Do, 11:51 Uhr
02.10.2008
Umsatzrückgänge im Einzelhandel
Eben berichteten wir, dass die Teuerungsrate zurückging, nun erfahren wir, dass diese Tatsache dem Thüringer Einzelhandel aber nichts genützt hat. Lesen Sie selbst die aufschlussreichen Zahlen.
Der Thüringer Einzelhandel musste auch im Juli 2008 Umsatzverluste in Kauf nehmen. Nominal wurde zwar mit 1 Prozent ein geringfügiges Plus erreicht, real stand aber ein Umsatzrückgang von 2,1 Prozent zu Buche. Geschmälert wird dieses Ergebnis dadurch, dass der Juli 2008 einen Verkaufstag mehr hatte als der Juli 2007.
Bundesweit setzte der Einzelhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juli dieses Jahres nominal 3,1 Prozent mehr Waren um, real blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.
Nach Handelsbranchen betrachtet konnte auch im Juli 2008 der sonstige Facheinzelhandel (ohne Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien und Parfümerien) seine positive Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr fortsetzen (nominal: + 6,5 Prozent; real: + 6,2 Prozent).
Im Gegensatz dazu musste vor allem der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, wozu beispielsweise die Supermärkte und SB-Warenhäuser gehören, auch im Juli 2008 im Vergleich mit dem Juli 2007 einen spürbaren realen Umsatzverlust von 5,8 Prozent in Kauf nehmen (siehe Tabelle).
Von Januar bis Juli 2008 erreichte der Thüringer Einzelhandel nominal ein Umsatzplus von 0,5 Prozent. Real musste jedoch auch nach sieben Monaten ein Umsatzverlust von 2,3 Prozent in Kauf genommen werden, der aber niedriger ausfiel als im ersten Halbjahr dieses Jahres (- 2,9 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2008 konnte der Thüringer Einzelhandel im Juli 2008 die Umsätze nominal um 3,6 Prozent steigern.
Die Einzelhändler in Deutschland setzten in den ersten sieben Monaten nominal 2,2 Prozent mehr und real 0,5 Prozent weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Autor: nnzDer Thüringer Einzelhandel musste auch im Juli 2008 Umsatzverluste in Kauf nehmen. Nominal wurde zwar mit 1 Prozent ein geringfügiges Plus erreicht, real stand aber ein Umsatzrückgang von 2,1 Prozent zu Buche. Geschmälert wird dieses Ergebnis dadurch, dass der Juli 2008 einen Verkaufstag mehr hatte als der Juli 2007.
Bundesweit setzte der Einzelhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juli dieses Jahres nominal 3,1 Prozent mehr Waren um, real blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.
Nach Handelsbranchen betrachtet konnte auch im Juli 2008 der sonstige Facheinzelhandel (ohne Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien und Parfümerien) seine positive Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr fortsetzen (nominal: + 6,5 Prozent; real: + 6,2 Prozent).
Im Gegensatz dazu musste vor allem der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, wozu beispielsweise die Supermärkte und SB-Warenhäuser gehören, auch im Juli 2008 im Vergleich mit dem Juli 2007 einen spürbaren realen Umsatzverlust von 5,8 Prozent in Kauf nehmen (siehe Tabelle).
Von Januar bis Juli 2008 erreichte der Thüringer Einzelhandel nominal ein Umsatzplus von 0,5 Prozent. Real musste jedoch auch nach sieben Monaten ein Umsatzverlust von 2,3 Prozent in Kauf genommen werden, der aber niedriger ausfiel als im ersten Halbjahr dieses Jahres (- 2,9 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2008 konnte der Thüringer Einzelhandel im Juli 2008 die Umsätze nominal um 3,6 Prozent steigern.
Die Einzelhändler in Deutschland setzten in den ersten sieben Monaten nominal 2,2 Prozent mehr und real 0,5 Prozent weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.