Mi, 09:00 Uhr
22.10.2008
Tröstend und berührend
Im 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters am 8. und 9. November betritt nicht allein das Orchester die Bühne: Gemeinsam mit der Nordhäuser Kantorei, dem Bachchor Mühlhausen und Solisten wird das Loh-Orchester Sondershausen eines der bedeutendsten geistlichen Chorwerke aus dem 19. Jahrhundert zu Gehör bringen...
Gemeinsames Konzert (Foto: Theater Nordhausen)
Es ist das Requiem d-Moll op. 89 des tschechischen Komponisten Antonin Dvořák. Die Leitung hat Generalmusikdirektor Markus L. Frank, es singen Sabine Blanchard, Dshamilja Kaiser, Alec Otto und Matthias Ehm.
Neben dem Stabat mater ist das Requiem das ganz große geistliche Chorwerk Dvořáks. Er komponierte es für das seinerzeit berühmte englische Musikfestival in Birmingham, für das bereits Felix Mendelssohn Bartholdy den Elias und Max Bruch das Oratorium Das Lied von der Glocke geschrieben hatten. Der Auftrag an Dvořák war kein Zufall: Denn spätestens seit der von Begeisterungsstürmen begleiteten Londoner Aufführung des Stabat mater im Jahr 1883 wurde Dvořák im englischen Musikleben als Held gefeiert.
Für Birmingham schuf Dvořák ein abendfüllendes Stück, das den Chor in ungewöhnlichem Ausmaß beteiligt. Das Werk ist dennoch nicht allein von gewaltigen Chorklängen geprägt, sondern erzielt seine Wirkung durch den ständigen Wechsel von innigstem Verharren und expressivsten Höhepunkten. In immer wieder neuen Klangkonstellationen von Soli, Chor und Orchester erfasste Dvořák die Tiefe und Bandbreite des alten liturgischen Textes der Totenmesse in ergreifender Weise.
Das 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters findet am Samstag, 8. November im Haus der Kunst Sondershausen sowie am Sonntag, 9. November, in der St.-Blasii-Kirche in Nordhausen statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Jeweils um 18.45 Uhr lädt Markus L. Frank gemeinsam mit der Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer bzw. die St.-Blasii-Kirche ein. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn
Gemeinsames Konzert (Foto: Theater Nordhausen)
Es ist das Requiem d-Moll op. 89 des tschechischen Komponisten Antonin Dvořák. Die Leitung hat Generalmusikdirektor Markus L. Frank, es singen Sabine Blanchard, Dshamilja Kaiser, Alec Otto und Matthias Ehm.Neben dem Stabat mater ist das Requiem das ganz große geistliche Chorwerk Dvořáks. Er komponierte es für das seinerzeit berühmte englische Musikfestival in Birmingham, für das bereits Felix Mendelssohn Bartholdy den Elias und Max Bruch das Oratorium Das Lied von der Glocke geschrieben hatten. Der Auftrag an Dvořák war kein Zufall: Denn spätestens seit der von Begeisterungsstürmen begleiteten Londoner Aufführung des Stabat mater im Jahr 1883 wurde Dvořák im englischen Musikleben als Held gefeiert.
Für Birmingham schuf Dvořák ein abendfüllendes Stück, das den Chor in ungewöhnlichem Ausmaß beteiligt. Das Werk ist dennoch nicht allein von gewaltigen Chorklängen geprägt, sondern erzielt seine Wirkung durch den ständigen Wechsel von innigstem Verharren und expressivsten Höhepunkten. In immer wieder neuen Klangkonstellationen von Soli, Chor und Orchester erfasste Dvořák die Tiefe und Bandbreite des alten liturgischen Textes der Totenmesse in ergreifender Weise.
Das 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters findet am Samstag, 8. November im Haus der Kunst Sondershausen sowie am Sonntag, 9. November, in der St.-Blasii-Kirche in Nordhausen statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Jeweils um 18.45 Uhr lädt Markus L. Frank gemeinsam mit der Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer bzw. die St.-Blasii-Kirche ein. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
