Mo, 07:02 Uhr
25.08.2008
Hoffen ja – Änderungen?
Ein Leser von kn wollte wissen, wie es denn mit der Verbesserung der Straßensituation rings um Hachelbich weitergehen könnte. Wir haben nachgefragt...
Ausgangspunkt für die Anfrage des Lesers sind die Bauarbeiten in der Ortslage Göllingen. Seine Hoffnung, dass nicht nur in der Ortslage Göllingen der Straßenzustand entscheidend verbessert wird, sondern auch die Straßendecke zwischen Göllingen und Hachelbich verbessert wird. Insbesondere der Straßenabschnitt mit dem Basaltpflastersteine, diese blauen bei Nässe schrecklich glatt werdenden Steine, würde jeder Laie in seinem Zustand als Zumutung bezeichnen. Wird auch dieser bei Nässe und Schnee gefährliche Abschnitt bei den anstehenden Bauarbeiten mit entschärft, wenn schon mal der ganze Straßenabschnitt zwischen Göllingen und Hachelbich gesperrt wird?
Kurz gesagt: Vorläufig keine Chance. Auf Anfrage von kn kam vom Leiter des Nordthüringer Straßenbauamtes, Franz Rohmund, die klare Aussage, in der bestehenden Ausbaustufe wird in Göllingen nur der Straßenabschnitt zwischen Wipperbrücke und Ortsmitte (bis Anschluss Schwarzdecke) erneuert. Sicher ist die in diesem Bereich vorhandene Pflasterstraße in einem noch schlimmeren Zustand, als außerhalb der Ortschaft.
Zwar steht die Verbindungsstraße zwischen Göllingen und Hachelbich in der Prioritätenliste weit oben, so Rohmund, aber zurzeit sind zum Ausbau der Straße einfach keine Mittel vorhanden. Aber weit oben stehen reicht nicht. Denn wenn Mittel zur Verfügung stehen, so Rohmund,, dann wird erst die Ortsdurchfahrt Hachelbich saniert. Denn neben dem schlechten Straßenzustand spielt auch der Umstand eine maßgebliche Rolle, dass bei Verbesserung der Straßendecke auch die enorme Lärmbelästigung durch den schlechten Straßenzustand vermindert werden kann. Übrigens auch ein wesentlicher Punkt, dass erst die Straßendecke in Göllingen verbessert, wie Rohmund betonte.
Einen Zeitpunkt, wann die Verbindungsstraße Göllingen – Hachelbich endlich von Grund auf saniert wird kann Franz Rohmund nicht sagen. So lange es noch schlechtere Straßen gibt, müssen die Kraftfahrer auf diesem Streckenabschnitt noch mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung leben, wenn sie nicht von Straße holpern wollen.
Strecke Hachelbich – Berka
Eine weiter Frage des Lesers beschäftigte sich mit der Strecke Hachelbich – Berka an der Kompostieranlage vorbei. Der Leser beklagte, dass die Strecke nach dem Auffüllen von Schotter nicht richtig verdichtet wurde und jetzt schon wieder Löcher sich bilden. Besonders beklagte er (Namen ist der Redaktion bekannt), dass die Strecke mit Fahrrädern und normalen und schmalen Reifen praktisch nicht mehr befahr sei. Zu dieser Problematik antwortete der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser, Bernd Karnstedt, dass die Strecke ein Wirtschaftsweg sei, und er keine Veranlassung sieht, dort etwas unternehmen zu müssen.
Ganz so leicht sollten die Behörden die Problematik nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich wird diese Strecke von mehreren Radwanderwegen benutzt. Zu mindest ist diese Strecke in der Fortschreibung des Erholungswegekonzepts Forsten und Tourismus sogar als Fernwanderradweg Unstrut-Werra ausgewiesen. Hier sollte man sich im Landratsamt bei den Tourismusverantwortlichen langsam Gedanken machen, wie das Problem gelöst werden soll. Mit jedem Tourist, der diese Radwanderwege benutzt, trägt auch die Kunde in die weite Welt, wie schrecklich schlecht die Radwanderwege im Kyffhäuserkreis seien. Eine Imagewerbung, die eine auf Tourismus setzende Region bestimmt nicht gebrauchen kann.
