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Do, 07:02 Uhr
15.01.2009

Noch zuviel Blabla

In der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser diskutiert man zurzeit viel über die Zukunft der Gemeinden, sprich Verwaltungsreform. Umso interessanter, dass von deren Homepage aus den Amtsstuben viel Blabla kommt. Wie das zusammenhängt, erfahren Sie hier ...


Das Rätsel löst sich sehr schnell. Bei der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser hat man sich auch durchgerungen, mit einer Homepage ins Netz zu gehen. Aber so eine Homepage zu füllen nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Wer eine eigene Homepage ins Netz gestellt hat, kann da ein Lied davon singen.

Die Startseite beginnt auch gleich sehr ansprechend und verheißungsvoll. Wer dann auf einen der sehr schön gestalteten Orts-Button drückt wird von der entsprechenden Ortschaft (Verwaltung) mit seiner Seite begrüßt. Der Gruß ist dann allerdings schon etwas knapp gehalten, steht doch da bei allen Gemeinden nur da: Willkommensgruß von Badra (Bendeleben, Göllingen...). Dafür entschädigt wenigstens das zugehörige schöne Ortswappen. Außerdem zeigt sich jetzt die weitere Navigationsleiste.

Allerdings sollte man nicht auf die Amtsstube klicken. Da stellt sich der Bürgermeister selbst vor. Was er zusagen hat? Leider nur: „Blabla“, wie Sie unserem Bild entnehmen können.

Homepage Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Homepage Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Falle von Badra fiel dem Webmaster nicht mal der Name ein. Dafür wird als Portrait ein schöner Baum gezeigt. Bei Bendeleben ist das Bild etwas versteckt. Es könnte der Bürgermeister sein, oder aber auch nicht. Bei Göllingen klappt es wenigstens mit dem Namen.

Homepage Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Homepage Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Den Gemeinderatsmitgliedern ergeht es ähnlich. Sie werden alle einheitlich mit GRM bezeichnet und dürfen auch nur „Blabla“ zum Besten geben. Das Ganze soll nicht weiter ausgedehnt werden. Man muss sich schon sehr intensiv durch die einzelnen Seiten klicken, um mal eine Seite zu finden, in der eine brauchbare Information ist.

Am besten ist allerdings, wenn man den Link unten links benutzt, die Meckerecke. Den ersten Eintrag hat der Webmaster schon mal vorgeschrieben: „Die Internetseite ist toll geworden!“

Damit das auch wirklich so stimmt, sollte man dem Webmaster schnellsten die Texte zuarbeiten, damit er seine Seiten auch wirklich füllen kann. Denn so, wie sich das Ganze jetzt zeigt, sollte man es nicht mehr lange ins Netz stellen, oder wenigsten nur die Startseite mit dem Hinweis: „Wir überarbeiten die Homepage“.

Denn eines sollte man bedenken. Über Google wird nun mal die Webseite gefunden, und auch die große freie Enzyklopädie „Wikipedia“ hat schon einen Link zur Homepage gelegt. Denn mit dem stellenweise „Blabla“ macht man nicht viel Werbung für die Region Kyffhäuser. Wer selbst mal schauen will: www.kyffhaeuservg.de.
Autor: nnz/kn

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