Sa, 13:38 Uhr
30.08.2008
Abschluss zweiter Bauabschnitt
Heute Vormittag fand mit einer Feierstunde der zweite Bauabschnitt am Bürgerzentrum Cruciskirche seinen Abschluss. Der Förderverein Cruciskirche e.V. hatte dazu eingeladen...
Bauabschluss Bürgerzentrum Cruciskirche Sondershausen (Foto: Förderverein Cruciskirche)
Viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich vom Baufortschritt und auch von der bisher vom Förderverein geleisteten Arbeit zu überzeugen. Die Eröffnung der kleinen Feierstunden nahm der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Wytrieckus (und Stadtratsvorsitzender), vor. Er dankte den vielen Gästen, so auch Bürgermeister Joachim Kreyer und einigen Stadträten, sowie Dr. Hartmut Thiele vom Landratsamt Kyffhäuserkreis für ihr erscheinen. Es war natürlich heute die beste Gelegenheit sich davon zu überzeugen, was schon geleistet wurde, und wie das neue Bürgerzentrum Cruciskirche einmal aussehen soll, siehe Foto.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung über gab Wolfgang Wytrieckus dem Bürgermeister eine dicke Chronik von dem Verlauf der bisherigen Arbeiten. Die Chronik von 2001 bis 2002 kommt später ins Archiv der Stadt Sondershausen.
Bürgermeister Joachim Kreyer würdigte die Arbeit der Mitglieder des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. als echtes bürgerschaftliches Engagement, weil hier etwas für die Allgemeinheit geschaffen werden, ohne aber die Arbeit anderer Vereine nicht zu würdigen. Für den dritten Bauabschnitt sei die Finanzierung gesichert, so Kreyer, trotz einiger Kritiker, ohne Namen zu nennen. Kreyer dankte allen Bürgern der Stadt Sondershausen, welches dieses Vorhaben unterstützen.
In einem Festvortrag vom Leiter des Bauverwaltungsamtes Kyffhäuserkreis, Sören Hauskeller, hieß es, mit der Realisierung dieses Projektes werden wir wieder Leben in die alten Mauern bringen, was auch das kürzeste Nutzungskonzept sei. Die Cruciskirche, die 1972 endgültig als Ruine gesperrt werden musste, ist wahrscheinlich das älteste Gebäude der Stadt, denn nach einer Bauinschrift datiert die Grundsteinlegung am 7. September 1392.
Viele Arbeit hat der Förderverein Cruciskirche in Form von Arbeitsstunden in das Objekt gesteckt. Im ersten Bauabschnitt, der im Oktober begann und bis Mai 2007 ging, wurden 1.688 Arbeitsstunden geleistet, was immerhin einen Wert von 16.088 Euro entsprach. Dazu brachte der Verein weitere Mittel in Höhe von 17.008 Euro auf. Die Stadt Sondershausen legte nochmals 40.063 Euro dazu. Der Rest der Summe bis zu den Baukosten von 154.000 Euro kam durch Förderung von Land und Bund. Sichtbarer Ausdruck dieser Bauphase war die Aussichtsplattform.
Der zweite Bauabschnitt begann am 4.7.2007 und endete am 30.6.2008. Hier wurde u.a. die Decke eingezogen, so dass selbst jetzt schon die Cruciskirche genutzt werden kann, was schon anlässlich des Festgottesdienstes der Elisabeth-Kirche getan wurde. Die Baukosten betrugen 361.540 Euro, wovon der Förderverein 39.660 Euro an Leistungen aufbrachte. Der Mitleistungsanteil der Stadt betrug 34.110 Euro.
Die Gesamtbaukosten werden 2.320.750 Euro betragen. Die sich folgendermaßen aufteilen werden:
Sören Hauskeller dankte den vielen Bürgern und Firmen für die Bereitstellung von Spendengeldern. Auch hätten viele Firmen kostenlose Leistungen oder zu Sonderkonditionen bereitgestellt. Insbesondere würdigte er, dass das Architekturbüro Brust und Verges und die Architekturgesellschaft Schmidt die Planungen ohne Berechnung zur Verfügung stellten. Hauskeller wie alle Interessierten darauf hin,dass der Förderverein noch Spenden brauche (siehe Aufruf von kn im Vorbericht).
Hinsichtlich der Nutzung wird es so sein, dass keine Firmen dabei sein werden. Die Nutzung erfolgt nur durch Bürger, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen. Durch das Finanzierungskonzept sei gesichert, dass dabei keine Kaltmiete gezahlt werden muss, sondern nur die laufenden Verbrauchskosten. Dadurch kommes es nur zu geringen Kosten der Stadt, die Eigentümer des Bürgerzentrums sein wird.
Danach konnte man in einer Computeranimation den Fortgang der Arbeiten am 1. und 2. Bauabschnitt verfolgen. Viel genutzt wurde auch die Möglichkeit, der Turmbesteigung und der Führung durch das Gebäude, begleitet von Mitgliedern des Fördervereins. Das Schöne Wetter an diesem Tage gestattete auch einen schönen Blick vom Turm auf das nahe Stadtzentrum. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Albert-Fischer-Chorgruppe. Wer Hunger oder Durst bekam konnte sich an einem Stand der Juventas Bratwurst oder etwas zum Trinken kaufen, was auch ausgiebig genutzt wurde.
