Sa, 07:00 Uhr
08.11.2008
Martinsfest in der Region
Das Martinsfest wird in Thüringen und auch im Kyffhäuserkreis an verschiedenen Tagen gefeiert. Einige Gedanken zum Fest und einige Termine finden Sie hier...
In der kommenden Woche wird in zahlreichen Thüringer Kirchgemeinden der Martinstag gefeiert. Viele evangelische Christen treffen sich bereits am 10. November, an dem Martin Luther im Jahr 1483 geboren wurde. Der 11. November wird als Tauf- und Namenstag Luthers gewürdigt. Gleichzeitig erinnert dieser Tag an Martin von Tours. Der Bischof und spätere Heilige hat im vierten Jahrhundert gelebt.
Vom Heiligen Martin sind zahlreiche Legenden überliefert. Die bekannteste Geschichte handelt davon, dass er als Soldat der Kaiserlichen Garde an einem Winterabend in Amiens einem frierenden Bettler begegnet ist. Darauf stieg er von seinem Pferd, teilte den Mantel mit dem Schwert und beschenkte den Bettler mit einer Hälfte. In der Nacht erschien ihm Jesus im Traum. Er war in die Mantelhälfte des Bettlers gehüllt und sagte: "Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." Martin ließ sich nach diesem Erlebnis taufen und schloss sich nach dem Ende seines Militärdienstes Ordensbrüdern an. Später berief man ihn zum Bischof von Tours. Er reiste viel durchs Land, um sich um Kranke und Aussätzige zu kümmern.
Die Bräuche zum Martinstag sind regional verschieden. Meist ziehen Kinder nach Einbruch der Dunkelheit mit Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Diese Umzüge haben eine symbolische Bedeutung: Sie bringen Licht in die Dunkelheit -- ebenso wie barmherziges Verhalten Hilfe bringt. Bei vielen Umzügen werden zum Abschluss Martinshörnchen, Martinsbrezeln oder Weckmänner ausgegeben. Das Teilen der Gebäckstücke soll an die Hilfsbereitschaft des Heiligen Martin erinnern. In einigen Orten brennen Martinsfeuer und Posaunenbläser begleiten die Umzüge.
Martinsfest in Bottendorf
08.11 Martinsumzug der Vereine von Bottendorf um 18:00 Uhr
Martinsfest in Sondershausen
In Sondershausen wird am 10.11. November 17:00 Uhr an der katholischen Kirche mit dem Martinsspiel gedacht. Danach geht es mit dem traditionellen Laternenumzug zur Trinitatiskirche. Martin Luther wurde am Vorabend des Martinstages, dem 10.11.1483 geboren, weshalb ihn seine Eltern Martin nannten und starb am 18.02. 1546. An seinen 525.Geburtstag wird in der Trinitatiskirche gedacht und das mit Martinsgebäck verteilt.
Martinsfest in Wiehe
Mittwoch, 12. November 2008
16.00 Uhr Verkaufsstände auf dem Markt (Bäckerei Müller mit Martinshörnchen, Kaffee u. Kuchen, Agrar GmbH Donndorf mit Rostbratwürstchen, Förderverein St. Bartholomäus und St. Ursula-Kirche mit Kinderpunsch und Glühwein)
17.00 Uhr Martinandacht vor der Kirche, anschließend Laternenumzug duch Wiehe mit der Schalmeienkapelle)
18.00 Uhr Abschlusssegen vor der Kirche
Autor: khhIn der kommenden Woche wird in zahlreichen Thüringer Kirchgemeinden der Martinstag gefeiert. Viele evangelische Christen treffen sich bereits am 10. November, an dem Martin Luther im Jahr 1483 geboren wurde. Der 11. November wird als Tauf- und Namenstag Luthers gewürdigt. Gleichzeitig erinnert dieser Tag an Martin von Tours. Der Bischof und spätere Heilige hat im vierten Jahrhundert gelebt.
Vom Heiligen Martin sind zahlreiche Legenden überliefert. Die bekannteste Geschichte handelt davon, dass er als Soldat der Kaiserlichen Garde an einem Winterabend in Amiens einem frierenden Bettler begegnet ist. Darauf stieg er von seinem Pferd, teilte den Mantel mit dem Schwert und beschenkte den Bettler mit einer Hälfte. In der Nacht erschien ihm Jesus im Traum. Er war in die Mantelhälfte des Bettlers gehüllt und sagte: "Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." Martin ließ sich nach diesem Erlebnis taufen und schloss sich nach dem Ende seines Militärdienstes Ordensbrüdern an. Später berief man ihn zum Bischof von Tours. Er reiste viel durchs Land, um sich um Kranke und Aussätzige zu kümmern.
Die Bräuche zum Martinstag sind regional verschieden. Meist ziehen Kinder nach Einbruch der Dunkelheit mit Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Diese Umzüge haben eine symbolische Bedeutung: Sie bringen Licht in die Dunkelheit -- ebenso wie barmherziges Verhalten Hilfe bringt. Bei vielen Umzügen werden zum Abschluss Martinshörnchen, Martinsbrezeln oder Weckmänner ausgegeben. Das Teilen der Gebäckstücke soll an die Hilfsbereitschaft des Heiligen Martin erinnern. In einigen Orten brennen Martinsfeuer und Posaunenbläser begleiten die Umzüge.
Martinsfest in Bottendorf
08.11 Martinsumzug der Vereine von Bottendorf um 18:00 Uhr
Martinsfest in Sondershausen
In Sondershausen wird am 10.11. November 17:00 Uhr an der katholischen Kirche mit dem Martinsspiel gedacht. Danach geht es mit dem traditionellen Laternenumzug zur Trinitatiskirche. Martin Luther wurde am Vorabend des Martinstages, dem 10.11.1483 geboren, weshalb ihn seine Eltern Martin nannten und starb am 18.02. 1546. An seinen 525.Geburtstag wird in der Trinitatiskirche gedacht und das mit Martinsgebäck verteilt.
Martinsfest in Wiehe
Mittwoch, 12. November 2008
16.00 Uhr Verkaufsstände auf dem Markt (Bäckerei Müller mit Martinshörnchen, Kaffee u. Kuchen, Agrar GmbH Donndorf mit Rostbratwürstchen, Förderverein St. Bartholomäus und St. Ursula-Kirche mit Kinderpunsch und Glühwein)
17.00 Uhr Martinandacht vor der Kirche, anschließend Laternenumzug duch Wiehe mit der Schalmeienkapelle)
18.00 Uhr Abschlusssegen vor der Kirche