Fr, 11:04 Uhr
27.06.2008
Mehr Kinder
Im Jahr 2007 brachten Thüringer Frauen 17 176 Kinder zur Welt - 774 Kinder mehr als im Jahr zuvor. Die regionale Geburtenentwicklung ist jedoch sehr unterschiedlich, selbst in Nordthüringen...
Je 1 000 Thüringer waren das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7,5 Lebendgeborene. Es zeigte sich, dass die kreisfreien Städte mit 8,6 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner geburtenfreudiger als die Landkreise (7,1) sind.
Im Vergleich nimmt die kreisfreie Stadt Weimar mit 9,6 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner den Platz eins in der Rangliste der geburtenstärksten Regionen ein.
Vergleichsweise günstig fällt auch das Ergebnis für die kreisfreien Städte Erfurt und Jena mit jeweils 9,4 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner, Eisenach (8,6) sowie für den Landkreis Eichsfeld (8,5) aus.
Das Schlusslicht bildet die kreisfreie Stadt Suhl mit 5,8 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner, die noch hinter den Landkreis Altenburg (6,0) zurückfiel. Auf 1 000 Einwohner bezogen war nur im Kyffhäuserkreis die Geburtenentwicklung rückläufig.
Lässt man die Bevölkerungsstärke der Landkreise unberücksichtigt, dann gab es - entgegen dem Trend - für den Kyffhäuserkreis, den Wartburgkreis, die Landkreise Gotha und Sömmerda im Jahr 2007 weniger Geburten als im Jahr zuvor. Im Saale-Orla-Kreis wurden im Jahr 2007 genau so viele kleine neue Thüringer begrüßt, wie im Vorjahreszeitraum.
Autor: nnzJe 1 000 Thüringer waren das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7,5 Lebendgeborene. Es zeigte sich, dass die kreisfreien Städte mit 8,6 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner geburtenfreudiger als die Landkreise (7,1) sind.
Im Vergleich nimmt die kreisfreie Stadt Weimar mit 9,6 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner den Platz eins in der Rangliste der geburtenstärksten Regionen ein.
Vergleichsweise günstig fällt auch das Ergebnis für die kreisfreien Städte Erfurt und Jena mit jeweils 9,4 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner, Eisenach (8,6) sowie für den Landkreis Eichsfeld (8,5) aus.
Das Schlusslicht bildet die kreisfreie Stadt Suhl mit 5,8 Lebendgeborenen je 1 000 Einwohner, die noch hinter den Landkreis Altenburg (6,0) zurückfiel. Auf 1 000 Einwohner bezogen war nur im Kyffhäuserkreis die Geburtenentwicklung rückläufig.
Lässt man die Bevölkerungsstärke der Landkreise unberücksichtigt, dann gab es - entgegen dem Trend - für den Kyffhäuserkreis, den Wartburgkreis, die Landkreise Gotha und Sömmerda im Jahr 2007 weniger Geburten als im Jahr zuvor. Im Saale-Orla-Kreis wurden im Jahr 2007 genau so viele kleine neue Thüringer begrüßt, wie im Vorjahreszeitraum.
| Landkreis | 2006 | 2007 |
| Eichsfeld | 894 | 925 |
| Nordhausen | 648 | 712 |
| Unstrut-Hainich | 831 | 888 |
| Kyffhäuserkreis | 601 | 569 |
