Mi, 23:50 Uhr
29.10.2008
Kinderschutztagung ein Erfolg
Kurz vor 21:00 Uhr ging am Mittwochabend im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen die Kinderschutztagung des Kyffhäuserkreises zu Ende. Vorgestellt wurde u.a. die noch zu wenig bekannte Entwicklungs-psychologische Betreuung für Eltern. Hier weiter Informationen...
Die Bedeutung der heutigen Kinderschutztagung des Kyffhäuserkreises wurde durch die Teilnahme von drei hochrangigen Vertretern des Thüringer Sozialministeriums unterstrichen. Sozialministerin Christine Lieberknecht ließ es sich nicht nehmen, die Tagung persönlich zu eröffnen, hier im Bild mit Dr. Tino Eckert, vom DRK Krankenhaus Sondershausen der als Moderator die Veranstaltung allein sicher über die Bühne brachte, weil seine ursprüngliche Co-Moderatorin, Amtsärztin Dr. Sabine Hausweiler, heute operiert werden musste (gute Besserung).
Lieberknecht wies in ihren Begrüßungsworten auf die Wichtigkeit des Schutzes der Kinder hin. Gutwillige Eltern bräuchten in der kommunikationsarmen Zeit Hilfe und Unterstützung und gab damit auch ein Zeichen, in welche Richtung der Kinderschutz besonders blicken muss.
Blick in den Tagungsraum kurz vor Veranstaltungsbeginn.
Aber nicht nur Prominenz aus Erfurt war gekommen. Im Schlusswort der Veranstaltung freute sich der 1. Beigeordnete des Landrates, Georg Schäfer (SPD) besonders über die Tatsache, dass sehr viele niedergelassene Ärzte den Weg in die Kinderschutztagung gefunden hatten. Insgesamt 118 Gäste hatten sich in die Tagungsliste eingetragen, und mussten ihr Kommen ob der gelungenen Beiträge nicht bereuen. Georg Schäfer, gleichzeitig ja auch Sozialdezernent des Landratsamtes, dankte der Leiterin des Jugendamtes des Kyffhäuserkreises, Sabine Bräunicke, für die geleistet Arbeit (während der Tagung von verschiedenen Rednern gelobt, das Besuchsprogramm für neugeborene Kinder), auch im Vorfeld bei der Vorbereitung der heutigen Veranstaltung.
Ein viel beachteter Tagungsordnungspunkt, war die Vorstellung der Entwicklungs-psychologische Betreuung für Eltern (EPB) durch die Starthilfe GmbH (u.a. Foto unten) in Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Die EPB ist ein Modellprojekt, bei der eine videogestützte Beratung der Eltern erfolgt. Auf der heutigen Tagung wurde so ein Video gezeigt, dass in häuslicher Umgebung der Eltern aufgenommen wurde. Die Eltern hatte sich um Hilfe an die Einrichtung gewandt, weil das Kind so schlecht esse. Den Eltern konnte geholfen werden, weil das Video offenbarte, die Fehler lagen eigentlich bei den Eltern.
Damit ist auch der Kern des Projektes gesagt: die Eltern sollen für den Umgang mit den Kindern gestärkt werden, sei es bei Schrei- oder Fütterungsproblemen, Schlafstörungen oder anderen Problemen. Der Vorgang dieser kostenlosen Beratung ist einfach. Nach telefonischer Anmeldung gibt es eine erste Beratung mit möglichst beiden Elternteilen und dem Kind. Daran schließen sich weitere Kontakte möglichst in heimischer Umgebung an. So eine Beratung kann bis zu fünf Sitzungen umfassen.
Eltern des gesamten Kyffhäuserkreises können diese Beratung in Anspruch nehmen, die leider noch vielfach wenig bekannt ist, obwohl entsprechende Flyer im Foyer des Landratsamtes aus liegen. Vielleicht sollte man solche Flyer lieber zusätzlich bei Haus- und Kinderärzten auslegen, da sie dort vielleicht eher von den Eltern bemerkt werden. Unter den Telefonnummern 03632 / 66180 oder 600 687 kann das Beratungsteam (u.a. mit Ingrid Dörnfelder, Manuela Seifert, Doris Lier oder Waltraud Warweg kontaktiert werden. Oder Sie schauen mal im Mehrgenerationen-Haus in der August-Bebel-Straße 5a vorbei. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Projekt noch stärker rumspricht, damit mehr Eltern bei Problemen geholfen werden kann. Sagen Sie es jungen Eltern, die vielleicht Hilfe suchen.
