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Mo, 13:00 Uhr
03.11.2008

Knutschen zu Weihnachten

Nicht nur die üppigen Weihnachtsauslagen in den Supermärkten künden vom bevorstehenden Fest der Feste. Auch im Nordhäuser Theater wird das Weihnachtsmärchen vorbereitet. Und dabei wird vor allem viel geknutscht.

Knutschen  vor Weihnachten (Foto: Peter Scholz) Knutschen vor Weihnachten (Foto: Peter Scholz)

Am 11. November lädt das Theater Nordhausen zur Premiere von „Der Froschkönig“ ins Große Haus ein. Bereits um 9 Uhr und um 11 Uhr öffnet sich der Vorhang für das Märchen nach den Brüdern Grimm von Ulrich Hub. Eine Geschichte, die zwar altbekannt aber doch ganz anders ist. Viel Musik und farbenfrohe Kostüme sollen die kleinen und großen Zuschauer in der Vorweihnachtszeit verzaubern.

Eigentlich ist alles fast wie immer: Ein tiefer Brunnen, in den die goldene Kugel fällt. Ein unglückliche Prinzessin, die leere Versprechungen macht. Ein Frosch, der nicht gern in den Spiegel blickt, aber weiß, was er will: Küssen, küssen, küssen! Und ein Prinz, der König wird – Froschkönig.

Auf einem ganz normalen Kinderspielplatz, wo im Handumdrehen aus drei Schwestern Prinzessinnen werden, spielt die Märchenkomödie von Ulrich Hub. Alle drei hätten sie gerne die hübsche goldene Kugel, aber in einer kleinen Rauferei fällt sie Lilli, der Jüngsten, in den Brunnen. Enttäuscht und auch etwas wütend bleibt sie am Brunnenrand sitzen, bis plötzlich der Frosch auftaucht. Er möchte mitspielen und bietet an, ihr zu helfen, wenn er dafür einen Kuss bekommt. Lilli verspricht es ihm, aber nur, um bei der nächsten Gelegenheit mit der Kugel weglaufen zu wollen. Kämen ihr da nicht beide Schwestern in die Quere und auch ihr Vater, der König. Sie solle den lustigen Frosch als Haustier mit aufs Schloss nehmen, meint dieser – er bringt immer alles ein wenig durcheinander, weil er nicht richtig zuhört. Und: ohne Heirat kein Kuss, behaupten Lillis Schwestern. Nach einigem Hin und Her wird aus dem Frosch doch noch ein richtiger Froschkönig, der seinen versprochenen Kuss bekommt.

So leicht erzählt sich die Geschichte der Brüder Grimm, aus der Ulrich Hub ein freches, heutiges Märchen mit tollen Liedern macht. Melodien berühmter Arien und Popsongs – von Mozart über Richard Wagner bis hin zu Prince – erscheinen mit neuen Texten und machen aus dem Märchen fast ein richtiges Musical.

„Mit viel Witz und Musik führt Hub die Kinder durch eine bunte, opulente Märchenwelt, die mit viel Wahrem durchsetzt ist: Denn im Grunde dreht sich alles darum. Liebe und Zuneigung zu erlangen“, schreibt der Gießener Anzeiger. Für Regisseur Martin Ratzinger und Ausstatterin Anna-Sophia Blersch erzählt das Stück auch davon, wie sich Kinder im Spiel stets neu entdecken können und dabei ihre eigene Welt entwerfen. Aus dem alten Märchen wird ein phantasievolles Stück, dass nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsene begeistern wird in der Vorweihnachtszeit.

Premiere ist am kommenden Dienstag, 11. November um 9 Uhr, die nächste Vorstellung ist am gleichen Tag um 11 Uhr. „Der Froschkönig“ ist außerdem am 13. November um 9 Uhr sowie vom 8. bis 12. Dezember 2008 jeweils um 9 Uhr und um 11 Uhr und am 13. Dezember um 15 Uhr in Nordhausen im Großen Haus des Theaters zu sehen.

Am 18. und 19. November wird das Märchen im Haus der Kunst in Sondershausen gezeigt, und zwar jeweils um 9 Uhr und um 11 Uhr.

Karten im Vorverkauf gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31 98 34 52) sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn

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