Do, 10:32 Uhr
27.11.2008
Ein Theaterstück voller Brisanz
Der Schatten der Lawine hieß ein Theaterstück, dass gestern vor vielen Jugendlichen in Sondershausen aufgeführt wurde. Und das Thema war brisant, denn es ging um Gewalt und Vergewaltigung...
So voll hat man den Carl-Schroeder-Saal selten gesehen, selbst die Tribüne war zu Beginn des Stückes voll besetzt. Da nicht mal mehr allen angemeldeten Teilnehmer ein Zusage erteilt werden konnte, war die nachträgliche Erkenntnis sicher sehr wichtig, eventuell lieber gleich das Haus der Kunst nehmen zu wollen. Auf jeden Fall war es eine gelungene Veranstaltung, die analog zu einem etwas anderen Thema wiederholt werden soll, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili gegenüber kn.
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili, und des Landkreises, Jana Schulz. Die Veranstaltung fand statt, anlässlich des Gedenktages Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen, der am Dienstag begangen wurde. Über die zugehörige Fahnenaktion hatte kn bereits berichtet.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit den einleitenden Worten von Angela Al Doyaili, die erneut darauf hinwies, dass die Gewalt gegen Frauen und Mädchen auch in Sondershausen ein aktuelles und leider oft verdrängtes Thema ist. Gerade deshalb sei es wichtig, dass auch in Sondershausen ein Frauenhaus betrieben wird.
Die Autorin des Stückes, Lilli Walden, und gleichzeitig Schauspielerin, sprach anfangs ein paar einführende Worte. Obwohl das Stück schon 1985 entstand, ist es immer noch hoch aktuell. Als Einfrauenstück geschrieben, stellte sich bald heraus, so Walden, dass das Stück auch für viele Jugendlichen ein interessante Möglichkeit ist, sich dem Thema Gewalt und Vergewaltigung von Frauen und Mädchen aus der komödiantischen Richtung zu nähern. Trotz des schwerwiegenden Themas sagte Lilli Walden in ihrer Einführung, müsse keiner hinterher mit Depressionen aus dem Saal gehen.
Im Anschluss an die Theaterveranstaltung schloss sich ein Gesprächsrund mit Vertretern der Polizei, des Weißen Ringes, von Beratungsstellen und Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung an. Besonders interessant die dabei aufgezeigten Hilfemöglichkeiten, sowie den Hinweisen zum Vermeiden von Gewalt und Vergewaltigung. Zur gelungenen Veranstaltung trug auch das Familienzentrum Düne teil, die für die Pause (das Theaterstück dauerte 1,5 h) mit Kuchen für eine Stärkung gesorgt hatte.
Wenn es einen Wehmutstropfen gab, aus dem Grund, dass um 16:45 Uhr die Gesprächsrunde vorzeitig angebrochen werden musste, weil um 17:15 Uhr bereits das Elternforum Gesund und fit an gleicher Stätte begann.
Autor: khhSo voll hat man den Carl-Schroeder-Saal selten gesehen, selbst die Tribüne war zu Beginn des Stückes voll besetzt. Da nicht mal mehr allen angemeldeten Teilnehmer ein Zusage erteilt werden konnte, war die nachträgliche Erkenntnis sicher sehr wichtig, eventuell lieber gleich das Haus der Kunst nehmen zu wollen. Auf jeden Fall war es eine gelungene Veranstaltung, die analog zu einem etwas anderen Thema wiederholt werden soll, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili gegenüber kn.
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili, und des Landkreises, Jana Schulz. Die Veranstaltung fand statt, anlässlich des Gedenktages Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen, der am Dienstag begangen wurde. Über die zugehörige Fahnenaktion hatte kn bereits berichtet.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit den einleitenden Worten von Angela Al Doyaili, die erneut darauf hinwies, dass die Gewalt gegen Frauen und Mädchen auch in Sondershausen ein aktuelles und leider oft verdrängtes Thema ist. Gerade deshalb sei es wichtig, dass auch in Sondershausen ein Frauenhaus betrieben wird.
Die Autorin des Stückes, Lilli Walden, und gleichzeitig Schauspielerin, sprach anfangs ein paar einführende Worte. Obwohl das Stück schon 1985 entstand, ist es immer noch hoch aktuell. Als Einfrauenstück geschrieben, stellte sich bald heraus, so Walden, dass das Stück auch für viele Jugendlichen ein interessante Möglichkeit ist, sich dem Thema Gewalt und Vergewaltigung von Frauen und Mädchen aus der komödiantischen Richtung zu nähern. Trotz des schwerwiegenden Themas sagte Lilli Walden in ihrer Einführung, müsse keiner hinterher mit Depressionen aus dem Saal gehen.
Im Anschluss an die Theaterveranstaltung schloss sich ein Gesprächsrund mit Vertretern der Polizei, des Weißen Ringes, von Beratungsstellen und Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung an. Besonders interessant die dabei aufgezeigten Hilfemöglichkeiten, sowie den Hinweisen zum Vermeiden von Gewalt und Vergewaltigung. Zur gelungenen Veranstaltung trug auch das Familienzentrum Düne teil, die für die Pause (das Theaterstück dauerte 1,5 h) mit Kuchen für eine Stärkung gesorgt hatte.
Wenn es einen Wehmutstropfen gab, aus dem Grund, dass um 16:45 Uhr die Gesprächsrunde vorzeitig angebrochen werden musste, weil um 17:15 Uhr bereits das Elternforum Gesund und fit an gleicher Stätte begann.









