Sa, 20:09 Uhr
13.12.2008
Ehrenbrief des Freistaats Thüringen
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus hat heute die Ehrenbriefe des Freistaats Thüringen verliehen. Wer aus dem Kyffhäuserkreis diese ehrenvolle Auszeichnung erhielt, erfahren Sie hier...
Dieter Grabe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Ehrenbriefe wurden an 14 Frauen und 14 Männer überreicht. Mit dem Ehrenbrief würdigen wir die ehrenamtliche Tätigkeit und das große Engagement von Persönlichkeiten, die sich nachhaltig bei der Gestaltung unserer Gesellschaft verdient gemacht haben. Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv einbringen, sei es in kommunalen Einrichtungen oder in Vereinen mit kulturellen bzw. sozialen Zielen. Sie opfern viele Stunden ihrer Freizeit, um ihren Mitmenschen zu helfen. Unbezahlbar ist vor allem der menschliche Faktor. Die Helferinnen und Helfer stellen ihre eigenen Interessen zurück, um Zeit in ihre Mitmenschen zu investieren. Ohne diese Leistungen der ehrenamtlich Tätigen könnte eine Vielzahl von Angeboten in der Jugendarbeit, im Sport, in der Kultur und in vielen anderen Bereichen nicht realisiert werden. Und unsere Gesellschaft wäre ohne dieses Engagement so vieles ärmer und kälter, sagte Dieter Althaus.
Die Thüringer Ehrenbriefe wurden zum vierten Mal durch den Ministerpräsidenten vergeben. Die Ehrenbriefe erhalten Persönlichkeiten, die mindestens 10 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung ehrenamtlich tätig waren und dieser Auszeichnung würdig sind. In besonderen Ausnahmefällen, insbesondere aufgrund herausragender ehrenamtlicher Leistungen oder bei Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit erst in höherem Lebensalter, kann die Auszeichnung unabhängig von der Dauer der Tätigkeit gewährt werden. Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel überreicht.
Aus dem Kyffhäuserkreis werde auf Grund seines Engagements Dieter Grabe aus Sondershausen mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen geehrt. In der Begründung dazu hieß es:
Dieter Grabe ist seit 1992 Mitglied der Sportgemeinschaft BRSG Kyffhäuser e. V. (Behinderten- und Rehabilitations-Sportgemeinschaft). Zunächst engagierte er sich als Spieler in den Sportarten Sitzball, Tischtennis und Bosseln. Die Sportart Bosseln war zu diesem Zeitpunkt noch sehr unbekannt und Herr Grabe machte es sich – zusammen mit TBRSV e. V. – zur Aufgabe, diese Sportart in Thüringen publik zu machen. Er arbeitet aktiv an der Gründung von Bosselmannschaften in Arnstadt, Meiningen, Hildburghausen, Rudolstadt und Sondershausen mit und es dauerte nicht lange, bis die 1. Thüringer Mannschaft an der Deutschen Meisterschaft im Bosseln teilnahm.
Das Pech eines Fotografen ist, wenn die gewünschte Person aus irgendeinem Grund doch nicht richtig vor die Linse kommt, wie in diesem Falle als Dieter Grabe ganz links gerade mal beim Training zu erkennen ist.
1995 qualifizierte sich Herr Dieter Grabe als Übungsleiter Bosseln und wurde Schiedsrichter auf Landesebene. 1998 erfolgte die Ausbildung zum Bundesschiedsrichter in Duisburg, nach dessen erfolgreichen Abschluss Herr Dieter Grabe regelmäßig als Schiedsrichter eingesetzt wurde.
1999 wurde Herr Dieter Grabe als Fachwart Bosseln des TBRSV e. V. berufen. Während dieser Fachwarttätigkeit organisierte Herr Dieter Grabe unzählige Rundenspiele in der Sportart Bosseln zur Ermittlung der besten Bosselmannschaften in Thüringen. Außerdem arbeitete er aktiv an der Organisation der 1. Deutschen Meisterschaft Bosseln in Thüringen mit.
Nicht viel besser ging es dem Fotografen, als Dieter Grabe bei der Siegerehrung während des letzten Bossel-Turniers in Sondershausen gerade mal noch im Bild war (rechts), als er eine Informationsmappe überreichte oder gar mit dem Rücken zur Kamera stand.
Diese Tätigkeit übte Herr Dieter Grabe bis 2007 erfolgreich aus. Ende 2007 legte Herr Dieter Grabe aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder, ist aber nach wie vor als Übungsleiter Bosseln im Verein tätig. Dank der Schaffung von fachlichen Grundlagen und dem persönlichen Einsatz beim Aufbau der Fachstrukturen durch Dieter Grabe, konnte die Sportart Bosseln in den Vereinen in Thüringen auf- und ausgebaut werden.
