Fr, 10:33 Uhr
09.01.2009
Pro Einheitsgemeinde
Am gestrigen Abend tagte der Gemeinderat von Oberbösa. Ein Tagungsordnungspunkt die Abstimmung zur Zukunft der Gemeinde. Bei kn erfahren Sie, wie es ausgegangen ist....
Der Gemeinderatssitzung war schon vor einigen Tagen ein Bürgerbefragung vorausgegangen. Darin hatten sich gut 75 % der befragten Bürger dafür ausgesprochen, als selbstständige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Greußen beizutreten. Die Alternative war, bei der geplanten Umbildung der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser zur Einheitsgemeinde mitzumachen, deren Mitglied man bisher ist. Diese Bürgerbefragung hatte aber keinen bindenden Charakter. Entscheidend würde sein, was der Gemeinderat beschließt.
Gestern ab 19:00 Uhr tagte der Gemeinderat in Oberbösa. Mit einem Abstimmungsergebnis von 4:3 zu Gunsten der Einheitsgemeinde war das Ergebnis recht knapp. Damit folgte der Gemeinderat dem Bürgermeister Jens Steinacker (CDU), der sich im Vorfeld zu Gunsten der Einheitsgemeinde geäußert hatte und entschied sich gegen das Voting der Bürgerbefragung.
Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser, Bernd Karnstedt (FDP) äußerte sich zufrieden über das Abstimmungsergebnis. Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, Wolfgang Ehrhardt, zeigte sich zwar etwas überrascht von dem Ergebnis, hat aber auch kein Problem damit. Weder entstehen der Verwaltungsgemeinschaft Greußen Nachteile, dass Oberbösa nicht zur VG Greußen kommt, noch wären der VG Greußen Nachteile erwachsen, wenn Oberbösa zu Greußen gestoßen wäre. Zumindest wäre man zu Beitrittsverhandlungen bereit gewesen.
Bleibt abzuwarten, wie es im Verlauf weitergeht. Noch sind nicht alle politischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Mit einem Bürgerbegehren könnte durchaus auch noch der Gemeinderatsbeschluss gekippt werden. Man darf auf die Entwicklung gespannt sein.
Autor: khhDer Gemeinderatssitzung war schon vor einigen Tagen ein Bürgerbefragung vorausgegangen. Darin hatten sich gut 75 % der befragten Bürger dafür ausgesprochen, als selbstständige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Greußen beizutreten. Die Alternative war, bei der geplanten Umbildung der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser zur Einheitsgemeinde mitzumachen, deren Mitglied man bisher ist. Diese Bürgerbefragung hatte aber keinen bindenden Charakter. Entscheidend würde sein, was der Gemeinderat beschließt.
Gestern ab 19:00 Uhr tagte der Gemeinderat in Oberbösa. Mit einem Abstimmungsergebnis von 4:3 zu Gunsten der Einheitsgemeinde war das Ergebnis recht knapp. Damit folgte der Gemeinderat dem Bürgermeister Jens Steinacker (CDU), der sich im Vorfeld zu Gunsten der Einheitsgemeinde geäußert hatte und entschied sich gegen das Voting der Bürgerbefragung.
Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser, Bernd Karnstedt (FDP) äußerte sich zufrieden über das Abstimmungsergebnis. Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, Wolfgang Ehrhardt, zeigte sich zwar etwas überrascht von dem Ergebnis, hat aber auch kein Problem damit. Weder entstehen der Verwaltungsgemeinschaft Greußen Nachteile, dass Oberbösa nicht zur VG Greußen kommt, noch wären der VG Greußen Nachteile erwachsen, wenn Oberbösa zu Greußen gestoßen wäre. Zumindest wäre man zu Beitrittsverhandlungen bereit gewesen.
Bleibt abzuwarten, wie es im Verlauf weitergeht. Noch sind nicht alle politischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Mit einem Bürgerbegehren könnte durchaus auch noch der Gemeinderatsbeschluss gekippt werden. Man darf auf die Entwicklung gespannt sein.