Bilder erste Reihe:
- Vorsitzender des Fördervereins Wolfgang Wytrieckus (und Stadtratsvorsitzender)
- Bürgermeister Joachim Kreyer
- Bauamtsleiter Sören Hauskeller
Autor: khh
Bauabschluss Bürgerzentrum Cruciskirche Sondershausen (Foto: Förderverein Cruciskirche)
Viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich vom Baufortschritt und auch von der bisher vom Förderverein geleisteten Arbeit zu überzeugen. Die Eröffnung der kleinen Feierstunden nahm der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Wytrieckus (und Stadtratsvorsitzender), vor. Er dankte den vielen Gästen, so auch Bürgermeister Joachim Kreyer und einigen Stadträten, sowie Dr. Hartmut Thiele vom Landratsamt Kyffhäuserkreis für ihr erscheinen. Es war natürlich heute die beste Gelegenheit sich davon zu überzeugen, was schon geleistet wurde, und wie das neue Bürgerzentrum Cruciskirche einmal aussehen soll, siehe Foto.Im weiteren Verlauf der Veranstaltung über gab Wolfgang Wytrieckus dem Bürgermeister eine dicke Chronik von dem Verlauf der bisherigen Arbeiten. Die Chronik von 2001 bis 2002 kommt später ins Archiv der Stadt Sondershausen.
Bürgermeister Joachim Kreyer würdigte die Arbeit der Mitglieder des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V. als echtes bürgerschaftliches Engagement, weil hier etwas für die Allgemeinheit geschaffen werden, ohne aber die Arbeit anderer Vereine nicht zu würdigen. Für den dritten Bauabschnitt sei die Finanzierung gesichert, so Kreyer, trotz einiger Kritiker, ohne Namen zu nennen. Kreyer dankte allen Bürgern der Stadt Sondershausen, welches dieses Vorhaben unterstützen.
In einem Festvortrag vom Leiter des Bauverwaltungsamtes Kyffhäuserkreis, Sören Hauskeller, hieß es, mit der Realisierung dieses Projektes werden wir wieder Leben in die alten Mauern bringen, was auch das kürzeste Nutzungskonzept sei. Die Cruciskirche, die 1972 endgültig als Ruine gesperrt werden musste, ist wahrscheinlich das älteste Gebäude der Stadt, denn nach einer Bauinschrift datiert die Grundsteinlegung am 7. September 1392.
Viele Arbeit hat der Förderverein Cruciskirche in Form von Arbeitsstunden in das Objekt gesteckt. Im ersten Bauabschnitt, der im Oktober begann und bis Mai 2007 ging, wurden 1.688 Arbeitsstunden geleistet, was immerhin einen Wert von 16.088 Euro entsprach. Dazu brachte der Verein weitere Mittel in Höhe von 17.008 Euro auf. Die Stadt Sondershausen legte nochmals 40.063 Euro dazu. Der Rest der Summe bis zu den Baukosten von 154.000 Euro kam durch Förderung von Land und Bund. Sichtbarer Ausdruck dieser Bauphase war die Aussichtsplattform.
Der zweite Bauabschnitt begann am 4.7.2007 und endete am 30.6.2008. Hier wurde u.a. die Decke eingezogen, so dass selbst jetzt schon die Cruciskirche genutzt werden kann, was schon anlässlich des Festgottesdienstes der Elisabeth-Kirche getan wurde. Die Baukosten betrugen 361.540 Euro, wovon der Förderverein 39.660 Euro an Leistungen aufbrachte. Der Mitleistungsanteil der Stadt betrug 34.110 Euro.
Die Gesamtbaukosten werden 2.320.750 Euro betragen. Die sich folgendermaßen aufteilen werden:
- Freistaat Thüringen und der Bund 1.839.104 Euro
- Stadt Sondershausen 299.846
- Förderverein 181.800 Euro
- Zusätzlich kommen 12.500 Arbeitsstunden vom Förderverein.
Sören Hauskeller dankte den vielen Bürgern und Firmen für die Bereitstellung von Spendengeldern. Auch hätten viele Firmen kostenlose Leistungen oder zu Sonderkonditionen bereitgestellt. Insbesondere würdigte er, dass das Architekturbüro Brust und Verges und die Architekturgesellschaft Schmidt die Planungen ohne Berechnung zur Verfügung stellten. Hauskeller wie alle Interessierten darauf hin,dass der Förderverein noch Spenden brauche (siehe Aufruf von kn im Vorbericht).
Hinsichtlich der Nutzung wird es so sein, dass keine Firmen dabei sein werden. Die Nutzung erfolgt nur durch Bürger, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen. Durch das Finanzierungskonzept sei gesichert, dass dabei keine Kaltmiete gezahlt werden muss, sondern nur die laufenden Verbrauchskosten. Dadurch kommes es nur zu geringen Kosten der Stadt, die Eigentümer des Bürgerzentrums sein wird.
Danach konnte man in einer Computeranimation den Fortgang der Arbeiten am 1. und 2. Bauabschnitt verfolgen. Viel genutzt wurde auch die Möglichkeit, der Turmbesteigung und der Führung durch das Gebäude, begleitet von Mitgliedern des Fördervereins. Das Schöne Wetter an diesem Tage gestattete auch einen schönen Blick vom Turm auf das nahe Stadtzentrum. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Albert-Fischer-Chorgruppe. Wer Hunger oder Durst bekam konnte sich an einem Stand der Juventas Bratwurst oder etwas zum Trinken kaufen, was auch ausgiebig genutzt wurde.
Bilder erste Reihe:
- Vorsitzender des Fördervereins Wolfgang Wytrieckus (und Stadtratsvorsitzender)
- Bürgermeister Joachim Kreyer
- Bauamtsleiter Sören Hauskeller









