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Fr, 15:46 Uhr
06.06.2008

In ihrer Existenz gefährdet

Die steigenden Energiepreise gefährden die Existenz zahlreicher Mittelständler in Thüringen. Das behauptet der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft in Nordthüringen...


„Während Großunternehmen die gestiegenen Energiekosten bislang einigermaßen verkraften, treffen sie kleinere und mittlere Unternehmen ins Mark. Die Kostenentwicklung bei Strom, Gas und Treibstoffen hat existenzgefährdende Ausmaße angenommen und führt zu einer drastischen Verringerung der Gewinnmargen“, so Volker Beiersdorf, Kreisgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), auf Grund einer Umfrage bei Mitgliedsunternehmen.

Gravierende Auswirkungen der gegenwärtigen Situation sind die weiter schwindende Kaufkraft und damit der Rückgang der Binnennachfrage. Dies treffe besonders die von regionalen Aufträgen abhängigen Handwerker und Dienstleister.

Viele Hausbauer und mittelständische Unternehmen, die zur Energieerzeugung auf erneuerbare Energie gesetzt haben, wie z. B. Holzpelletsheizungen, können auf Grund der gestiegenen Holzpreise – wenn überhaupt – dann nur noch geringe Kostenvorteile verbuchen.

„Die gestiegenen Betriebskosten für Energie lassen sich im Mittelstand auf Grund der verschärften Wettbewerbssituation oftmals nicht an die Verbraucher bzw. Kunden weitergeben.

Vor dem Hintergrund der Verabschiedung der Energiegesetze heute im Deutschen Bundestag weist Beiersdorf darauf hin, dass der Staat rund 40 Milliarden Euro jährlich aus der Energiesteuer einnimmt. Ihr Anteil bei Benzin liegt bei etwa 65 Cent pro Liter. Zusätzlich zur Energiesteuer fällt beim Tanken noch die Mehrwertsteuer auf den Treibstoffpreis an. „Der Staat kassiert hier doppelt. Schon eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent, wie die FDP vorschlägt, würde Benzin und Diesel rund vier Cent pro Liter verbilligen“, so der Mittelstandsvertreter.
Autor: nnz

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