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Do, 11:24 Uhr
19.06.2008

Wunsch und Realität

Viele Paare können sich den Wunsch nach gemeinsamen Kindern nicht erfüllen – aus unterschiedlichsten Gründen. Ein Weg zum Kinderglück ist dann die Adoption. Doch das ist nicht ganz so einfach – wir haben aktuelle Thüringer Zahlen...


Im Jahr 2007 wurden in Thüringen 97 Kinder adoptiert, 49 Jungen und 48 Mädchen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 14 Adoptionen bzw. 16,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Fast zwei Drittel (63,9 Prozent) der adoptierten Kinder waren unter 6 Jahre alt, ein Fünftel (20,6 Prozent) war im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und 15,5 Prozent zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Jungen und Mädchen betrug 5,7 Jahre. Damit sank das Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Jahre.

In knapp einem Drittel der Fälle (29,9 Prozent) wurden die Kinder und Jugendlichen von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Mehr als die Hälfte von ihnen (15 Fälle bzw. 51,7 Prozent) war im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. 14 Kinder bzw. 48,3 Prozent waren unter 12 Jahre, davon hatten fünf Kinder das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet. Das Durchschnittsalter betrug 11,2 Jahre. Ein Jahr zuvor waren die Kinder im Durchschnitt 12,8 Jahre alt.

Weit mehr als zwei Drittel der adoptierten Kinder und Jugendlichen (70,1 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern- bzw. Verwandtenadoptionen. 48 Mädchen und Jungen (70,6 Prozent) von ihnen waren noch keine drei Jahre alt. Neun Kinder waren im Alter zwischen 3 und 6 Jahre alt und kein Kind war älter als 12 Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 3,4 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,2 Jahre.

Am Jahresende 2007 waren 70 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 38 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 176 Adoptionsbewerbungen vor (2006: 232 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen drei mögliche Adoptiveltern gegenüber. Ende des Jahres 2006 waren es sechs.
Autor: nnz/kn

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