und 7,4 Prozent (Dieselkraftstoff) im Vergleich zum Vormonat registriert. Zum Vorjahr fiel die Verteuerung ebenfalls heftig aus. Der Kraftstoff Diesel war sogar fast um ein Viertel teuerer als im vorigen Jahr. Höhere Kosten und Gebühren rund um den PKW, wie z.B. Autoreparaturen oder Gebühren für die Fahrschulprüfungen führten letztendlich zu einem Anstieg des Kraftfahrerpreisindex um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Immer noch keine Entspannung gibt es im Bereich der Haushaltsenergie. Insgesamt mussten die Verbraucher im Mai für Energieprodukte (Strom, Gas usw.) 2 Prozent mehr als im Vormonat und 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr bezahlen.

So verteuerte sich auch im warmen Maimonat Extra leichtes Heizöl um 10,3 Prozent zum Vormonat und um knapp die Hälfte zum Vorjahresmonat. Für Flüssiggas zahlten die Verbraucher ebenfalls 2,2 Prozent mehr im Vergleich zum April. Der Strompreis blieb zwar zum Vormonat konstant, erhöhte sich innerhalb der Jahresfrist jedoch um fast 7,6 Prozent. Ohne Einfluss der Heizöl- und Kraftstoffpreise beträgt der Verbraucherpreisindex im Mai 105,3 und liegt damit unter dem Gesamtindex.

Die Nahrungsmittelpreise stiegen um 0,3 Prozent zum Vormonat und 8,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Verteuernd wirkten vor allem die Preise für einige Sorten Frischobst und -gemüse. Hingegen waren die Preise für Molkereiprodukte, beginnend von frischer Milch (- 6,3 Prozent) bis hin zur Butter (- 2,5 Prozent) niedriger als im Vormonat.

Im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur waren die Entwicklungen moderat und führten im Vergleich zum Vormonat zu einem leichten Rückgang des Teilindex (-1,3 Prozent). Die Jahresteuerungsrate hingegen betrug 1,4 Prozent. Auffallend ist, dass Tages- respektive Wochenzeitungen im Vergleich zum April sowohl im Einzel- als auch Abobezug weitestgehend konstante Preise aufwiesen, die Teuerungsraten bei diesen Printprodukten zum Vorjahr jedoch zwischen 2,2 bis 15 Prozent lagen.

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Mai 2008 - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber Mai 2007 voraussichtlich um 3,0 Prozent erhöhen (April 2008: + 2,4 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,6 Prozent.
Autor: nnz/kn

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