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Fr, 07:20 Uhr
07.11.2008

Italienisches Flair

In der vergangenen Spielzeit erntete Regisseur Wolfgang Dosch von Kritikern und Publikum Lob und viel Beifall für seine Inszenierung der Operette „Die Csárdásfürstin“. Jetzt hat es den Österreicher wieder nach Nordthüringen verschlagen. Erneut bringt Wolfgang Dosch im Theater Nordhausen eine Operette auf die Bühne.


Dieses Mal ist es die „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß. Der Zuschauer erlebt Irrungen und Wirrungen beim Karneval in Venedig. Aus den turbulenten Ereignissen einer Karnevalsnacht machte Johann Strauß eine seiner besten Partituren.

Venedig in Nordhausen (Foto: Theater Nordhausen) Venedig in Nordhausen (Foto: Theater Nordhausen)
Im Foto (v.l.n.r.) Ronald Winter, Elisabeth Stolze-Bley und Wolfgang Dosch

Bei der ersten Probe mit Solisten und Chor wurde der Regisseur aufs herzlichste von den Künstlern begrüßt. In sehr humorvoller Art erzählte er einiges über die Entstehung des Werkes. Dann führte er sie durch seine Sichtweise des Stücks und ging mit ihnen die Handlung voller Verwechslungen und Verwirrungen durch, bevor die eigentliche Probenarbeit begann.

„Eine Nacht in Venedig“ ist eine typische Verwechslungskomödie. Damit stellt die Operette besondere Anforderungen an die Kostümbildnerin Elisabeth Stolze Bley, die auch die Kostüme für „Die Csárdásfürstin“ entworfen hat. Denn die Kostüme müssen dazu beitragen, dass der Zuschauer bei Rollentausch und Verkleidung auf der Bühne den Überblick behält. Dem Regieteam ist es besonders wichtig, dass das Publikum immer etwas mehr weiß als die Figuren – und so über sie lachen und mit ihnen leiden kann.

Für das Bühnenbild zeichnet Ronald Winter verantwortlich. Mit venezianischen Elementen wie dem typischen Campanile schafft er einen Raum, der einerseits in der Atmosphäre der Lagunenstadt verortet ist, andererseits aber viel Freiheit für die Verwicklungen der Karnevalsnacht bietet.

Die Operette „Eine Nacht in Venedig“ hat am 28. November um 19.30 Uhr Premiere. Die nächste Vorstellung ist am 6. Dezember ebenfalls um 19.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf läuft bereits über die Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn

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