Do, 15:24 Uhr
30.10.2008
Spatenstich für Ortsumfahrung Heldrungen
Heute Vormittag erfolgte mit dem obligatorischen ersten Spatenstich durch Thüringens Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig der Baustart für ein wichtiges Verkehrsprojekt...
Eigentlich jagt man bei so einem Wetter keinen Hund vor die Tür, wenn es neblig kalt ist, und ein Mischmasch von Schnee und Regen vom Himmel fällt. Daher war es kein Wunder, dass zum ersten Spatenstich der Ortsumgehung Heldrungen Politiker, Bauarbeiter und Medienvertreter fast unter sich waren.
Das Sprichwörter nicht immer stimmen müssen, bewies eine Heldrunger Bürgerin, die sogar mit ihrem Hund an die Baustelle kam. Auch wenn heute erst der erste offizielle Spatenstich erfolgte, waren die Bauarbeiter schon ab voriger Woche im Einsatz, und haben schon kräftig an der Trasse geschoben.
Der Amtsleiter des Nordthüringerstraßenbauamts, Franz Rohmund (Bildergalerie erste Reihe rechts), sieht die Ortsumgehung Heldrungen im engen Zusammenhang mit dem Bau der Autobahnen A38 und der A71. und erwartet starke Verkehrsverlagerungen in den Raum Heldrungen – Oldisleben. Das Straßenbauamt hatte schon ab 2003 mit den ersten Voruntersuchungen begonnen. Ohne den Bau der Ortsumgehung Heldrungen hätte die Ortsdurchfahrt Heldrungenim Prognosejahr 2020 eine Verkehrsbelastung von 9.000 bis 11.000 Kfz / Tag verkraften müssen
Ortsumgehung Heldrungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ziel ist, mit der für Mitte 2010 geplante Inbetriebnahme der Strecke wird zusammen mit der A 71 die Stadt Heldrungen deutlich zu entlasten und die Erreichbarkeit der gesamten Region zu verbessern. Mit der Ortsumgehung entsteht eine Neubaustrecke, die bis zur Anschlussstelle Heldrungen der A 71 reichen wird, so Minister Wucherpfennig. Besonders hob der Minister hervor, dass es sich bei dieser Ortsumgehung die Besonderheit ist, dass sie im Zuge einer Landstraße L2287 erfolgt. Es ist nach der Ortsumfahrung Artern, erst die zweite Ortsumfahrung dieser Art in Thüringen.
Landrat Peter Hengstermann (CDU), beteuerte in seiner Rede, dass er nicht die hiesigen Bauarbeiter ärgern wollte, sondern auf den wichtigen Zusammenhang mit dem Bau des Schmücke-Tunnels und dem Bau der A71 hinweisen wollte. Auf seiner orangenfarbenen Jacke, die richtig grell aus dem tristen Wetter ins Auge sprang, stand mit großer Letter: ARGE Schmücke Tunnel.
Der 1. Beigeordnete der Stadt Heldrungen, Reinhardt Lothholtz (CDU), Bildergalerie Mitte, kam für den erkrankten Bürgermeister Norbert Enke (CDU). Er konnte das heutige Wetter nicht so recht verstehen, da ja die Zwiebelernte (Heldrungen ist ja als Zwiebelstadt über die Region hinaus bekannt.) schon längst vorbei sei, und eigentlich keine Tränen mehr fließen müssten, die zum Regen führen. Aber auch in anderer Hinsicht muss er sich leider noch etwas gedulden und vor allem auch die Bürger. Denn bei denen klirren immer wieder die Gläser im Schrank, wenn die schweren LKW am Rathaus vorbei durch die Stadt rumpeln. Wenn die A71 erst in Betrieb ist, könnte sich das ja noch verstärken. Denn leider wird die Ortsumgehung erst nach Plan im Juni 2010 fertig sein. Bis dahin müssen sich die Bürger Heldrungens noch mit dem starken Verkehr abfinden.
Hier einige technische Daten zur Strecke:
Landesstraße L2287 Ortsumgehung Heldrungen (Zubringer zur künftigen A 71)
Planfeststellungsbeschluss: 14.11.2007
Bauzeit: 10/2008 – 06/2010
Baukosten (Straßen- und Brückenbau): 5,8 Mio. €
voraussichtliche Gesamtkosten : 7,5 Mio. €
Länge Strecke. 1944 m
Oldislebener Weg: 410 m
Radwege: 520 m
Breite: RQ 10.5 (Fahrbahnbreite 8,00 m)
Beteiligte Planungsbüros:
INVER – Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen GmbH Erfurt
IPU – Ingenieurbüro für Planung und Umwelt Erfurt
G u D – Geotechnik und Umweltgeologie GmbH Leipzig
Bauüberwachung/anteilige Bauoberleitung
Ingenieurgruppe BEB GmbH Weimar
G u D Geotechnik und Umweltgeologie GmbH Leipzig
Auftragnehmer (Straßen- und Brückenbau)
Mütze & Rätzel Bauunternehmen GmbH & Co. Wohlmirstedt (Sachsen-Anhalt, Burgenlandkreis)
Autor: khhEigentlich jagt man bei so einem Wetter keinen Hund vor die Tür, wenn es neblig kalt ist, und ein Mischmasch von Schnee und Regen vom Himmel fällt. Daher war es kein Wunder, dass zum ersten Spatenstich der Ortsumgehung Heldrungen Politiker, Bauarbeiter und Medienvertreter fast unter sich waren.
