Mo, 10:07 Uhr
15.09.2008
Gegen Schweinemastanlage
Auch zum Tag des Denkmals war die Schweinemastanlage Immenrode ein Spitzenthema. Hier ein Standpunkt zu den Ereignissen an der Mühle Immenrode...
Am gestrigen Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, überzeugten sich viele Besucher vom Fortschritt der Sanierung der Mühle in Immenrode. Mit gelungenen Führungen, zeigte der Mühlenverein dieses Kleinod und informierte über den weiteren Fortgang der Renovierung.
Um 14.00 Uhr begann der Aktionstag der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage in Immenrode. Trotz des nicht gerade günstigen Wetters, war eine gute Beteiligung gegeben. Nach der Eröffnung und einigen einführenden Sätzen zum Sinn und Zweck der Aktion, durch Herrn Freiberg, begaben sich die Teilnehmer, angeführt von historischen Traktoren, zu Fuß zur bestehenden Schweinemastanlage, um die beantragte Veränderung an Ort und Stelle in Augenschein zu nehmen.
Anschaulich hatte die Bürgerinitiative dargestellt, wieweit sich die Erweiterung der Mastanlage in Richtung Ortseingang erstrecken würde, und welcher Abstand zur ersten Wohnbebauung besteht. Anschließend begaben sich die Teilnehmer in das Sportlerheim zur Diskussionsrunde. Der Raum war sehr gut gefüllt und manche Besucher mussten Mangels weiterer Sitzgelegenheiten stehen. Dieses tat aber der Veranstaltung keinen Abbruch. Dr. Frank Augsten vom BUND Thüringen , wies für alle verständlich auf die Nachteile der Massentierhaltung hin und zeigte gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten, wie eine bessere Haltung für Tier und Umwelt erreicht werden kann.
Schade war nur, dass die Verfechter der Massentierhaltung, trotz Einladung, nicht zu dieser Veranstaltung erschienen waren. So hörten sie zum wiederholtem Male nicht die begründeten Argumente der Bürger der umliegenden Gemeinden, welche gegen eine Erweiterung der Schweinemastanlage in sachlichem Ton vorgetragen wurden. Wer so die Meinung der Bevölkerung missachtet, muss sich nicht wundern, wenn sich die Bürger im Jahr 2009 an diese Unterstützung ihrer Belange erinnern.
Die Diskussion war von Sachlichkeit gekennzeichnet und alle Redner, unter anderem der stellvertretende Landrat, Herr Schäfer, das Mitglied des Kreistages, Herr König und der Landesvorsitzende des VIBT, Herr Scheerschmidt, brachten zum Ausdruck, dass der Kampf gegen die Anlage nur durch die Bürger und die Bürgerinitiative geführt werden kann. Nur die Bevölkerung kann Druck auf den Investor ausüben. Hilfe von Seiten der Landesregierung oder einen Teil der Mitglieder des Landtages kann nicht erwartet werden, da sich hier, wie auch in anderen Vereinigungen und Verbänden bereits eine entsprechende Lobby für die Erweiterung gebildet hat.
Die Redner versicherten den Anwesenden, auch im Namen ihrer Parteien, sich aktiv gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage einzusetzen.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen
Autor: khhAm gestrigen Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, überzeugten sich viele Besucher vom Fortschritt der Sanierung der Mühle in Immenrode. Mit gelungenen Führungen, zeigte der Mühlenverein dieses Kleinod und informierte über den weiteren Fortgang der Renovierung.
Um 14.00 Uhr begann der Aktionstag der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage in Immenrode. Trotz des nicht gerade günstigen Wetters, war eine gute Beteiligung gegeben. Nach der Eröffnung und einigen einführenden Sätzen zum Sinn und Zweck der Aktion, durch Herrn Freiberg, begaben sich die Teilnehmer, angeführt von historischen Traktoren, zu Fuß zur bestehenden Schweinemastanlage, um die beantragte Veränderung an Ort und Stelle in Augenschein zu nehmen.
Anschaulich hatte die Bürgerinitiative dargestellt, wieweit sich die Erweiterung der Mastanlage in Richtung Ortseingang erstrecken würde, und welcher Abstand zur ersten Wohnbebauung besteht. Anschließend begaben sich die Teilnehmer in das Sportlerheim zur Diskussionsrunde. Der Raum war sehr gut gefüllt und manche Besucher mussten Mangels weiterer Sitzgelegenheiten stehen. Dieses tat aber der Veranstaltung keinen Abbruch. Dr. Frank Augsten vom BUND Thüringen , wies für alle verständlich auf die Nachteile der Massentierhaltung hin und zeigte gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten, wie eine bessere Haltung für Tier und Umwelt erreicht werden kann.
Schade war nur, dass die Verfechter der Massentierhaltung, trotz Einladung, nicht zu dieser Veranstaltung erschienen waren. So hörten sie zum wiederholtem Male nicht die begründeten Argumente der Bürger der umliegenden Gemeinden, welche gegen eine Erweiterung der Schweinemastanlage in sachlichem Ton vorgetragen wurden. Wer so die Meinung der Bevölkerung missachtet, muss sich nicht wundern, wenn sich die Bürger im Jahr 2009 an diese Unterstützung ihrer Belange erinnern.
Die Diskussion war von Sachlichkeit gekennzeichnet und alle Redner, unter anderem der stellvertretende Landrat, Herr Schäfer, das Mitglied des Kreistages, Herr König und der Landesvorsitzende des VIBT, Herr Scheerschmidt, brachten zum Ausdruck, dass der Kampf gegen die Anlage nur durch die Bürger und die Bürgerinitiative geführt werden kann. Nur die Bevölkerung kann Druck auf den Investor ausüben. Hilfe von Seiten der Landesregierung oder einen Teil der Mitglieder des Landtages kann nicht erwartet werden, da sich hier, wie auch in anderen Vereinigungen und Verbänden bereits eine entsprechende Lobby für die Erweiterung gebildet hat.
Die Redner versicherten den Anwesenden, auch im Namen ihrer Parteien, sich aktiv gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage einzusetzen.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen