So, 07:04 Uhr
25.01.2009
Sehenswerte Stadt in Südamerika
In unserer Reihe "Leser berichten von ihren außergewöhnlichen Reisen" berichtet Hans-Jürgen Schmidt von der Großstadt Buenos Aires...
Buenos Aires (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Steht man am Obelisk auf der Avendia 9 de Julio und blickt erstaunt auf den Verkehr, so wird einem bewusst, dass man sich auf der breitesten Straße der Welt befindet. Die Straße mit einer Breite von 130 m ist eingebettet in eine prächtige Stadtkulisse, die einlädt zum flanieren. Ein Hauch von Europa ist in den Straßen und Gassen zu spüren. Das Stadtzentrum ist von breiten Straßenzügen unterteilt, in denen die Jacaranda - Bäume und Prunkgebäude die Kulisse prägen. Der Jacarandabaum fällt durch seine blauvioletten Blüten und den zarten, mimosenartigen Blättern auf. Er blüht im Oktober und November, also im Frühling Südamerikas. In der Fußgängerzone - Florida - kann man rund um die Uhr Menschen beobachten, die in Boutiquen nach preisgünstigen Waren schauen.
Als Mineralliebhaber ist mir besonders ein Geschäft aufgefallen, wo man das Mineral Rhodochrosite in allen Variationen, gestaltet und natürlich finden kann. Allerdings nicht gerade preiswert. Das Mineral ist national an Argentinien gebunden. Es hat eine rosa-rote Farbe und ist chemische gesehen ein Mangancarbonat (MnCO3 ). Jedoch nicht alle interessieren sich für Minerale. Interessanter dürfte solche Fakten wie Steaks, Tango oder "Evita" sein.
Buenos Aires (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Das "bife" ist nicht gleich "bife" . Bestellen sollte man sich das "bife de de lomo". Es entspricht unserer Rinderlende und ist demzufolge nicht billig. Die erstklassigen Rindersteaks stammen aus der Pampa Humeda und schmecken nach "Natur".
Der Tango ist die klassische Tanzmusik Argentiniens. Es ist ein stolze Selbstdarstellung der latinischen Machos: leidenschaftlich, erotisch und endlos pathetisch. Die Ursprünge liegen in den Bars und Stundenhotels in einem tristen Hafenviertel, wo Ende des 19.Jahrhunderts in Buenos Aires die Einwanderer aus aller Welt eintrafen.. Deshalb werde die Einwohner oft als "portenos" (Hafenmenschen) bezeichnet. In Anspielung auf seine mulikulturelle Identität besagt ein geflügeltes Wort: der Porteno sei ein Italiener, der Spanisch spricht, sich wie ein Engländer benimmt und glaubt Franzose zu sein. Vorstellen kann man sich dies alles im Stadtteil La Boca mit sein farbenprächtig gestaltetet Gebäuden.
"Evita" , auch bekannt durch ein Musical, war Eva Duarte de Peron, die von 1919 bis 1952 lebte und die sich für Sozialarbeit und Frauenwahlrecht einsetzte. Sie geniest heute die Bewunderung vor allen der einfachen Bevölkerung. Ihr Grab befindet sich auf einem Friedhof, der gekennzeichnet ist von prächtig gestalteten Grabstätten.
