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Fr, 10:29 Uhr
04.07.2008

Verschmutzungen im Wippertor nehmen zu

Im Wohngebiet Wippertor von Sondershausen, aber nicht nur dort, nehmen die Probleme mit dem Hundekot zu. Die Stadt will es nun mal anders versuchen, aber auch da gibt es Probleme....

Um die ständige Verschmutzung durch Hundekot auf öffentlichen Plätzen und Wegen einzudämmen, wurden durch die Stadt Sondershausen mehrere Hundetütenspender im Stadtgebiet aufgestellt:

Standorte:
Gottesacker, Crucisstraße „Weg entlang der Wipper“, F.-Schlufter-Straße „Parkanlage hinter Jugendwohnheim „Juventas“). Die Tüten finden an den Standorten auch reißenden Absatz. Leider wird ein Großteil der Tüten auch nur herausgezogen und meistens von Kindern zweckentfremdet im Umfeld verstreut.

So haben Außendienstmitarbeiter der Stadtverwaltung mehrfach beobachtet, wie Kinder im Wippertor die Hundetüten auf dem Spielplatz mit Sand befüllen und dann in der Gegend Zielwerfen durchführen.

Sehr oft bewerfen Kinder auch Schwäne und Enten auf der Wipper. Beschweren sich doch gerade viele Eltern darüber, dass ihre Kinder im Sandkasten oft mit Hundekot konfrontiert werden, so fehlen jetzt die Tüten in den Spendern, weil diese durch Kinder entnommen und zweckentfremdet verwendet werden.

Deshalb appelliert die Stadtverwaltung an dieser Stelle an die Eltern, auf ihre Kinder dahingehend einzuwirken, die Hundetüten nicht zweckentfremdet in der Gegend herumzuwerfen.

Auch wenn durch die Stadt Sondershausen die Hundekottüten kostenfrei für die Hundebesitzer zur Verfügung gestellt werden, ist die Beschaffung und Bestückung der Tütenspender mit erheblichen Kosten für die Stadt verbunden. Die Sondershäuser Stadtverwaltung bittet deshalb um Mithilfe. Die Einwohner der Stadt sind aufgerufen, auf Sauberkeit an den entsprechenden Standorten zu achten und uneinsichtige Personen bzw. Kinder anzusprechen, die Tüten nur für die dazu vorgesehenen Zwecke zu verwenden.

Sollte sich die Situation im Wippertor nicht bessern, sieht sich die Stadt Sondershausen gezwungen, die Hundetütenspender wieder abzubauen.
Autor: khh

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