Do, 07:02 Uhr
25.09.2008
Arterner Ansichten (28)
Ein Straßenname erinnert und weckt Hoffnung. Unter diesem Gesichtpunkt sollte man den letzten Beschluss des Stadtrates Artern zur Benennung eines Straßennamens verstehen...
Der Arterner Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung im August dem Vorschlag der Stadtverwaltung stattgeben, die durch die Gestaltung des ehemaligen Brauereigeländes zu einem Gewerbegebiet entstandene Straße Brauereistraße zu nennen. Das ist nahe liegend. Immerhin bestimmte seit 1879, über hundert Jahre, bis 1998 der Betrieb nicht nur das Bild dieses überwiegend in den Gründerjahren des 19. Jahrhunderts entstandenen Industrieviertels mit. Viele Arterner fanden in den Jahren hier Arbeit.
Arterner Bier, ob von der Vereinsbrauerei Frank, Hornung & Co. OHG um 1887, der Vereinsbrauerei Artern AG um 1920, der Vereinigte Thüringer Brauereien AG um 1945, der Brauerei Artern (Treuhandverwaltung) um 1950, der VEB Brauerei Artern um 1960, oder zuletzt als Barbarossa-Brauerei GmbH Artern, Privatbrauerei 1998 war für viele Arterner ein Hoffnungsträger, der die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt machte. Diese Hoffnung bestand ja bis zuletzt. Was heißt bis zu letzt, sie besteht noch und knüpft sich an einen gegenwärtig hier wieder ansässigen kleinen Familienbetrieb des Cord von Hantelmann.
Brauereistraße (Foto: Klaus Henze, Artern)
Übrigens, zum Zwiebelmarkt im vergangenen Jahr spendierte er ein Fass seines Bieres und erhielt bei der Verkostung viel Zuspruch! (unser Foto)
Die Ländliche Entwicklungsgesellschaft hat dafür gesorgt, dass aus der einstigen Brauerei keine Industriebrache wurde, wie man sie leider vieler Orts noch findet (Siehe auch unseren Beitrag Arterner Ansichten (2) vom 26.01.08). Ich denke dabei nur an den ehemaligen HO-Kreisbetrieb in der Schönfelder Straße, wo das Unkraut fast über die Gebäude wächst. Die LEG zeichnet im Gewerbegebiet Brauerei nach eigener Aussage noch für 1,45 ha Fläche verantwortlich und sucht noch Mieter für eine Gewerbeimmobilie mit 500 qm Hallen- und 170 qm Bürofläche sowie 1000 qm Bürofläche (in fünf Einheiten) im Sandsteingebäude. Neben der oben genannten kleinen Vereinsbrauerei von Hantelmann ist im Territorium der Katastrophenschutz ansässig.
Und ganz nebenbei entstand hier eine neue Straße mit viel Grün, denn immerhin wurden allein in diesem Gewerbegebiet 23 Laubbäume gepflanzt.
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos in der Galerie von lins:
Blick auf die künftige Brauereistraße, auf die auch Böden von Bierfässern aufmerksam machen. Noch sind Gewerberäume anzumieten. Dass dieses Bild auf dem Gelände des einstigen HO-Kreisbetriebes nicht auch bei der einstigen Brauerei vorherrscht, hat Artern der LEG zu verdanken.
Autor: khhDer Arterner Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung im August dem Vorschlag der Stadtverwaltung stattgeben, die durch die Gestaltung des ehemaligen Brauereigeländes zu einem Gewerbegebiet entstandene Straße Brauereistraße zu nennen. Das ist nahe liegend. Immerhin bestimmte seit 1879, über hundert Jahre, bis 1998 der Betrieb nicht nur das Bild dieses überwiegend in den Gründerjahren des 19. Jahrhunderts entstandenen Industrieviertels mit. Viele Arterner fanden in den Jahren hier Arbeit.
Arterner Bier, ob von der Vereinsbrauerei Frank, Hornung & Co. OHG um 1887, der Vereinsbrauerei Artern AG um 1920, der Vereinigte Thüringer Brauereien AG um 1945, der Brauerei Artern (Treuhandverwaltung) um 1950, der VEB Brauerei Artern um 1960, oder zuletzt als Barbarossa-Brauerei GmbH Artern, Privatbrauerei 1998 war für viele Arterner ein Hoffnungsträger, der die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt machte. Diese Hoffnung bestand ja bis zuletzt. Was heißt bis zu letzt, sie besteht noch und knüpft sich an einen gegenwärtig hier wieder ansässigen kleinen Familienbetrieb des Cord von Hantelmann.
Brauereistraße (Foto: Klaus Henze, Artern)
Übrigens, zum Zwiebelmarkt im vergangenen Jahr spendierte er ein Fass seines Bieres und erhielt bei der Verkostung viel Zuspruch! (unser Foto)Die Ländliche Entwicklungsgesellschaft hat dafür gesorgt, dass aus der einstigen Brauerei keine Industriebrache wurde, wie man sie leider vieler Orts noch findet (Siehe auch unseren Beitrag Arterner Ansichten (2) vom 26.01.08). Ich denke dabei nur an den ehemaligen HO-Kreisbetrieb in der Schönfelder Straße, wo das Unkraut fast über die Gebäude wächst. Die LEG zeichnet im Gewerbegebiet Brauerei nach eigener Aussage noch für 1,45 ha Fläche verantwortlich und sucht noch Mieter für eine Gewerbeimmobilie mit 500 qm Hallen- und 170 qm Bürofläche sowie 1000 qm Bürofläche (in fünf Einheiten) im Sandsteingebäude. Neben der oben genannten kleinen Vereinsbrauerei von Hantelmann ist im Territorium der Katastrophenschutz ansässig.
Und ganz nebenbei entstand hier eine neue Straße mit viel Grün, denn immerhin wurden allein in diesem Gewerbegebiet 23 Laubbäume gepflanzt.
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos in der Galerie von lins:
Blick auf die künftige Brauereistraße, auf die auch Böden von Bierfässern aufmerksam machen. Noch sind Gewerberäume anzumieten. Dass dieses Bild auf dem Gelände des einstigen HO-Kreisbetriebes nicht auch bei der einstigen Brauerei vorherrscht, hat Artern der LEG zu verdanken.