Buenos Aires wurde vor über 400 Jahren gegründet. Zur Zeit des Rindfleischbooms um 1880 hat man viel Gebäude abgerissen und nach Pariser Vorbild neu aufgebaut. Dies sei zu Abschluss noch bemerkt. Und nicht vergessen sollte man, dass Buenos Aires am Mündungsbereich des Rio de Plata mit seinem Delta befindet. Hier werden Schiffsfahrten durch das Delta angeboten.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khh
Buenos Aires (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Steht man am Obelisk auf der Avendia 9 de Julio und blickt erstaunt auf den Verkehr, so wird einem bewusst, dass man sich auf der breitesten Straße der Welt befindet. Die Straße mit einer Breite von 130 m ist eingebettet in eine prächtige Stadtkulisse, die einlädt zum flanieren. Ein Hauch von Europa ist in den Straßen und Gassen zu spüren. Das Stadtzentrum ist von breiten Straßenzügen unterteilt, in denen die Jacaranda - Bäume und Prunkgebäude die Kulisse prägen. Der Jacarandabaum fällt durch seine blauvioletten Blüten und den zarten, mimosenartigen Blättern auf. Er blüht im Oktober und November, also im Frühling Südamerikas. In der Fußgängerzone - Florida - kann man rund um die Uhr Menschen beobachten, die in Boutiquen nach preisgünstigen Waren schauen.Als Mineralliebhaber ist mir besonders ein Geschäft aufgefallen, wo man das Mineral Rhodochrosite in allen Variationen, gestaltet und natürlich finden kann. Allerdings nicht gerade preiswert. Das Mineral ist national an Argentinien gebunden. Es hat eine rosa-rote Farbe und ist chemische gesehen ein Mangancarbonat (MnCO3 ). Jedoch nicht alle interessieren sich für Minerale. Interessanter dürfte solche Fakten wie Steaks, Tango oder "Evita" sein.
Buenos Aires (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Das "bife" ist nicht gleich "bife" . Bestellen sollte man sich das "bife de de lomo". Es entspricht unserer Rinderlende und ist demzufolge nicht billig. Die erstklassigen Rindersteaks stammen aus der Pampa Humeda und schmecken nach "Natur".Der Tango ist die klassische Tanzmusik Argentiniens. Es ist ein stolze Selbstdarstellung der latinischen Machos: leidenschaftlich, erotisch und endlos pathetisch. Die Ursprünge liegen in den Bars und Stundenhotels in einem tristen Hafenviertel, wo Ende des 19.Jahrhunderts in Buenos Aires die Einwanderer aus aller Welt eintrafen.. Deshalb werde die Einwohner oft als "portenos" (Hafenmenschen) bezeichnet. In Anspielung auf seine mulikulturelle Identität besagt ein geflügeltes Wort: der Porteno sei ein Italiener, der Spanisch spricht, sich wie ein Engländer benimmt und glaubt Franzose zu sein. Vorstellen kann man sich dies alles im Stadtteil La Boca mit sein farbenprächtig gestaltetet Gebäuden.
"Evita" , auch bekannt durch ein Musical, war Eva Duarte de Peron, die von 1919 bis 1952 lebte und die sich für Sozialarbeit und Frauenwahlrecht einsetzte. Sie geniest heute die Bewunderung vor allen der einfachen Bevölkerung. Ihr Grab befindet sich auf einem Friedhof, der gekennzeichnet ist von prächtig gestalteten Grabstätten.
Buenos Aires wurde vor über 400 Jahren gegründet. Zur Zeit des Rindfleischbooms um 1880 hat man viel Gebäude abgerissen und nach Pariser Vorbild neu aufgebaut. Dies sei zu Abschluss noch bemerkt. Und nicht vergessen sollte man, dass Buenos Aires am Mündungsbereich des Rio de Plata mit seinem Delta befindet. Hier werden Schiffsfahrten durch das Delta angeboten.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
- Bild 1 +2 : Obelisk auf der Avenida 9 de Julio (Bild 1: aus Hotelfenster fotografiert)
- Bild 3: Ein Steak Made Argentinien
- Bild 4: Der Jacarandabaum
- Bild 5: Ein Wachsoldat in Paradeuniform
- Bild 6 + 7: Im Stadtteil La Boca
- Bild 8: Bildliche Darstellung eines Tangotanzes
- Bild 9: Mineral Rhodochrosite
- Bild 10 bis 12: Grabstätte der Familie Duarte + Grabplatten von Eva Peron
- Bild 13: Breiteste Straße der Welt - Avenida 9 de Julio
- Bild 14: Platz der Republik
- Bild 15: Leben in der Fußgängerzone "Florida"
- Bild 16: In einer U-Bahn Station
- Bild 17: Im Flug nach Posadas - über Buenos Aires am Abend














