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Fr, 14:46 Uhr
18.07.2008

Da bewegt sich etwas!

Der Gewerbeverein Ebeleben war eingeschlafen. Mit seiner dritten Einladung an Gewerbetreibende der Innenstadt hat Bürgermeister Uwe Vogt wohl etwas in Bewegung gebracht...

Am gestrigen Abend hatte Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) die Gewerbetreibenden der Innenstadt Ebelebens in den Thüringer Hof gebeten. Mit den 35 Einladungen, die er dabei verschickt hatte, konnte er fast 20 Teilnehmer in seiner Diskussionsrunde begrüßen. Ein erster Erfolg, nach seinen beiden Runden vom vorigen Jahr (Juni und November. Mit Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Center Nordhausen, der Industrie- und handelskammer Erfurt, hatte Uwe Vogt sich erfahrene Unterstützung eingeladen.

Zuerst informierte Vogt über neue Trends in Ebeleben. Und einer dieser Trends ist, das der Zuzug Richtung Innenstadt wieder zunimmt. Dabei freute er sich, dass es mit drei Ärzten, drei Zahnärzten, Post, Sparkasse und funktionierenden Geschäften und Gaststätten eine funktionierende Innenstadt und damit für ihre Größe viel zu bieten hat, so auch den florierenden Wochenmarkt am Dienstag und am Freitag. Diese Standortvorteile sollten die Gewerbetreibenden nutzen.

In seinen Ausführungen, bei der er sich auch auf neuste Veranstaltungen eines Denksalons in Görlitz bezog, betonte Vogt, dass es in so einer kleinen Stadt wie Ebeleben, es mehr um das Miteinander, als um das Gegeneinander als „Konkurrenten“ geht. Es gehe um eine ganzheitliche Denkweise und man sinnvoll überlegen, wie es unter den Geschäftsleuten Ebelebens weiter geht.

Zuerst stellte Bürgermeister Vogt zwei neue Projekte vor. So hat die Stadtverwaltung 3 Stadtpläne im Format A0 drucken lassen, die an drei Stellen (Schlosspark, Markt Bushaltestelle und Diesel Nonn) als größeres Schild aufgestellt werden soll. Bei dem ebenfalls entwickelten Flyer gab es dann mit den Gewerbetreibenden doch etwas Diskussion, weil man sich doch nicht so recht klar war, wie er in die Verteilung soll. Als einfache Postverteilung würde es bei der Flut an Werbung untergehen. Favorisiert wurde die Variante, dass die Flyer an bestimmten, noch festzulebenden Stellen, ausgelegt werden.

Die Anregung von Bürgermeister Uwe Vogt wurde aufgegriffen, sich einen Aufsteller zu entwickeln und auch zu finanzieren, der an der Bundesstraße besser auf die Highlights der Stadt hinweisen soll, den barocken Schlosspark und die vielen kostenlosen Parkplätze. Bei der Diskussion darum kamen sich die Gewerbetreibenden Ebelebens wieder etwas näher, denn der Gewerbeverein Ebeleben existiert zwar noch auf dem Papier, aber nicht in der Zusammenarbeit. Aber man will es erst mal mit einer Diskussionsrunde probieren, die nicht mehr den Bürgermeister als Verantwortlichen zeichnet, sondern nur noch als „Drucker“ der Einladung. Ein großer Erfolg für Bürgermeister Uwe Vogt, dass sich die Gewerbetreiben von Ebeleben wieder zueinander finden. Und dass hatte auch Udo Rockmann als wichtige Aufgabe vor Beginn der Diskussion in seinen Ausführungen deutlich gemacht.

Noch nicht ganz weiter war man hinsichtlich des Vorschlags von Uwe Vogt gekommen, den er zu Beginn als eine Möglichkeit brachte: Die Gewerbetreibenden könnten mal einen Nachtmarkt organisieren. Aber hier scheiterte man noch an der Tatsache, dass es noch keinen gab, der sich den „Hut“ aufsetzen wollte. Vogt betonte aber, dass so etwas, oder andere Events, von den Gewerbetreibenden selbst organisiert werden müssten. Hier könne die Kommune nur Hilfestellung geben. Von Udo Rockmann kam die Anregung, auch mal über einen Seniorenmarkt nachzudenken.

Alles in allem war das wohl ein guter Abend, denn die Gewerbetreibenden werden sich bei der Entwicklung des Aufstellers wieder näher kommen, der ja allen in der Innenstadt helfen sollte. Wenn dann daraus eine Wiederbelebung des Gewerbevereins erfolgt, hat Ebeleben sicher viel gewonnen. Über einige interessante Ausführungen von Udo Rockmann wird kn in einem gesonderten Artikel informieren, da sie auch für alle Gewerbetreibende des Kyffhäuserkreises interessant sein dürften.


Autor: khh

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