Mi, 12:50 Uhr
09.07.2008
Trendwende bei Verbrauchern
Nach den Unternehmensinsolvenzen geht es jetzt in Thüringen auch bei den Verbauchern bergab. Und das ist gut so. Hier die Hintergründe in Zahlen und Fakten...
In den ersten vier Monaten 2008 stellten 849 private Haushalte bei den Thüringer Amtsgerichten einen Insolvenzantrag. Das waren 219 Haushalte bzw. 20,5 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. So hat sich die schon im letzten Vierteljahr 2007 festgestellte Tendenz rückläufiger Verbraucherinsolvenzzahlen zu Beginn des Jahres 2008 fortgesetzt.
Auch die Gesamtzahl der übrigen Schuldner (hierzu zählen neben den privaten Verbrauchern auch Natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä, ehemals selbständig Tätige und Nachlässe) sank von 1 435 auf 1 203 (232 bzw. - 16,2 Prozent).
Kaum Veränderungen gab es bei den Unternehmensinsolvenzen. 202 Anträge in den ersten vier Monaten 2008 entsprachen in etwa dem vergleichbaren Vorjahresniveau mit 205 Anträgen.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Thüringen ging um 235 bzw. 14,3 Prozent auf 1 405 zurück.
Von den 1 405 gemeldeten Insolvenzen wurden 1 284 bzw. 91,4 Prozent eröffnet. 110 Verfahren (7,8 Prozent) wurden mangels Masse abgewiesen und 11 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes.
Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich auf rund 184 Millionen Euro. Das waren 5,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 131.000 Euro aus (Januar bis April 2007: 119.000 Euro).
Autor: nnzIn den ersten vier Monaten 2008 stellten 849 private Haushalte bei den Thüringer Amtsgerichten einen Insolvenzantrag. Das waren 219 Haushalte bzw. 20,5 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. So hat sich die schon im letzten Vierteljahr 2007 festgestellte Tendenz rückläufiger Verbraucherinsolvenzzahlen zu Beginn des Jahres 2008 fortgesetzt.
Auch die Gesamtzahl der übrigen Schuldner (hierzu zählen neben den privaten Verbrauchern auch Natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä, ehemals selbständig Tätige und Nachlässe) sank von 1 435 auf 1 203 (232 bzw. - 16,2 Prozent).
Kaum Veränderungen gab es bei den Unternehmensinsolvenzen. 202 Anträge in den ersten vier Monaten 2008 entsprachen in etwa dem vergleichbaren Vorjahresniveau mit 205 Anträgen.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Thüringen ging um 235 bzw. 14,3 Prozent auf 1 405 zurück.
Von den 1 405 gemeldeten Insolvenzen wurden 1 284 bzw. 91,4 Prozent eröffnet. 110 Verfahren (7,8 Prozent) wurden mangels Masse abgewiesen und 11 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes.
Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich auf rund 184 Millionen Euro. Das waren 5,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 131.000 Euro aus (Januar bis April 2007: 119.000 Euro).