So, 07:05 Uhr
18.01.2009
Gewaltig - die Wasserfälle
In unserer Reihe "Leser berichten von ihren außergewöhnlichen Reisen" berichtet Hans-Jügen Schmidt von den gewaltigen Wasserfällen von Iguacu / Icuazu...
Auf einer Breite 2700 m stürzen donnernd 13.000 qm Wasser des Flusses Icuacu /Iguazu in
80 m Tiefe. Eingerahmt von einer einzigartigen Urwaldszenerie ist der Anblick atemberaubend .Damit sind die imposanter als die Victoriafälle und die berühmten Niagarafälle.
Die Iguazu-Wasserfälle (Portugiesisch: Cataratas do Iguacu; Spanisch: Cataratas del Iguazu) sind die Wasserfälle des Flusses Iguacu/Iguazu an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Parana und der argentinischen Provinz Misiones.
Die Iguazü-Wasserfälle bestehen aus 270 einzelnen Fällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (span.) beziehungsweise Garganta do Diabo (pt.) oder Teufelsrachen genannte Wasserfallsystem ist eine u?förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite möglich. Die Fälle sind von mehreren größeren und kleineren Inseln getrennt. Über ungefähr 900 der 2700 Meter fließt kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Iguazu Nationalpark als auch im brasilianischen Iguacu Nationalpark. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO?Welterbe ernannt.
Der Name Iguazu hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern y für Wasser und guasu für groß. Als erster Europäer entdeckte der spanische Conquistador Älvar Nüffez Cabeza de Vaca die Fälle. Einer auf der argentinischen Seite ist nach ihm benannt.
Ihre Existenz haben die Wasserfälle einer Laune der Natur in Form einer vulkanischen Eruption und einer Verschiebung der südamerikanischen Kontinentalplatte vor Millionen Jahren zu verdanken.
In der Nähe liegen die Städte Foz do Iguacu im brasilianischen Bundesstaat Parana und Puerto Iguazu in der argentinischen Provinz Misiones.
Wir haben in Foz do Iguacu im Hotel Falls Galli auf der brasilianischen Seite gewohnt. Der Blick von der brasilianischer Seite ist sehenswerter. Zu anderen haben wir nicht ein Gedränge erlebt. Hingegen ist auf der argentinischen Seite mehr Andrang zu erwarten, zumal man erst mit einer Eisenbahn zu den Stegen aus Gitter fahren muss, die an den Fällen vorbei geführt werden.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir in einem Souvenirladen in Foz do Iguacu die ersten gewaltigen Amethystdrusen bis zu fast 2 m Höhen au Brasilien bewundern konnten.
Rund 20 Kilometer vom Foz do Igua~u entfernt befindet sich ein weiterer Publikumsmagnet in Form eines gigantischsten Bauwerks: Itaipü, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Der umstrittene graue Betonklotz besteht aus einem acht Kilometer langen und 196 Meter hohen Staudamm, der die zweieinhalbfache Wassermenge des Bodensees zurückhält. Mit den über zwölf Millionen verbauten Kubikmetern Beton hätte eine Vier-Millionen-Stadt errichtet werden können. Der angestaute See am Kraftwerk Itaipu hat eine Fläche von 1400 Quadratkilometern. 18 Generatoren erzeugen Energie mit einer Gesamtkapazität von 12,6 Gigawatt. Dies entspricht der dreifachen Menge des Assuan-Staudamms in Ägypten und deckt den Energiebedarf von ganz Paraguay sowie knapp 40 Prozent des brasilianischen Energiebedarfs.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
Autor: khhAuf einer Breite 2700 m stürzen donnernd 13.000 qm Wasser des Flusses Icuacu /Iguazu in
80 m Tiefe. Eingerahmt von einer einzigartigen Urwaldszenerie ist der Anblick atemberaubend .Damit sind die imposanter als die Victoriafälle und die berühmten Niagarafälle.
Die Iguazu-Wasserfälle (Portugiesisch: Cataratas do Iguacu; Spanisch: Cataratas del Iguazu) sind die Wasserfälle des Flusses Iguacu/Iguazu an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Parana und der argentinischen Provinz Misiones.
Die Iguazü-Wasserfälle bestehen aus 270 einzelnen Fällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (span.) beziehungsweise Garganta do Diabo (pt.) oder Teufelsrachen genannte Wasserfallsystem ist eine u?förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite möglich. Die Fälle sind von mehreren größeren und kleineren Inseln getrennt. Über ungefähr 900 der 2700 Meter fließt kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Iguazu Nationalpark als auch im brasilianischen Iguacu Nationalpark. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO?Welterbe ernannt.
Der Name Iguazu hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern y für Wasser und guasu für groß. Als erster Europäer entdeckte der spanische Conquistador Älvar Nüffez Cabeza de Vaca die Fälle. Einer auf der argentinischen Seite ist nach ihm benannt.
Ihre Existenz haben die Wasserfälle einer Laune der Natur in Form einer vulkanischen Eruption und einer Verschiebung der südamerikanischen Kontinentalplatte vor Millionen Jahren zu verdanken.
In der Nähe liegen die Städte Foz do Iguacu im brasilianischen Bundesstaat Parana und Puerto Iguazu in der argentinischen Provinz Misiones.
Wir haben in Foz do Iguacu im Hotel Falls Galli auf der brasilianischen Seite gewohnt. Der Blick von der brasilianischer Seite ist sehenswerter. Zu anderen haben wir nicht ein Gedränge erlebt. Hingegen ist auf der argentinischen Seite mehr Andrang zu erwarten, zumal man erst mit einer Eisenbahn zu den Stegen aus Gitter fahren muss, die an den Fällen vorbei geführt werden.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir in einem Souvenirladen in Foz do Iguacu die ersten gewaltigen Amethystdrusen bis zu fast 2 m Höhen au Brasilien bewundern konnten.
Rund 20 Kilometer vom Foz do Igua~u entfernt befindet sich ein weiterer Publikumsmagnet in Form eines gigantischsten Bauwerks: Itaipü, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Der umstrittene graue Betonklotz besteht aus einem acht Kilometer langen und 196 Meter hohen Staudamm, der die zweieinhalbfache Wassermenge des Bodensees zurückhält. Mit den über zwölf Millionen verbauten Kubikmetern Beton hätte eine Vier-Millionen-Stadt errichtet werden können. Der angestaute See am Kraftwerk Itaipu hat eine Fläche von 1400 Quadratkilometern. 18 Generatoren erzeugen Energie mit einer Gesamtkapazität von 12,6 Gigawatt. Dies entspricht der dreifachen Menge des Assuan-Staudamms in Ägypten und deckt den Energiebedarf von ganz Paraguay sowie knapp 40 Prozent des brasilianischen Energiebedarfs.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
- Bild 1 bis Bild 5: Die Wasserfälle von der brasilianischer Seite aus gesehen.
- Bild 6 bis Bild 8: Die Wasserfälle on der argentinischen Seite aus gesehen
- Bild 9. Der Staudamm vom Wasserkraftwerk Itaipu
- Bild 10: Die Turbinenhalle des Wasserkraftwerkes
- Bild 11: Rohr (10 m Durchmesser), welches das Wasser einer Turbine zuleitet.
- Bild 12: Der Überfluss aus dem Stausee
- Bild 13: 2 Amethystdrusen aus Brasilien
- Bild 14: Farbenprächtige Schmetterling kann man im Bereich der Wasserfälle bewundern
- Bild 15: Ein Tukan im Vogelpark in der Nähe der Wasserfälle - man konnte ihn sogar streicheln.















