Fr, 10:35 Uhr
06.06.2008
Wollen wirklich alle weg?
22.000 Thüringer hatten im vergangenen Jahr dem Freistaat den symbolischen Rücken gekehrt. Jetzt liegen weitere Zahlen vor, die jedoch keinen Grund zur Entwarnung liefern..
Zum Stichtag 31. Dezember 2007 hatte Thüringen 2 289 219 Einwohner, 1 128 941 Personen männlichen und 1 160 278 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl von Januar bis Dezember 2007 um 21 921 Personen bzw. 0,9 Prozent. Das war ein um 1 514 Personen geringerer Bevölkerungsverlust als im Jahr 2006.
Der Einwohnerrückgang 2007 resultierte aus einem Wanderungsverlust von 13.300 sowie einem Sterbefallüberschuss von rund 8.600 Personen. Im Jahr 2006 betrug der Wanderungsverlust ca. 14.300 und der Sterbefallüberschuss 9.200 Personen.
Täglich 'verlor' Thüringen im Jahr 2007 durchschnittlich 60 Einwohner: 28 Männer und 32 Frauen, davon 18 Männer bzw. 18 Frauen durch Wanderungsverlust. Im Jahr zuvor waren es 64 Einwohner, 29 Männer und 35 Frauen.
Im vergangenen Jahr gab es 17 176 Lebendgeborene sowie 25 812 Sterbefälle. Da im Vergleich zum Jahr zuvor 774 Thüringer Babys mehr zur Welt kamen und 213 Personen mehr starben, fiel der Gestorbenenüberschuss um 561 Personen geringer aus als im Jahr 2007.
Im Jahr 2007 standen den 31 478 Zuzügen nach Thüringen (Jahr 2006: 30 152) genau 44 788 Fortzüge (Jahr 2006: 44 422) über die Landesgrenzen gegenüber. Damit ist die Verringerung des Wanderungsverlustes sowohl auf eine geringe Zunahme der Zuzüge nach Thüringen als auch eine leichte Absenkung der Zahl der Fortzüge aus Thüringen zurückzuführen.
Die jährliche Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland war mit + 22 Personen nahezu ausgeglichen, weil der Wanderungsverlust der deutschen Bevölkerung (- 1 434 Personen) gegenüber dem Ausland fast gleich hoch ausfiel wie der Wanderungsgewinn Nichtdeutscher (1 456 Personen) aus dem Ausland.
Autor: nnz/knZum Stichtag 31. Dezember 2007 hatte Thüringen 2 289 219 Einwohner, 1 128 941 Personen männlichen und 1 160 278 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik Thüringens Bevölkerungszahl von Januar bis Dezember 2007 um 21 921 Personen bzw. 0,9 Prozent. Das war ein um 1 514 Personen geringerer Bevölkerungsverlust als im Jahr 2006.
Der Einwohnerrückgang 2007 resultierte aus einem Wanderungsverlust von 13.300 sowie einem Sterbefallüberschuss von rund 8.600 Personen. Im Jahr 2006 betrug der Wanderungsverlust ca. 14.300 und der Sterbefallüberschuss 9.200 Personen.
Täglich 'verlor' Thüringen im Jahr 2007 durchschnittlich 60 Einwohner: 28 Männer und 32 Frauen, davon 18 Männer bzw. 18 Frauen durch Wanderungsverlust. Im Jahr zuvor waren es 64 Einwohner, 29 Männer und 35 Frauen.
Im vergangenen Jahr gab es 17 176 Lebendgeborene sowie 25 812 Sterbefälle. Da im Vergleich zum Jahr zuvor 774 Thüringer Babys mehr zur Welt kamen und 213 Personen mehr starben, fiel der Gestorbenenüberschuss um 561 Personen geringer aus als im Jahr 2007.
Im Jahr 2007 standen den 31 478 Zuzügen nach Thüringen (Jahr 2006: 30 152) genau 44 788 Fortzüge (Jahr 2006: 44 422) über die Landesgrenzen gegenüber. Damit ist die Verringerung des Wanderungsverlustes sowohl auf eine geringe Zunahme der Zuzüge nach Thüringen als auch eine leichte Absenkung der Zahl der Fortzüge aus Thüringen zurückzuführen.
Die jährliche Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland war mit + 22 Personen nahezu ausgeglichen, weil der Wanderungsverlust der deutschen Bevölkerung (- 1 434 Personen) gegenüber dem Ausland fast gleich hoch ausfiel wie der Wanderungsgewinn Nichtdeutscher (1 456 Personen) aus dem Ausland.
