Do, 17:20 Uhr
10.07.2008
Zuwendungsbescheid übergeben
Die Evang.-Luth. Kirchgemeinde Badra hat heute, wenn auch verspätet einen Zuwendungsbescheid erhalten. Worum es geht und wofür das Geld verwendet werden soll, erfahren Sie hier...
Im Auftrag des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt Dr. Volker Sklenar übergab der Landrat des Kyffhäuserkreises Hengstermann (CDU) und Mitglied das Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.000 Euro aus Überschüssen der Staatslotterie an die Evang.-Luth. Kirchgemeinde Badra.
Warten auf den Mann mit dem Scheck. Pfarrer Jürgen Loohß, Bürgermeister Karl Ose und Gudrun Holbe
Dieses Mal hatte sich Landrat Peter Hengstermann mit seinem Zeitplan völlig vertan. Zu einer Beratung zur Wachstumsinitiative Kyffhäuser im Min. für Bau, Landesentwicklung u. Medien in Erfurt weilend, kam er wesentlich später an als erwartet. Leid tun konnte einem Pfarrer Loohß, der wertvolle Stunden seines Urlaubstages opferte und auch Bürgermeister Ose musste zu einem anderen Termin weg. Und auch die Presse rückte ab, als man auch aus der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates, Elfriede Barche, die letzte Information heraus geholt hatte.
Um dieses Bild geht es bei der Verwendung des Lottobescheides. Es ist ein sogenanntes Emporenbild (Die Vertreibung aus dem Paradies), das restauriert werden muss. Diese Emporenbild ist, genau wie die 44 anderen Bilder der Kirche, etwas ganzbesonderes. Während ähnliche Bild in Bendeleben oder Esperstedt auf Holz gemalt sind, sind die Bilder in Badra auf Leinen gemalt. Bei der Restauration der Bilder wird nur Fehlendes ergänzt. Das heißt, die Bilder werden nicht vollkommend neu gemalt. Als die ersten Bilder von der Restauration zurückkamen, gab es bei einigen Gemeindemitgliedern anfangs lange Gesichter, die ein völlig neues Bild erwartet hatten.
Die Restauration eines Bildes ist nicht ganz billig. Das letzte Bild kostete 1.249,50 Euro. Da kam der Lottoscheck gerade richtig. Da schon 40 Bilder restauriert wurden, kann man sich ausrechnen, dass in Summe für alle Bilder der Kirche ein Summe von 60 – 70.000 Euro gebraucht werden. Sowohl Pfarrer Jürgen Loohß, als auch Bürgermeister Karl Ose waren zufrieden, dass fast jeder Bürger des Ortes eine Spende zu Gunsten der Bilder abgeben hat, selbst wenn man nicht Kirchenmitglied war. Und auch Bürgermeister Karl Ose betonte, dass die Gemeinde jährlich 500 Euro aus ihrem schmalen Haushalt beigesteuert hat.
Wenn die nun schon ca. 300 Jahre alten Bilder fertig restauriert sind, will am ein Bilderfest machen. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es am 21. September passieren.
Bildergalerie:
Autor: khhIm Auftrag des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt Dr. Volker Sklenar übergab der Landrat des Kyffhäuserkreises Hengstermann (CDU) und Mitglied das Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.000 Euro aus Überschüssen der Staatslotterie an die Evang.-Luth. Kirchgemeinde Badra.
Warten auf den Mann mit dem Scheck. Pfarrer Jürgen Loohß, Bürgermeister Karl Ose und Gudrun Holbe
Dieses Mal hatte sich Landrat Peter Hengstermann mit seinem Zeitplan völlig vertan. Zu einer Beratung zur Wachstumsinitiative Kyffhäuser im Min. für Bau, Landesentwicklung u. Medien in Erfurt weilend, kam er wesentlich später an als erwartet. Leid tun konnte einem Pfarrer Loohß, der wertvolle Stunden seines Urlaubstages opferte und auch Bürgermeister Ose musste zu einem anderen Termin weg. Und auch die Presse rückte ab, als man auch aus der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates, Elfriede Barche, die letzte Information heraus geholt hatte.
Um dieses Bild geht es bei der Verwendung des Lottobescheides. Es ist ein sogenanntes Emporenbild (Die Vertreibung aus dem Paradies), das restauriert werden muss. Diese Emporenbild ist, genau wie die 44 anderen Bilder der Kirche, etwas ganzbesonderes. Während ähnliche Bild in Bendeleben oder Esperstedt auf Holz gemalt sind, sind die Bilder in Badra auf Leinen gemalt. Bei der Restauration der Bilder wird nur Fehlendes ergänzt. Das heißt, die Bilder werden nicht vollkommend neu gemalt. Als die ersten Bilder von der Restauration zurückkamen, gab es bei einigen Gemeindemitgliedern anfangs lange Gesichter, die ein völlig neues Bild erwartet hatten.
Die Restauration eines Bildes ist nicht ganz billig. Das letzte Bild kostete 1.249,50 Euro. Da kam der Lottoscheck gerade richtig. Da schon 40 Bilder restauriert wurden, kann man sich ausrechnen, dass in Summe für alle Bilder der Kirche ein Summe von 60 – 70.000 Euro gebraucht werden. Sowohl Pfarrer Jürgen Loohß, als auch Bürgermeister Karl Ose waren zufrieden, dass fast jeder Bürger des Ortes eine Spende zu Gunsten der Bilder abgeben hat, selbst wenn man nicht Kirchenmitglied war. Und auch Bürgermeister Karl Ose betonte, dass die Gemeinde jährlich 500 Euro aus ihrem schmalen Haushalt beigesteuert hat.
Wenn die nun schon ca. 300 Jahre alten Bilder fertig restauriert sind, will am ein Bilderfest machen. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es am 21. September passieren.
Bildergalerie:
- Bürgermeister Karl Ose, Gudrun Holbe und Elfriede Barche
- An den mit x gekennzeichneten Stellen müssen noch die Bilder restauriert werden.
- Bereits restaurierte Bilder. Man sieht aber schon die nächste Aufgabe, denn das Holz darunter muss auch noch bearbeitet werden.
- Aktueller Stand der Spende der Gemeinde.





