Fr, 07:08 Uhr
12.12.2008
Arbeit im Verborgenen
Mit ihrem Transporter organisiert der Verband der Behinderten des Kyffhäuserkreises (BdV) die täglichen Fahrten der Behinderten . Und wenn das Fahrzeug nun kaputt ist?...
Dann kämen viele Behinderte nicht zu ihren Arbeitsplätzen und auch sogar ein Arztpraxis könnte nicht öffnen, weil dann die Versorgung eines Behinderten nicht gesichert wäre. So machte der BdV eine verantwortungsvolle Arbeit, von der gesunde Menschen kaum etwas mit bekommen. Da so ein Transporter mit einer schweren Hebebühne für Rollstuhlfahrer bestückt ist, wird das Fahrzeug natürlich hoch belastet. Durch die Fahrten kommen auch viele Kilometer zusammen, da Wirkungsfeld sich ja nicht nur auf Sondershausen beschränkt, sondern auch bis nach Greußen.
Wenn dann aber an dem einzigen Fahrzeug Reparaturkosten bei zwei großen Reparaturen von über 2.700 Euro entstehen, ist der Verband schnell mit seinen finanziellen Möglichkeiten am Ende. So blieb einfach nichts anders übrig, als um Unterstützung für den Verband zu bitten. U.a. wurden auch Die Linken um Unterstützung gebeten. Gestern kam das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann, in der Geschäftsstelle des BdV in der Johan-Karl-Wezel-Straße von Sondershausen vorbei, und brachte einen Scheck über 600 Euro mit.
Heide Meister erhält von Kersten Naumann einen Scheck
Aber nicht nur von der Partei Die Linke und gestern aus Lottomitteln (vermittelt über Günther Grüner, kn berichtete gestern) bekam der BDV Unterstützung. Als bei den Reparaturen große Not am Manne war, wandte man sich an den Vorstandsvorsitzenden der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, mit der Bitte um Unterstützung, die er auch kurzfristig organisierte und 600 Euro für die Begleichung der Rechnungen zur Verfügung stellte.
Auch von den Stadtwerken Sondershausen kam Unterstützung, organisiert von Wilhelm Schreier, in Höhe von 300 Euro. Aber auch das Citroen Autohaus in der Hospitalstraße und ATU in der Erfurter Straße unterstützten den BdV. U.a. wurden die Reparaturen so organisiert, dass der BdV seine morgendlichen und abendlichen Fahrten für die Behinderten trotzdem durchführen konnte.
Wie schon am Vortag nutzte der Verband gleich die Gelegenheit, an die anwesende Politikerin, eine Latte von Frage des Behindertenverbandes mitzugeben. Es sind Fragen, die sich mit einer besseren Unterstützung der Behinderten befassen. So u.a. die Frage, wie schätzen Sie das bisherige Engagement Ihrer Fraktion/Partei für Gleichstellung und Antidiskriminierung behinderter Menschen im Freistaat Thüringen ein, und was haben Sie dafür getan, oder auch wie will Ihre Fraktion/Partei an der erforderlichen Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes mitwirken. In Summe sind es sieben Fragenkomplexe.
Autor: khhDann kämen viele Behinderte nicht zu ihren Arbeitsplätzen und auch sogar ein Arztpraxis könnte nicht öffnen, weil dann die Versorgung eines Behinderten nicht gesichert wäre. So machte der BdV eine verantwortungsvolle Arbeit, von der gesunde Menschen kaum etwas mit bekommen. Da so ein Transporter mit einer schweren Hebebühne für Rollstuhlfahrer bestückt ist, wird das Fahrzeug natürlich hoch belastet. Durch die Fahrten kommen auch viele Kilometer zusammen, da Wirkungsfeld sich ja nicht nur auf Sondershausen beschränkt, sondern auch bis nach Greußen.
Wenn dann aber an dem einzigen Fahrzeug Reparaturkosten bei zwei großen Reparaturen von über 2.700 Euro entstehen, ist der Verband schnell mit seinen finanziellen Möglichkeiten am Ende. So blieb einfach nichts anders übrig, als um Unterstützung für den Verband zu bitten. U.a. wurden auch Die Linken um Unterstützung gebeten. Gestern kam das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann, in der Geschäftsstelle des BdV in der Johan-Karl-Wezel-Straße von Sondershausen vorbei, und brachte einen Scheck über 600 Euro mit.
Heide Meister erhält von Kersten Naumann einen Scheck
Aber nicht nur von der Partei Die Linke und gestern aus Lottomitteln (vermittelt über Günther Grüner, kn berichtete gestern) bekam der BDV Unterstützung. Als bei den Reparaturen große Not am Manne war, wandte man sich an den Vorstandsvorsitzenden der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, mit der Bitte um Unterstützung, die er auch kurzfristig organisierte und 600 Euro für die Begleichung der Rechnungen zur Verfügung stellte.
Auch von den Stadtwerken Sondershausen kam Unterstützung, organisiert von Wilhelm Schreier, in Höhe von 300 Euro. Aber auch das Citroen Autohaus in der Hospitalstraße und ATU in der Erfurter Straße unterstützten den BdV. U.a. wurden die Reparaturen so organisiert, dass der BdV seine morgendlichen und abendlichen Fahrten für die Behinderten trotzdem durchführen konnte.
Wie schon am Vortag nutzte der Verband gleich die Gelegenheit, an die anwesende Politikerin, eine Latte von Frage des Behindertenverbandes mitzugeben. Es sind Fragen, die sich mit einer besseren Unterstützung der Behinderten befassen. So u.a. die Frage, wie schätzen Sie das bisherige Engagement Ihrer Fraktion/Partei für Gleichstellung und Antidiskriminierung behinderter Menschen im Freistaat Thüringen ein, und was haben Sie dafür getan, oder auch wie will Ihre Fraktion/Partei an der erforderlichen Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes mitwirken. In Summe sind es sieben Fragenkomplexe.




