Fr, 07:10 Uhr
13.06.2008
Keine Diskriminierung junger Erwachsener
Nicht nur für Nordrhein-Westfalen es zu, sondern es gibt auch genügend Fälle im Kyffhäuserkreis: Diskriminierung junger Erwachsener beim Bezug von ALG-II. Dagegen spricht sich das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann (Die Linke) aus ...
In einer Öffentlichen Petition mit rund 600 Unterstützern fordert eine Petentin aus Nordrhein-Westfalen, die in einem Haushalt mitlebenden erwachsenen Kinder nicht zur Bedarfsgemeinschaft dazuzurechnen. Kersten Naumann, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, unterstützt dieses Anliegen. Junge Erwachsene sind genauso zu behandeln, wie alle anderen Erwachsenen auch.
Hintergrund der Petition ist, dass unverheiratete Erwachsene, die im Haushalt der Eltern leben und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, lediglich einen reduzierten Regelsatz erhalten. Gleichzeitig steht die Gründung eines eigenständigen Haushalts dieser Erwachsenen unter einem amtlichen Genehmigungsvorbehalt.
Für Kersten Naumann stellt diese Ungleichbehandlung gegenüber anderen Erwachsenen eine nicht hinnehmbare Diskriminierung dar. Auf diese Weise schleicht sich die Bundesregierung aus ihrer Verantwortung. Denn diese Regelung ist das Ergebnis der verfehlten Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung.
Die LINKE fordert daher mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze und weniger Diskriminierung der Arbeitslosen.
Autor: khhIn einer Öffentlichen Petition mit rund 600 Unterstützern fordert eine Petentin aus Nordrhein-Westfalen, die in einem Haushalt mitlebenden erwachsenen Kinder nicht zur Bedarfsgemeinschaft dazuzurechnen. Kersten Naumann, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, unterstützt dieses Anliegen. Junge Erwachsene sind genauso zu behandeln, wie alle anderen Erwachsenen auch.
Hintergrund der Petition ist, dass unverheiratete Erwachsene, die im Haushalt der Eltern leben und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, lediglich einen reduzierten Regelsatz erhalten. Gleichzeitig steht die Gründung eines eigenständigen Haushalts dieser Erwachsenen unter einem amtlichen Genehmigungsvorbehalt.
Für Kersten Naumann stellt diese Ungleichbehandlung gegenüber anderen Erwachsenen eine nicht hinnehmbare Diskriminierung dar. Auf diese Weise schleicht sich die Bundesregierung aus ihrer Verantwortung. Denn diese Regelung ist das Ergebnis der verfehlten Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung.
Die LINKE fordert daher mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze und weniger Diskriminierung der Arbeitslosen.
