Mi, 07:03 Uhr
14.01.2009
Gesichter eines Flusses
Fluss ist nicht gleich Fluss. Die Wipper bei Sondershausen zeigt viele verschiedene Gesichter, wie man an nachfolgenden Bildern gut entnehmen kann....
Nach dem Wipperwehr in Sondershausen-Stockhausen fließt die Wipper recht breit und ruhig dahin. Eine gute Gelegenheit sich einen Eispanzer anlegen zu lassen.
Aber an der Einmündung der Klinge, einem kleinen Bach der vom Hammateich mit gespeist wird, bringt Unruhe in das System. Man kann an obigen Bild recht schön erkennen, dass ab Einmündung der wohl doch recht warmen Klinge gleich eine Hälfte der Wipper wieder eisfrei ist.
Die Brücke der ehemaligen B4 in Stockhausen (am Kreisel) und die in diesem Bereich höhere Fließgeschwindigkeit bedingen, dass die Wipper im Bereich der Kiesgrube fast eisfrei ist, und das, obwohl beide Aufnahmen gerade mal im Abstand von fünf Minuten geschossen wurden. Siehe Bild links in der Galerie.
In Höhe des Krankenhauses an der Einmündung der kleinen Wipper (als Gletscher einmündend) ist die Wipper fast wieder zugefroren. Aber nur fast. Die dann nachfolgenden Brücken (an der Wippertorapothke) und an der Feuerwehr, sowie die Einmündung der Bebra bringen soviel Unruhe in den Fluss, dass er nicht zufriert. Bild Mitte Galerie.
Erst ab der Wipperbrücke in Höhe von Elso gelingt es dem Frost der Wipper wieder einen vollständigen Eispanzer anzulegen. Es ist schon erstaunlich, wie auf wenige Kilometer Entfernung bei nahezu gleichen Lufttemperaturen der Fluss seine Eisverhältnisse wechselt. Gerade weil man die vielen Strömungsverhältnisse, egal ob in einem Fluss oder einem Teich schwer einschätzen kann, gehört doch viel Vorsicht und Können dazu, eine Eisdecke richtig einzuschätzen. Bei stehenden oder fast stehenden Gewässern können sich durch Faulschlamm oft Stellen bilden, bei denen die Eisdecke plötzlich extrem dünn ist.
Gerade jetzt, nach einem Wärmeeinbruch kann man die Eisverhältnisse als Laie schwer einschätzen. Darauf sollten besonders die Eltern ihre Kinder hinweisen. Zu leicht ist man im Eis eingebrochen.
Autor: khhNach dem Wipperwehr in Sondershausen-Stockhausen fließt die Wipper recht breit und ruhig dahin. Eine gute Gelegenheit sich einen Eispanzer anlegen zu lassen.
Aber an der Einmündung der Klinge, einem kleinen Bach der vom Hammateich mit gespeist wird, bringt Unruhe in das System. Man kann an obigen Bild recht schön erkennen, dass ab Einmündung der wohl doch recht warmen Klinge gleich eine Hälfte der Wipper wieder eisfrei ist.
Die Brücke der ehemaligen B4 in Stockhausen (am Kreisel) und die in diesem Bereich höhere Fließgeschwindigkeit bedingen, dass die Wipper im Bereich der Kiesgrube fast eisfrei ist, und das, obwohl beide Aufnahmen gerade mal im Abstand von fünf Minuten geschossen wurden. Siehe Bild links in der Galerie.
In Höhe des Krankenhauses an der Einmündung der kleinen Wipper (als Gletscher einmündend) ist die Wipper fast wieder zugefroren. Aber nur fast. Die dann nachfolgenden Brücken (an der Wippertorapothke) und an der Feuerwehr, sowie die Einmündung der Bebra bringen soviel Unruhe in den Fluss, dass er nicht zufriert. Bild Mitte Galerie.
Erst ab der Wipperbrücke in Höhe von Elso gelingt es dem Frost der Wipper wieder einen vollständigen Eispanzer anzulegen. Es ist schon erstaunlich, wie auf wenige Kilometer Entfernung bei nahezu gleichen Lufttemperaturen der Fluss seine Eisverhältnisse wechselt. Gerade weil man die vielen Strömungsverhältnisse, egal ob in einem Fluss oder einem Teich schwer einschätzen kann, gehört doch viel Vorsicht und Können dazu, eine Eisdecke richtig einzuschätzen. Bei stehenden oder fast stehenden Gewässern können sich durch Faulschlamm oft Stellen bilden, bei denen die Eisdecke plötzlich extrem dünn ist.
Gerade jetzt, nach einem Wärmeeinbruch kann man die Eisverhältnisse als Laie schwer einschätzen. Darauf sollten besonders die Eltern ihre Kinder hinweisen. Zu leicht ist man im Eis eingebrochen.



