Mi, 19:10 Uhr
09.07.2008
Kyffhäuserkreis hat wieder Wanderwegewart
Nach dem der langjährige, verdienstvolle Kreiswegewart, Wilhelm Adelsberger, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war, gab es lange keinen Nachfolger. Kn war heute bei der Amtseinführung des Neuen dabei ...
Dieses, für den auf Tourismus setzenden Kyffhäuserkreis, wichtige Amt nimmt ab sofort Manfred Andrzejak (Bild links) wahr. Auch wenn Landrat Peter Hengstermann (CDU) etwas einschränkte, diese Funktion sei kein Rechtsamt, sondern nur eine ehrenamtliche Aufgabe, so soll das die Bedeutung und Wichtigkeit nicht schmälern. Das Foto zeigt beide während der Übergabe der entsprechenden Ernennungsurkunde.
Die Aufgabe des Kreiswegewart wird nicht nur sein, das vorhandene Wanderwege zu erhalten und ganz wichtig auch gangbar zu halten sind, sondern auch die immer wieder oft zerstörten Wanderwegweiser auf dem Laufenden zuhalten. Auch wenn dem Kreiswegewart einige Ortwegewarte (z.B. Bad Frankenhausen oder Sondershausen) zur Seite stehen, so ist es doch eine riesige Aufgabe. Denn es müssen ca. 2.500 km Wanderwege im Kyffhäuserkreis betreut werden. Und nicht zu vergessen, er ist ja auch für Radwander- und Reitwege zuständig.
Und nicht nur das. Es kommen immer wieder neue Anforderungen dazu. Während früher das Wandern einfach mal nur durch die Natur ausreichte, sieht das heute schon ganz anders aus. Wanderer wollen etwas geboten bekommen, damit man sie noch auf die Wanderwege locken kann. Es stehen also demnächst sicher Änderungen in den Wegenetzen an. Regina Kirchner, Leiterin Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, welche für die fachliche Anleitung des Kreiswegewartes zuständig ist, deute auch schon an, dass man sich mehr auf bestimmte Wege konzentrieren muss. Ein Ausdünnung des Wegenetzes sein unausweichlich.
Der neue Kreiswegewart sieht auch schon andere Aufgaben auf sich zukommen. Im Kyffhäuserkreis ist das Wegenetz für Nordic Walkig auch noch nicht üppig ausgewiesen. Und auch die Zusammenarbeit mit den Wandervereinen will gepflegt werden. Bei so vielen Aufgaben ist es gut, dass er auf der Strecke Wandern und Kenntnisse der Wanderstrecken kein heurige Hase ist. Er war schon jahrelang bei der Instandsetzung von Wanderwegen und deren Beschilderung dabei und sich kennt sich also trefflich auf diesem Gebiet. Auch bei der Beschilderung des Kyffhäuserweges, der erst am Ende des vorigen Jahres das Zertifikat von Wanderbares Deutschland bekam, er beteiligt.
So wichtig die Neubesetzung des Amtes war, ist der Schritt immer noch zu kurz gewesen. Wenn man die Vielzahl der Aufgaben eines Kreiswegewartes sieht, die er in einer auf Tourismus setzenden Region hat, dann wäre so etwas nicht mal ein Halbtags-Job, sondern ein Full-Time-Job, wie man jetzt so neudeutsch sagt. Langfristig wird man nicht umhin kommen, so einer wichtigen Position eine ganze Stelle zu widmen. Auch wenn die Mittel im Landratsamt mehr als begrenzt sind. Nur mit einem Ehrenamt so eine umfangreiche Arbeit bewältigen zu wollen wird einfach problematisch werden. Schon in dieser Hinsicht muss man vor Manfred Andrzejak den Hut ziehen, dass er sich dieser umfangreichen Arbeit stellt.
Autor: khhDieses, für den auf Tourismus setzenden Kyffhäuserkreis, wichtige Amt nimmt ab sofort Manfred Andrzejak (Bild links) wahr. Auch wenn Landrat Peter Hengstermann (CDU) etwas einschränkte, diese Funktion sei kein Rechtsamt, sondern nur eine ehrenamtliche Aufgabe, so soll das die Bedeutung und Wichtigkeit nicht schmälern. Das Foto zeigt beide während der Übergabe der entsprechenden Ernennungsurkunde.
Die Aufgabe des Kreiswegewart wird nicht nur sein, das vorhandene Wanderwege zu erhalten und ganz wichtig auch gangbar zu halten sind, sondern auch die immer wieder oft zerstörten Wanderwegweiser auf dem Laufenden zuhalten. Auch wenn dem Kreiswegewart einige Ortwegewarte (z.B. Bad Frankenhausen oder Sondershausen) zur Seite stehen, so ist es doch eine riesige Aufgabe. Denn es müssen ca. 2.500 km Wanderwege im Kyffhäuserkreis betreut werden. Und nicht zu vergessen, er ist ja auch für Radwander- und Reitwege zuständig.
Und nicht nur das. Es kommen immer wieder neue Anforderungen dazu. Während früher das Wandern einfach mal nur durch die Natur ausreichte, sieht das heute schon ganz anders aus. Wanderer wollen etwas geboten bekommen, damit man sie noch auf die Wanderwege locken kann. Es stehen also demnächst sicher Änderungen in den Wegenetzen an. Regina Kirchner, Leiterin Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, welche für die fachliche Anleitung des Kreiswegewartes zuständig ist, deute auch schon an, dass man sich mehr auf bestimmte Wege konzentrieren muss. Ein Ausdünnung des Wegenetzes sein unausweichlich.
Der neue Kreiswegewart sieht auch schon andere Aufgaben auf sich zukommen. Im Kyffhäuserkreis ist das Wegenetz für Nordic Walkig auch noch nicht üppig ausgewiesen. Und auch die Zusammenarbeit mit den Wandervereinen will gepflegt werden. Bei so vielen Aufgaben ist es gut, dass er auf der Strecke Wandern und Kenntnisse der Wanderstrecken kein heurige Hase ist. Er war schon jahrelang bei der Instandsetzung von Wanderwegen und deren Beschilderung dabei und sich kennt sich also trefflich auf diesem Gebiet. Auch bei der Beschilderung des Kyffhäuserweges, der erst am Ende des vorigen Jahres das Zertifikat von Wanderbares Deutschland bekam, er beteiligt.
So wichtig die Neubesetzung des Amtes war, ist der Schritt immer noch zu kurz gewesen. Wenn man die Vielzahl der Aufgaben eines Kreiswegewartes sieht, die er in einer auf Tourismus setzenden Region hat, dann wäre so etwas nicht mal ein Halbtags-Job, sondern ein Full-Time-Job, wie man jetzt so neudeutsch sagt. Langfristig wird man nicht umhin kommen, so einer wichtigen Position eine ganze Stelle zu widmen. Auch wenn die Mittel im Landratsamt mehr als begrenzt sind. Nur mit einem Ehrenamt so eine umfangreiche Arbeit bewältigen zu wollen wird einfach problematisch werden. Schon in dieser Hinsicht muss man vor Manfred Andrzejak den Hut ziehen, dass er sich dieser umfangreichen Arbeit stellt.