Autor: khhAusgangspunkt für die Anfrage des Lesers sind die Bauarbeiten in der Ortslage Göllingen. Seine Hoffnung, dass nicht nur in der Ortslage Göllingen der Straßenzustand entscheidend verbessert wird, sondern auch die Straßendecke zwischen Göllingen und Hachelbich verbessert wird. Insbesondere der Straßenabschnitt mit dem Basaltpflastersteine, diese blauen bei Nässe schrecklich glatt werdenden Steine, würde jeder Laie in seinem Zustand als Zumutung bezeichnen. Wird auch dieser bei Nässe und Schnee gefährliche Abschnitt bei den anstehenden Bauarbeiten mit entschärft, wenn schon mal der ganze Straßenabschnitt zwischen Göllingen und Hachelbich gesperrt wird?
Kurz gesagt: Vorläufig keine Chance. Auf Anfrage von kn kam vom Leiter des Nordthüringer Straßenbauamtes, Franz Rohmund, die klare Aussage, in der bestehenden Ausbaustufe wird in Göllingen nur der Straßenabschnitt zwischen Wipperbrücke und Ortsmitte (bis Anschluss Schwarzdecke) erneuert. Sicher ist die in diesem Bereich vorhandene Pflasterstraße in einem noch schlimmeren Zustand, als außerhalb der Ortschaft.
Zwar steht die Verbindungsstraße zwischen Göllingen und Hachelbich in der Prioritätenliste weit oben, so Rohmund, aber zurzeit sind zum Ausbau der Straße einfach keine Mittel vorhanden. Aber weit oben stehen reicht nicht. Denn wenn Mittel zur Verfügung stehen, so Rohmund,, dann wird erst die Ortsdurchfahrt Hachelbich saniert. Denn neben dem schlechten Straßenzustand spielt auch der Umstand eine maßgebliche Rolle, dass bei Verbesserung der Straßendecke auch die enorme Lärmbelästigung durch den schlechten Straßenzustand vermindert werden kann. Übrigens auch ein wesentlicher Punkt, dass erst die Straßendecke in Göllingen verbessert, wie Rohmund betonte.
Einen Zeitpunkt, wann die Verbindungsstraße Göllingen – Hachelbich endlich von Grund auf saniert wird kann Franz Rohmund nicht sagen. So lange es noch schlechtere Straßen gibt, müssen die Kraftfahrer auf diesem Streckenabschnitt noch mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung leben, wenn sie nicht von Straße holpern wollen.
Strecke Hachelbich – Berka
Eine weiter Frage des Lesers beschäftigte sich mit der Strecke Hachelbich – Berka an der Kompostieranlage vorbei. Der Leser beklagte, dass die Strecke nach dem Auffüllen von Schotter nicht richtig verdichtet wurde und jetzt schon wieder Löcher sich bilden. Besonders beklagte er (Namen ist der Redaktion bekannt), dass die Strecke mit Fahrrädern und normalen und schmalen Reifen praktisch nicht mehr befahr sei. Zu dieser Problematik antwortete der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser, Bernd Karnstedt, dass die Strecke ein Wirtschaftsweg sei, und er keine Veranlassung sieht, dort etwas unternehmen zu müssen.
Ganz so leicht sollten die Behörden die Problematik nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich wird diese Strecke von mehreren Radwanderwegen benutzt. Zu mindest ist diese Strecke in der Fortschreibung des Erholungswegekonzepts Forsten und Tourismus sogar als Fernwanderradweg Unstrut-Werra ausgewiesen. Hier sollte man sich im Landratsamt bei den Tourismusverantwortlichen langsam Gedanken machen, wie das Problem gelöst werden soll. Mit jedem Tourist, der diese Radwanderwege benutzt, trägt auch die Kunde in die weite Welt, wie schrecklich schlecht die Radwanderwege im Kyffhäuserkreis seien. Eine Imagewerbung, die eine auf Tourismus setzende Region bestimmt nicht gebrauchen kann.