Das Sprichwörter nicht immer stimmen müssen, bewies eine Heldrunger Bürgerin, die sogar mit ihrem Hund an die Baustelle kam. Auch wenn heute erst der erste offizielle Spatenstich erfolgte, waren die Bauarbeiter schon ab voriger Woche im Einsatz, und haben schon kräftig an der Trasse geschoben.
Der Amtsleiter des Nordthüringerstraßenbauamts, Franz Rohmund (Bildergalerie erste Reihe rechts), sieht die Ortsumgehung Heldrungen im engen Zusammenhang mit dem Bau der Autobahnen A38 und der A71. und erwartet starke Verkehrsverlagerungen in den Raum Heldrungen – Oldisleben. Das Straßenbauamt hatte schon ab 2003 mit den ersten Voruntersuchungen begonnen. Ohne den Bau der Ortsumgehung Heldrungen hätte die Ortsdurchfahrt Heldrungenim Prognosejahr 2020 eine Verkehrsbelastung von 9.000 bis 11.000 Kfz / Tag verkraften müssen
Ortsumgehung Heldrungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ziel ist, mit der für Mitte 2010 geplante Inbetriebnahme der Strecke wird zusammen mit der A 71 die Stadt Heldrungen deutlich zu entlasten und die Erreichbarkeit der gesamten Region zu verbessern. Mit der Ortsumgehung entsteht eine Neubaustrecke, die bis zur Anschlussstelle Heldrungen der A 71 reichen wird, so Minister Wucherpfennig. Besonders hob der Minister hervor, dass es sich bei dieser Ortsumgehung die Besonderheit ist, dass sie im Zuge einer Landstraße L2287 erfolgt. Es ist nach der Ortsumfahrung Artern, erst die zweite Ortsumfahrung dieser Art in Thüringen.Landrat Peter Hengstermann (CDU), beteuerte in seiner Rede, dass er nicht die hiesigen Bauarbeiter ärgern wollte, sondern auf den wichtigen Zusammenhang mit dem Bau des Schmücke-Tunnels und dem Bau der A71 hinweisen wollte. Auf seiner orangenfarbenen Jacke, die richtig grell aus dem tristen Wetter ins Auge sprang, stand mit großer Letter: ARGE Schmücke Tunnel.
Der 1. Beigeordnete der Stadt Heldrungen, Reinhardt Lothholtz (CDU), Bildergalerie Mitte, kam für den erkrankten Bürgermeister Norbert Enke (CDU). Er konnte das heutige Wetter nicht so recht verstehen, da ja die Zwiebelernte (Heldrungen ist ja als Zwiebelstadt über die Region hinaus bekannt.) schon längst vorbei sei, und eigentlich keine Tränen mehr fließen müssten, die zum Regen führen. Aber auch in anderer Hinsicht muss er sich leider noch etwas gedulden und vor allem auch die Bürger. Denn bei denen klirren immer wieder die Gläser im Schrank, wenn die schweren LKW am Rathaus vorbei durch die Stadt rumpeln. Wenn die A71 erst in Betrieb ist, könnte sich das ja noch verstärken. Denn leider wird die Ortsumgehung erst nach Plan im Juni 2010 fertig sein. Bis dahin müssen sich die Bürger Heldrungens noch mit dem starken Verkehr abfinden.
Hier einige technische Daten zur Strecke:
Landesstraße L2287 Ortsumgehung Heldrungen (Zubringer zur künftigen A 71)
Planfeststellungsbeschluss: 14.11.2007
Bauzeit: 10/2008 – 06/2010
Baukosten (Straßen- und Brückenbau): 5,8 Mio. €
voraussichtliche Gesamtkosten : 7,5 Mio. €
Länge Strecke. 1944 m
Oldislebener Weg: 410 m
Radwege: 520 m
Breite: RQ 10.5 (Fahrbahnbreite 8,00 m)
Beteiligte Planungsbüros:
INVER – Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen GmbH Erfurt
IPU – Ingenieurbüro für Planung und Umwelt Erfurt
G u D – Geotechnik und Umweltgeologie GmbH Leipzig
Bauüberwachung/anteilige Bauoberleitung
Ingenieurgruppe BEB GmbH Weimar
G u D Geotechnik und Umweltgeologie GmbH Leipzig
Auftragnehmer (Straßen- und Brückenbau)
Mütze & Rätzel Bauunternehmen GmbH & Co. Wohlmirstedt (Sachsen-Anhalt, Burgenlandkreis)














