Sa, 10:39 Uhr
12.07.2008
Farbenfrohe Premiere
Mit einem farbenfreudigen Feuerwerk kurz vor 23:00 Uhr fand die Premiere der dritten Schlossfestspiele in Sondershausen ihren erfolgreichen Abschluss. Wir waren für Sie mit dabei...
Als es gar am gestrigen Freitag gegen 17:30 Uhr in Sondershausen gewitterte, kamen doch viele besorgte Anrufe, ob den die Premiere ausfiele, aber man sagte da schon: Kommen Sie ruhig, wir spielen. Und Petrus hatte ein Einsehen und schickte kurz vor 20:00 Uhr sogar mal ein paar Sonnenstrahlen, auch wenn es während der Vorstellung noch mal kurz tröpfelte, just zu dem Augenblick, als im Szenenbild ein Regenschauer dargestellt wurde. Dramaturgie (Juliane Hirschmann) pur, oder war da jemand mit der Wasserpistole am Schlossfenster? Egal, es passte wunderbar. Aber auch kleine andere Details, wie das zielgenaue Treffen des Männecken Piss, kamen beim Publikum sehr gut an.
Und wie kam die Premiere überhaupt an? Der Schlussapplaus zeigte es deutlich, es war ein sehr gelungener Abend (Bild oben). Schon zur Pause zeigte sich der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, zufrieden mit der Premiere, auch wenn dieses Mal noch rund 40 Plätze frei waren, da sich offensichtlich doch einige Leute vom unsicheren Wetter haben abschrecken lassen. An der Abendkasse waren noch eine ganze Reihe Karten verkauft worden.
Schlossfestspiele Sondershausen (Foto: Roland Obst)
Besonders nach der Pause bekam die Vorstellung so richtig Farbe und zeigte begeisterte Wirkung beim Publikum. Denn dann war es schon dunkel genug und durch die Beleuchtung von Schloss und Bühne kam die Farbwirkung der Kleider (Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley) erst richtig zum Tragen. Aber auch die angestrahlten zwei Schlossflügel passten so richtig ins Bild, wie zwei Zuschauerinnen sich begeistert zuflüsterten. Von einem insgesamt gut arbeitenden Ensemble bekamen Karita Jungar, das Aschenbrödel, (Foto) und das Lohorchester unter der musikalischen Leitung von Frank Obermair den meisten Applaus.
Für meinen Geschmack wirkte die Stimme des Don Ramiro (Karol Cieplucha) etwas dünn, aber das kann auch an der Einstellung des Mikrofons gelegen haben.
Insgesamt war die Premierenveranstaltung der diesjährige Höhepunkt beim gesellschaftlichen Auflauf. Fast alles was in Sondershausen und Umgebung Rang und Namen hat, war vertreten. Ohne vollständig sein zu können, seien hier nur genannt: Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann und sein erster Beigeordneter Georg Schäfer sowie einige Amtsleiter, Bürgermeister Joachim Kreyer und seine erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick, viele Stadträte, Kreistagsmitglieder und Ortsbürgermeister (Berka, Großfurra) waren vertreten. Aber auch die Wirtschaft war stark vertreten, mit Geschäftsführer Uwe Braunsdorf (Isoplus), Geschäftsführer Jaap van Engers (GSES), Karl-Heinz Langhorst Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse, Geschäftsführer Dr. Helmut Springer (Besucherbergwerk), um nur einige zu nennen.
In jedem Falle hatte sich der Besuch der Komischen Oper in 2 Akten, Aschenbrödel oder Der Triumph der Tugend, in der Inszenierung von Holger Pototzki gelohnt, obwohl auch einzelne Meinungen zu hören war, die Inszenierung sei zu modern ausgelegt gewesen. Dagegen zeigten sich Uwe Braunsdorf und seine Frau ebenfalls begeistert von der Vorstellung, genauso wie viele andere Besucher, mit denen ich ins Gespräch kam. Sichern Sie sich also die Restkarten für die noch kommenden Vorstellungen, bevor es andere tun. Das einzige, was dann nicht mehr stattfindet, ist das sehr schöne Abschlussfeuerwerk der JUP Fireworks Europe Ltd..
