Di, 19:41 Uhr
28.10.2008
Neuer Flitzer für die Stadt?
Sichtlich begeistert begutachtet die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick, dieses Elektroauto. Nach Solarstrom am Schacht jetzt ein Elektroauto für die Stadt? Kn lüftet das Geheimnis..
Mitnichten! Die Stadt Sondershausen bleibt bei ihrem bisherigen Fuhrpark. Aber anschauen war am Rathaus erlaubt. Denn der kleine Flitzer gehört einem Paar (Vater und Tochter) aus der Nähe von Wetzlar und das hatte sich hilfesuchend an die Stadt gewandt, weil offensichtlich der Strom knapp wurde.
Das Ehepaar war zeitig im hessischen Wetzlar aufgebrochen. Allerdings noch ehe die Grenze von Thüringen erreicht war, mussten die beiden Reisenden in Waldkappel Strom tanken. Aber die Füllung reichte nur bis Mühlhausen. Und deshalb war Sondershausen schon die dritte Station. Die Wetzlarer waren doch überrascht, wie viele Berge es in diesem Teil Thüringens gibt. Und bergauf verbraucht das Elektroauto deutlich mehr Strom, so die beiden Hessen.
Das Ende der Tour sei noch nicht erreicht. Eigentlich wollen beide heute noch bis Eisleben, erzählen sie. Aber mit Blick auf die unverhofften Höhenfahrten würden sie es wohl nur bis nach Sangerhausen schaffen. Denn mehr als 60 Kilometer Reichweite hat das blaue Geschoss nicht: Aber dafür eine Ladezeit von rund eineinhalb Stunden.
Das Elektroauto kostet in etwa 18.000 Euro. Davon entfallen alleine auf die Batterie schon rund 7.000 Euro. Und Geschoss ist reichlich übertrieben. Das Fahrzeug kommt zwar auf mehr als 60 Stundenkilometer und dürfte auf einer Autobahn fahren, aber aus Sicherheitsgründen unterlassen das die beide Wetzlarer. Zudem bringe ständiges Vollgasfahren nur erhöhten Stromverbrauch. Ganz billig ist das Vergnügen nicht: Auf 100 Kilometern werden 1,40 Euro Ökostrom verbraucht. Einige technische Details sind in der Bildergalerie zu sehen.
In Eisleben ist noch lange nicht Schluss ihrer Tour. Das Ehepaar will mit dem blauen Flitzer bis nach Berlin. Sichtlich beeindruckt waren die beiden Hessen übrigens, dass das Sonderhäuser Rathaus heute nach 16 Uhr noch geöffnet war.
Autor: khhMitnichten! Die Stadt Sondershausen bleibt bei ihrem bisherigen Fuhrpark. Aber anschauen war am Rathaus erlaubt. Denn der kleine Flitzer gehört einem Paar (Vater und Tochter) aus der Nähe von Wetzlar und das hatte sich hilfesuchend an die Stadt gewandt, weil offensichtlich der Strom knapp wurde.
Das Ehepaar war zeitig im hessischen Wetzlar aufgebrochen. Allerdings noch ehe die Grenze von Thüringen erreicht war, mussten die beiden Reisenden in Waldkappel Strom tanken. Aber die Füllung reichte nur bis Mühlhausen. Und deshalb war Sondershausen schon die dritte Station. Die Wetzlarer waren doch überrascht, wie viele Berge es in diesem Teil Thüringens gibt. Und bergauf verbraucht das Elektroauto deutlich mehr Strom, so die beiden Hessen.
Das Ende der Tour sei noch nicht erreicht. Eigentlich wollen beide heute noch bis Eisleben, erzählen sie. Aber mit Blick auf die unverhofften Höhenfahrten würden sie es wohl nur bis nach Sangerhausen schaffen. Denn mehr als 60 Kilometer Reichweite hat das blaue Geschoss nicht: Aber dafür eine Ladezeit von rund eineinhalb Stunden.
Das Elektroauto kostet in etwa 18.000 Euro. Davon entfallen alleine auf die Batterie schon rund 7.000 Euro. Und Geschoss ist reichlich übertrieben. Das Fahrzeug kommt zwar auf mehr als 60 Stundenkilometer und dürfte auf einer Autobahn fahren, aber aus Sicherheitsgründen unterlassen das die beide Wetzlarer. Zudem bringe ständiges Vollgasfahren nur erhöhten Stromverbrauch. Ganz billig ist das Vergnügen nicht: Auf 100 Kilometern werden 1,40 Euro Ökostrom verbraucht. Einige technische Details sind in der Bildergalerie zu sehen.
In Eisleben ist noch lange nicht Schluss ihrer Tour. Das Ehepaar will mit dem blauen Flitzer bis nach Berlin. Sichtlich beeindruckt waren die beiden Hessen übrigens, dass das Sonderhäuser Rathaus heute nach 16 Uhr noch geöffnet war.




