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Fr, 09:35 Uhr
24.10.2008

Aufatmen angesagt

Die neue Ortsumgehung im Zuge der B4 in Sondershausen ist in Betrieb. Und wie sind die Meinungen dazu?...

Positiv, sehr Positiv. Sicher gab es an den ersten beiden Tagen noch einige Kraftfahrer, die mit der Ausschilderung nicht so zurecht kamen und sich Richtung ehemaligen Schafstall und Jechaburg auf den Weg machten, aber so ganz nachvollziehen kann man das nicht.

Fragt man aber die Anwohner der ehemalige B4, dann hört man sehr viel Positives. Es macht sich eben doch bemerkbar, dass wesentlich weniger Fahrzeuge, insbesondere Lkws, vorbei „rumpeln“. Mit einem prominenten Anlieger der B4 sprach gestern kn. Hans Joachim Hartwig (Geschäftsführer Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH) schläft gern bei offenem Fenster, und hatte bisher so seine Probleme bei dem rollenden Verkehr. Aber der Unterschied in den letzten beiden Nächten von der Belästigung her, sei doch gewaltig gewesen.

Leider musste auch schon der erste Unfall auf der Umleitungsstrecke aufgenommen werden. Gerüchte, wonach die Neigung der Straße an der Unfallursache mit Schuld sei, bezeichnete Hauptkommissar Ehlert von der Polizeiinspektion Kyffhäuser als nicht richtig. Der Multicarfahrer hatte einfach seine Ladung nicht richtig gesichert, und kollidierte mit der Leitplanke.

Honsel-Tankstelle (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Honsel-Tankstelle (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Und was sagen Gewerbetreibende die an der ehemaligen B4 ihren Handel betreiben? Der Betreiber der Honsel-Tankstelle, Winfried Schlaß, bestätigte, dass es natürlich einen Umsatzrückgang beim Verreib der Kraftstoffe gab. Es wäre unnormal, wenn es anders wäre, so Schlaß. Er freut sich aber für die Anwohner der ehemaligen B4, dass nun doch mehr Ruhe einzieht. Er sagte, von der Sache her ist nicht die Ortsumgehung das Problem, dass war ja nun schon länger abzusehen, sondern die Frage: Wie locken wir die Besucher in die Stadt? Wenn die Besucher in die Stadt kommen müssen sie auch wieder raus, dann kommen sie auch bei uns wieder vorbei.
Unter Attraktivität verstand er auch, dass sich solche touristischen Höhepunkte, wie Schloss und Besucherbergwerk an der Trasse rechtzeitig Werbung machen. In diesem Zusammenhang bemängelte er, dass es immer noch nicht gelungen sei, am Schloss wieder eine Versorgung aufzubauen, und wenn es nur zum Kaffeetrinken wäre. Informationspunkte an der Trasse hält er für sehr notwendig.
Schmunzeln musste Winfried Schlaß, als das Thema auf den Bau einer Tankstelle an der Umgehungsstraße kam. An wie vielen Stellen er nach den Gerüchten nach schon Land gekauft hätte, kann er nicht mehr zählen. Gezielt nach den Kauf des Gelände alten Schafstall befragt, betonte er nochmals: „Ich mit meinen 63 Jahren werde nicht noch mal eine neue Tankstelle bauen.“

Interessant dürften die Worte von Winfried Schlaß besonders hinsichtlich der Attraktivität der Stadt sein. Hier müssten sich die Gewerbetreibenden und vor allem auch die Gastronomen auf mehr Wirksamkeit nach außen hin orientieren. Und an die Politik gewandt kam auch der Hinweis, noch mehr auf die Schaffung von Arbeitsplätzen zu achten. Wenn die Leute in der Stadt wohnen bleiben, dann kommen sie auch zu uns zum Tanken. Diesen Worten braucht man wohl nichts hinzuzufügen!

Autor: khh

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