Autor: khh
Dieter Grabe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Ehrenbriefe wurden an 14 Frauen und 14 Männer überreicht. Mit dem Ehrenbrief würdigen wir die ehrenamtliche Tätigkeit und das große Engagement von Persönlichkeiten, die sich nachhaltig bei der Gestaltung unserer Gesellschaft verdient gemacht haben. Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv einbringen, sei es in kommunalen Einrichtungen oder in Vereinen mit kulturellen bzw. sozialen Zielen. Sie opfern viele Stunden ihrer Freizeit, um ihren Mitmenschen zu helfen. Unbezahlbar ist vor allem der menschliche Faktor. Die Helferinnen und Helfer stellen ihre eigenen Interessen zurück, um Zeit in ihre Mitmenschen zu investieren. Ohne diese Leistungen der ehrenamtlich Tätigen könnte eine Vielzahl von Angeboten in der Jugendarbeit, im Sport, in der Kultur und in vielen anderen Bereichen nicht realisiert werden. Und unsere Gesellschaft wäre ohne dieses Engagement so vieles ärmer und kälter, sagte Dieter Althaus.Die Thüringer Ehrenbriefe wurden zum vierten Mal durch den Ministerpräsidenten vergeben. Die Ehrenbriefe erhalten Persönlichkeiten, die mindestens 10 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung ehrenamtlich tätig waren und dieser Auszeichnung würdig sind. In besonderen Ausnahmefällen, insbesondere aufgrund herausragender ehrenamtlicher Leistungen oder bei Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit erst in höherem Lebensalter, kann die Auszeichnung unabhängig von der Dauer der Tätigkeit gewährt werden. Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel überreicht.
Aus dem Kyffhäuserkreis werde auf Grund seines Engagements Dieter Grabe aus Sondershausen mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen geehrt. In der Begründung dazu hieß es:
Dieter Grabe ist seit 1992 Mitglied der Sportgemeinschaft BRSG Kyffhäuser e. V. (Behinderten- und Rehabilitations-Sportgemeinschaft). Zunächst engagierte er sich als Spieler in den Sportarten Sitzball, Tischtennis und Bosseln. Die Sportart Bosseln war zu diesem Zeitpunkt noch sehr unbekannt und Herr Grabe machte es sich – zusammen mit TBRSV e. V. – zur Aufgabe, diese Sportart in Thüringen publik zu machen. Er arbeitet aktiv an der Gründung von Bosselmannschaften in Arnstadt, Meiningen, Hildburghausen, Rudolstadt und Sondershausen mit und es dauerte nicht lange, bis die 1. Thüringer Mannschaft an der Deutschen Meisterschaft im Bosseln teilnahm.
Das Pech eines Fotografen ist, wenn die gewünschte Person aus irgendeinem Grund doch nicht richtig vor die Linse kommt, wie in diesem Falle als Dieter Grabe ganz links gerade mal beim Training zu erkennen ist.
1995 qualifizierte sich Herr Dieter Grabe als Übungsleiter Bosseln und wurde Schiedsrichter auf Landesebene. 1998 erfolgte die Ausbildung zum Bundesschiedsrichter in Duisburg, nach dessen erfolgreichen Abschluss Herr Dieter Grabe regelmäßig als Schiedsrichter eingesetzt wurde.
1999 wurde Herr Dieter Grabe als Fachwart Bosseln des TBRSV e. V. berufen. Während dieser Fachwarttätigkeit organisierte Herr Dieter Grabe unzählige Rundenspiele in der Sportart Bosseln zur Ermittlung der besten Bosselmannschaften in Thüringen. Außerdem arbeitete er aktiv an der Organisation der 1. Deutschen Meisterschaft Bosseln in Thüringen mit.
Nicht viel besser ging es dem Fotografen, als Dieter Grabe bei der Siegerehrung während des letzten Bossel-Turniers in Sondershausen gerade mal noch im Bild war (rechts), als er eine Informationsmappe überreichte oder gar mit dem Rücken zur Kamera stand.
Diese Tätigkeit übte Herr Dieter Grabe bis 2007 erfolgreich aus. Ende 2007 legte Herr Dieter Grabe aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder, ist aber nach wie vor als Übungsleiter Bosseln im Verein tätig. Dank der Schaffung von fachlichen Grundlagen und dem persönlichen Einsatz beim Aufbau der Fachstrukturen durch Dieter Grabe, konnte die Sportart Bosseln in den Vereinen in Thüringen auf- und ausgebaut werden.