Über weitere interessante Themen dieser Kinderschutztagung berichten wir noch.
Autor: khhDie Bedeutung der heutigen Kinderschutztagung des Kyffhäuserkreises wurde durch die Teilnahme von drei hochrangigen Vertretern des Thüringer Sozialministeriums unterstrichen. Sozialministerin Christine Lieberknecht ließ es sich nicht nehmen, die Tagung persönlich zu eröffnen, hier im Bild mit Dr. Tino Eckert, vom DRK Krankenhaus Sondershausen der als Moderator die Veranstaltung allein sicher über die Bühne brachte, weil seine ursprüngliche Co-Moderatorin, Amtsärztin Dr. Sabine Hausweiler, heute operiert werden musste (gute Besserung).
Lieberknecht wies in ihren Begrüßungsworten auf die Wichtigkeit des Schutzes der Kinder hin. Gutwillige Eltern bräuchten in der kommunikationsarmen Zeit Hilfe und Unterstützung und gab damit auch ein Zeichen, in welche Richtung der Kinderschutz besonders blicken muss.
Blick in den Tagungsraum kurz vor Veranstaltungsbeginn.
Aber nicht nur Prominenz aus Erfurt war gekommen. Im Schlusswort der Veranstaltung freute sich der 1. Beigeordnete des Landrates, Georg Schäfer (SPD) besonders über die Tatsache, dass sehr viele niedergelassene Ärzte den Weg in die Kinderschutztagung gefunden hatten. Insgesamt 118 Gäste hatten sich in die Tagungsliste eingetragen, und mussten ihr Kommen ob der gelungenen Beiträge nicht bereuen. Georg Schäfer, gleichzeitig ja auch Sozialdezernent des Landratsamtes, dankte der Leiterin des Jugendamtes des Kyffhäuserkreises, Sabine Bräunicke, für die geleistet Arbeit (während der Tagung von verschiedenen Rednern gelobt, das Besuchsprogramm für neugeborene Kinder), auch im Vorfeld bei der Vorbereitung der heutigen Veranstaltung.
Ein viel beachteter Tagungsordnungspunkt, war die Vorstellung der Entwicklungs-psychologische Betreuung für Eltern (EPB) durch die Starthilfe GmbH (u.a. Foto unten) in Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Die EPB ist ein Modellprojekt, bei der eine videogestützte Beratung der Eltern erfolgt. Auf der heutigen Tagung wurde so ein Video gezeigt, dass in häuslicher Umgebung der Eltern aufgenommen wurde. Die Eltern hatte sich um Hilfe an die Einrichtung gewandt, weil das Kind so schlecht esse. Den Eltern konnte geholfen werden, weil das Video offenbarte, die Fehler lagen eigentlich bei den Eltern.
Damit ist auch der Kern des Projektes gesagt: die Eltern sollen für den Umgang mit den Kindern gestärkt werden, sei es bei Schrei- oder Fütterungsproblemen, Schlafstörungen oder anderen Problemen. Der Vorgang dieser kostenlosen Beratung ist einfach. Nach telefonischer Anmeldung gibt es eine erste Beratung mit möglichst beiden Elternteilen und dem Kind. Daran schließen sich weitere Kontakte möglichst in heimischer Umgebung an. So eine Beratung kann bis zu fünf Sitzungen umfassen.
Eltern des gesamten Kyffhäuserkreises können diese Beratung in Anspruch nehmen, die leider noch vielfach wenig bekannt ist, obwohl entsprechende Flyer im Foyer des Landratsamtes aus liegen. Vielleicht sollte man solche Flyer lieber zusätzlich bei Haus- und Kinderärzten auslegen, da sie dort vielleicht eher von den Eltern bemerkt werden. Unter den Telefonnummern 03632 / 66180 oder 600 687 kann das Beratungsteam (u.a. mit Ingrid Dörnfelder, Manuela Seifert, Doris Lier oder Waltraud Warweg kontaktiert werden. Oder Sie schauen mal im Mehrgenerationen-Haus in der August-Bebel-Straße 5a vorbei. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Projekt noch stärker rumspricht, damit mehr Eltern bei Problemen geholfen werden kann. Sagen Sie es jungen Eltern, die vielleicht Hilfe suchen.
Über weitere interessante Themen dieser Kinderschutztagung berichten wir noch.


