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Di, 07:20 Uhr
01.07.2008

Nicht zu schnell sein

Zwar hieß es mal, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, aber zu schnell sein ist auch nicht immer gut. Was das mit DSL und Oberspier zutun hat, sowie weitere Infos aus Oberspier erfahren Sie her ...

Ortsbürgermeister Hartmut Bethke schilderte den Bürgern, die Anstrengungen die er unternommen hatte, um in der Gemeinde aus DSL bereitstellen zu können. So gab es schon Gespräche mit Vertretern aus Badra, um das dortige Modell zu übernehmen. Eine Richtfunkstrecke aus Richtung Großenehrich war herstellbar. Aber ehe alles in „Sack und Tüten“ war, hatte die Telekom AG still und leise schon vor zwei Jahren Glasfaserkabel verlegt. Aber erst jetzt hatte man die Anschlussmöglichleiten geschaffen. Offensichtlich hat man dort doch nachgerechnet, dass zu viele Kunden verloren gehen könnten.

Und so konnte Ortsbürgermeister Bethke verkünden, dass seit zwei bis drei Wochen in Oberspier DSL mit einer 16.000 Geschwindigkeit bereitsteht. Man müsse nur in den T-Punkt gehen und sich anmelden. Bethke zeigte sich froh, dass die arbeiten zur Errichtung einer anderen DSL-Versorgung nun doch nicht mehr erbracht werden muss.
Was bei DSL nun doch klappte, wird es bei Erdgas nicht geben. Die Stadtwerke Sondershausen sind nicht bereit, eine Ergasleitung bis Oberspier zu verlegen. Bürger meister Kreyer warf dazu ein, dass bei so einer großen Investition und den nicht mehr kalkulierbaren Gaspreisen das finanzielle Risiko zu groß wäre.

In anderer Sache will der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, helfen. Es kamen Beschwerden, das in Hohenebra die Ausfallstraße Richtung Thalebra häufig von Anliegern so zugeparkt wird, dass Lastzüge oder Traktoren mit Hängern kaum noch vorbei kommen, ohne nicht doch eventuell „anzuecken“. Kucksch will den Vorgang überprüfen, auch hinsichtlich eventueller Parkverbote.

Nicht helfen kann Bauamtsleiter Kucksch bei zwei anderen Problemen. Die Bushaltestelle kann dieses Jahr nicht umgebaut werden. Da es Bundesstraße ist, muss es das Thüringer Straßenbauamt ausführen. Die wollen es zwar 2009 in den Plan nehmen, aber ohne Garantie in der Ausführung. Und auch bei einigen Straßenschäden in Oberspier machte er wenig Hoffnung auf deren Beseitigung. Da gebe es andere Prioritäten mit viel mehr „Leidensdruck“, aber er will den Leiter Tiefbau, Wolfgang Werner, vorbeisenden, der mit den Anliegern Möglichkeiten der Verbesserung erörtern will.

Ortsbürgermeister Hartmut Bethke erinnerte noch mal an das Dorffest an diesem Wochenende. Wir werden über das geplante Programm noch berichten.
Autor: khh

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