So, 07:00 Uhr
11.01.2009
Gedränge bei Knut
Beim fröhlichen Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Sportplatz von Jechaburg (Sondershausen) gab es sogar Wartezeiten beim Glühwein. Warum erfahren Sie hier...
Schon bei der Anfahrt nach Jechaburg hoch, war schon mancher Fahrzeug zu sehen, dass noch einem Weihnachtsbaum geladen hat. Ziel war natürlich der Sportplatz in der Untertrasse von Jechaburg. Das gemütlichen Weihnachtsbaumverbrennen, auch Knutfest genannt, in Jechaburg war gestern Nachmittag eines von vielen ähnlichen Festen im Kyffhäuserkreis. Gleichen deren drei gab es in Bad Frankenhausen.
Organisiert vom Sondershäuser Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg e.V. um den Vereinsvorsitzende Uwe Lüttkopf, strömten wieder viele Sondershäuser Richtung Jechaburg. Auch wenn man schon vorher einen ansehnlichen Haufen Weihnachtsbäume aufgeschichtet hatte (Bild oben kurz nach der Entzündung), lagen noch etliche Weihnachtsbäume daneben, die auch noch nach und nach in das Feuer geschoben wurden. Selbst als das Feuer schon lange brannte, kamen immer wieder Besucher, die ihren ausgedienten Weihnachtsbaum mitbrachten.
Am Glühweinstand hatten die vielen Helferinnen um Vereinssprecherin Helga Wenzel alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher versorgen zu können. Denn der Durst auf Glühwein war kaum zu stillen. Einen guten Anteil daran hatte die Kälte, dass man oft lieber gleich Glühwein mit Schuss verlangte. So war es nicht verwunderlich, dass es am Glühweinstand sogar zur Schlangenbildung kam. Verschärft wurde das Problem, dass es mit fallenden Temperaturen immer länger dauerte, ehe man den Glühwein heiß bekam, so kalt wurde es auf dem Berg bei klarem Wetter und einem sehr hellen fast Vollmond, der dieses Mal besonders groß ausfällt, weil sich der Mond zu diesem Zeitpunkt schon fast an seinem nähesten Erdabstand befindet, den er überhaupt erreichen kann (rund 14 % größer, als bei anderen Vollmonden).
Aber nicht nur die Erwachsenen hatten Freude am Knutfest. Auch die Kinder waren im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Wer nicht direkt am Feuer stand, meist um sich mal aufzuwärmen, war eventuell auch damit beschäftigt, eines der georderten 500 Bratwürstchen zu verdrücken, die u.a. von Günter Esche gebraten wurde, der fast immer am Grill steht, wenn es beim Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg Bratwurst gibt, ob zum Weihnachtsmarkt, beim Tag des Denkmals auf dem Frauenberg oder einem der vielen Veranstaltungen dieses rührigen Vereins.
Autor: khhSchon bei der Anfahrt nach Jechaburg hoch, war schon mancher Fahrzeug zu sehen, dass noch einem Weihnachtsbaum geladen hat. Ziel war natürlich der Sportplatz in der Untertrasse von Jechaburg. Das gemütlichen Weihnachtsbaumverbrennen, auch Knutfest genannt, in Jechaburg war gestern Nachmittag eines von vielen ähnlichen Festen im Kyffhäuserkreis. Gleichen deren drei gab es in Bad Frankenhausen.
Organisiert vom Sondershäuser Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg e.V. um den Vereinsvorsitzende Uwe Lüttkopf, strömten wieder viele Sondershäuser Richtung Jechaburg. Auch wenn man schon vorher einen ansehnlichen Haufen Weihnachtsbäume aufgeschichtet hatte (Bild oben kurz nach der Entzündung), lagen noch etliche Weihnachtsbäume daneben, die auch noch nach und nach in das Feuer geschoben wurden. Selbst als das Feuer schon lange brannte, kamen immer wieder Besucher, die ihren ausgedienten Weihnachtsbaum mitbrachten.
Am Glühweinstand hatten die vielen Helferinnen um Vereinssprecherin Helga Wenzel alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher versorgen zu können. Denn der Durst auf Glühwein war kaum zu stillen. Einen guten Anteil daran hatte die Kälte, dass man oft lieber gleich Glühwein mit Schuss verlangte. So war es nicht verwunderlich, dass es am Glühweinstand sogar zur Schlangenbildung kam. Verschärft wurde das Problem, dass es mit fallenden Temperaturen immer länger dauerte, ehe man den Glühwein heiß bekam, so kalt wurde es auf dem Berg bei klarem Wetter und einem sehr hellen fast Vollmond, der dieses Mal besonders groß ausfällt, weil sich der Mond zu diesem Zeitpunkt schon fast an seinem nähesten Erdabstand befindet, den er überhaupt erreichen kann (rund 14 % größer, als bei anderen Vollmonden).
Aber nicht nur die Erwachsenen hatten Freude am Knutfest. Auch die Kinder waren im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Wer nicht direkt am Feuer stand, meist um sich mal aufzuwärmen, war eventuell auch damit beschäftigt, eines der georderten 500 Bratwürstchen zu verdrücken, die u.a. von Günter Esche gebraten wurde, der fast immer am Grill steht, wenn es beim Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg Bratwurst gibt, ob zum Weihnachtsmarkt, beim Tag des Denkmals auf dem Frauenberg oder einem der vielen Veranstaltungen dieses rührigen Vereins.




