Karl-Heinz Herrmann
Autor: nnz/knAls es gar am gestrigen Freitag gegen 17:30 Uhr in Sondershausen gewitterte, kamen doch viele besorgte Anrufe, ob den die Premiere ausfiele, aber man sagte da schon: Kommen Sie ruhig, wir spielen. Und Petrus hatte ein Einsehen und schickte kurz vor 20:00 Uhr sogar mal ein paar Sonnenstrahlen, auch wenn es während der Vorstellung noch mal kurz tröpfelte, just zu dem Augenblick, als im Szenenbild ein Regenschauer dargestellt wurde. Dramaturgie (Juliane Hirschmann) pur, oder war da jemand mit der Wasserpistole am Schlossfenster? Egal, es passte wunderbar. Aber auch kleine andere Details, wie das zielgenaue Treffen des Männecken Piss, kamen beim Publikum sehr gut an.
Und wie kam die Premiere überhaupt an? Der Schlussapplaus zeigte es deutlich, es war ein sehr gelungener Abend (Bild oben). Schon zur Pause zeigte sich der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, zufrieden mit der Premiere, auch wenn dieses Mal noch rund 40 Plätze frei waren, da sich offensichtlich doch einige Leute vom unsicheren Wetter haben abschrecken lassen. An der Abendkasse waren noch eine ganze Reihe Karten verkauft worden.
Schlossfestspiele Sondershausen (Foto: Roland Obst)
Besonders nach der Pause bekam die Vorstellung so richtig Farbe und zeigte begeisterte Wirkung beim Publikum. Denn dann war es schon dunkel genug und durch die Beleuchtung von Schloss und Bühne kam die Farbwirkung der Kleider (Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley) erst richtig zum Tragen. Aber auch die angestrahlten zwei Schlossflügel passten so richtig ins Bild, wie zwei Zuschauerinnen sich begeistert zuflüsterten. Von einem insgesamt gut arbeitenden Ensemble bekamen Karita Jungar, das Aschenbrödel, (Foto) und das Lohorchester unter der musikalischen Leitung von Frank Obermair den meisten Applaus. Für meinen Geschmack wirkte die Stimme des Don Ramiro (Karol Cieplucha) etwas dünn, aber das kann auch an der Einstellung des Mikrofons gelegen haben.
Insgesamt war die Premierenveranstaltung der diesjährige Höhepunkt beim gesellschaftlichen Auflauf. Fast alles was in Sondershausen und Umgebung Rang und Namen hat, war vertreten. Ohne vollständig sein zu können, seien hier nur genannt: Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann und sein erster Beigeordneter Georg Schäfer sowie einige Amtsleiter, Bürgermeister Joachim Kreyer und seine erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick, viele Stadträte, Kreistagsmitglieder und Ortsbürgermeister (Berka, Großfurra) waren vertreten. Aber auch die Wirtschaft war stark vertreten, mit Geschäftsführer Uwe Braunsdorf (Isoplus), Geschäftsführer Jaap van Engers (GSES), Karl-Heinz Langhorst Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse, Geschäftsführer Dr. Helmut Springer (Besucherbergwerk), um nur einige zu nennen.
In jedem Falle hatte sich der Besuch der Komischen Oper in 2 Akten, Aschenbrödel oder Der Triumph der Tugend, in der Inszenierung von Holger Pototzki gelohnt, obwohl auch einzelne Meinungen zu hören war, die Inszenierung sei zu modern ausgelegt gewesen. Dagegen zeigten sich Uwe Braunsdorf und seine Frau ebenfalls begeistert von der Vorstellung, genauso wie viele andere Besucher, mit denen ich ins Gespräch kam. Sichern Sie sich also die Restkarten für die noch kommenden Vorstellungen, bevor es andere tun. Das einzige, was dann nicht mehr stattfindet, ist das sehr schöne Abschlussfeuerwerk der JUP Fireworks Europe Ltd..
Karl-Heinz Herrmann











