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Mi, 09:28 Uhr
24.09.2008

Matschie in Bad Frankenhausen

Zu einem Arbeitsbesuch in Bad Frankenhausen weilte gestern der Chef der Thüringer SPD, Christoph Matschie, an einigen wichtigen Punkten der Stadt...

Zu erst ging es zur Kindertagesstätte Wippergärtchen, An der Wipper. Hier erläuterte der Bürgermeister von Bad Frankenhausen, Matthias Strejc (SPD), die seit kurzem beschlossene Einführung des kostenfreien Mittagessens in der Kinderbetreuung. Es ging aber auch um die Umsetzung Bundesförderung zum Ausbau der Kitas, den Betreuungsschlüssel für die Kinder, der nicht so einfach umzusetzen sei, so Strejc bei seiner abendlichen Zusammenfassung. Matschie würdigte die Vorreiterrolle der Stadt Bad Frankenhausens bei der Einführung des kostenfreien Mittagessens. Dadurch, so Strejc würden die Eltern Frankenhausens um ca. 30 Euro pro Monat entlastet. Für die Stadt Bad Frankenhausen mit den ca. 300 betroffenen Kindern bedeutet das eine Belastung des Stadtsäckels von ca. 1,6 bis 1,7 Mio. Euro pro Jahr.

Am Nachmittag ging es zu einer Besichtigung des Kyffhäuserwaldes zur so genannten Rosinen Kurve. Gesprächsthema waren die Rodungen im Kyffhäusergebirge, kn hatte darüber schon ausführlich informiert. Gestern gab es Gespräche mit Vertretern der Bürgerinitiative Kyffhäuserwald und Vertretern des Forstamtes Oldisleben. Matschie würdigte das Engagement der Bürger der Stadt Sondershausen. Allerdings räumte Bürgermeister Strejc am Abend ein, dass noch nicht alle Versprechungen, die damals beim großen Forum im Frühjahr gemacht wurde, umgesetzt sind. So müssen immer noch Arbeiten am Hangweg durchgeführt werden.

Bürgermeister Strejc forderte die Politik auf, mehr Einfluss auf die Quote beim Holzfällen zu nehmen. Er (Strejc) sehe durchaus die Klemme in der die Forstämter stecken. Auf der einen Seite die Fällquoten der Landesregierung in Erfurt, um Geld in die Kassen zu bringen, und auf der anderen Seite die Belange von Natur und Tourismus unter einen Hut zu bekommen. Denn Strejc informierte, dass die Einschlagmenge an Holz gegenüber den Vorjahr auch in der nächsten Fällsaison nicht reduziert werden wird. Damit sind Diskussionen schon wieder vorprogrammiert. Hier ist also klar die Politik gefragt, so auch der Fingerzeig an Christoph Matschie.

Im weiteren Verlauf informierte sich Christoph Matschie im Panoramamuseum über die seit Jahresanfang erfolgte Änderung der Trägerschaft für das Museum. Dabei begrüßte er die Form des Trägerwechsels. Bürgermeister Strejc freute sich, dass das Land Thüringen die nächsten 5 Jahre je 1.3 Mio. Euro zuschießen wird, aber man merkte auch, dass die Sorge mitklang, nicht zu wissen, wie die Förderung danach aussieht. Sicherlich ein Wink mit dem Zaunpfahl an Christoph Matschie, der ja schließlich Thüringens Ministerpräsident werden will und damit direkt mit diesem Thema konfrontiert werden würde.


Verabschiedung Christoph Matschie (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Verabschiedung Christoph Matschie (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Nach einem internen Treffen mit Mitgliedern der SPD gab es am Abend noch einen offenen Stammtisch, über dem wir in einem gesonderten Beitrag berichten werden. Kurz nach 19:30 Uhr wurde Christoph Matschie von Bürgermeister Matthias Strejc (im Bild rechts) mit einem kleinem Präsent verabschiedet. Für Christoph Matschie war dieser Tag aber noch nicht erledigt, denn er hatte anschließend noch einen Termin beim Juristentreffen in Erfurt.

Autor: khh

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