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Mo, 07:03 Uhr
01.09.2008

Singende Einladungskarte

Mitarbeiterchor „Die Schuwiduas“ laden singend zum Sommerfest der Stiftung
Finneck ein (mit Werkstätten in Artern und Bad Frankenhausen) ein. Auch Thüringer Ministerium beteiligt sich an Gemeinschaftskunstwerk...

Ein Chor in ungewöhnlicher Mission. Die Schuwiduas sind der Mitarbeiterchor der Stiftung Finneck. Die neun Frauen machten sich zusammen mit sechs Beschäftigten aus der Andachtsgruppe der Werkstatt zwei Tage auf den Weg, um ihre Einladung zum Sommerfest am 05. September singend zu verteilen. „Guten Tag, wir sind die singend Einladungskarte der Stiftung Finneck“, begrüßte Sylvia Buchmann, Leiterin der Zweigwerkstatt in Artern, wo zum Sommerfest auch die neue Werkstatt eröffnet wird.

Chor Stiftung Finneck (Foto: Stiftung Finneck) Chor Stiftung Finneck (Foto: Stiftung Finneck)


Mittwochmorgen begann die Tour und führte erst zu allen Standorten der Stiftung, wo Menschen mit Behinderung in Schule, Wohnheimen und Werkstätten betreut werden. „Gott spannt leise feine Fäden, die du leicht ergreifen kannst“, klang es durch Flure, Treppenhäuser und Säle. Dass sich das Netz der Stiftung weit durch Thüringen spannt, zeigte die Fahrt am Donnerstag. Sie führte vom Diakonischen Werk und Landeskirchenamt in Eisenach über das Landratsamt in Sömmerda und Sondershausen zum Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit in Erfurt. Dort wurde der Chor von Staatssekretär Dr. Falk Oesterheld und vielen seiner Kollegen empfangen.

Im Gegenzug zur musikalischen Einladung überreichte er den Beitrag des Ministeriums für das entstehende Gemeinschaftskunstwerk in der Stiftung Finneck.

Der Künstler Christoph Rihs lässt derzeit mit 1.400 Menschen eine riesige Plastik in Form eines Wals entstehen, indem jeder ein Holzstück gestaltet oder signiert. Diese werden wie Schuppen zum Bauch der Plastik gefügt. „Sie stehen für die vielen Persönlichkeiten der Menschen in der Stiftung“, sagt Gisela van der Heijden, Vorstand der Stiftung.

Auch das Ministerium stellte ein signiertes Holzstück, das später zu einer von 1.400 Schuppen der großen Fisch-Plastik wird. Staatssekretär Falk Oesterheld und Christine Lieberknecht, Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, haben dazu ihr Hölzchen mit dem ersten Artikel der Grundrechte „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ beschriftet. Ihr Beitrag ist gleichzeitig auch Grundsatz der Stiftung, im Leitbild und der täglichen Arbeit fest verankert.

Autor: khh

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