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Mo, 08:08 Uhr
26.01.2009

Seelsorge im Notfall

Heute Nachmittag wird Michael Zippel in der Augustinerkirche zu Erfurt in sein Amt als Landespolizeipfarrer und Leitender Notfallseelsorger im Freistaat Thüringen eingeführt. In dem Gottesdienst wird auch sein Vorgänger Christian Tschesch nach über 13 Jahren als Landespolizeipfarrer in den Ruhestand verabschiedet. Hier die Einzelheiten...


Tschesch war der erste Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen für die Seelsorge an Polizistinnen und Polizisten und hat die Polizeiseelsorge maßgeblich mit aufgebaut. 1961 in Jena in einer Pfarrersfamilie geboren, übernahm Michael Zippel 1992 nach dem Theologiestudium in Jena eine Stelle als Gemeindepfarrer in Heldburg. Ab 1995 war er als Schulpfarrer in der Superintendentur Hildburghausen tätig und zuständig für den Religionsunterricht und die Lehrerfortbildung in diesem Bereich. Seit 2007 war Zippel Dozent für Religionspädagogik und Schulseelsorge am Pädagogisch-Theologischen Institut in Neudietendorf (PTI). Am 1. November 2008 übernahm er das Amt als Landespolizeipfarrer. Michael Zippel ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Ein 16-köpfiger Polizeiseelsorgebeirat, dem evangelische und katholische ebenso wie konfessionslose Polizeibeamte angehören, sowie 21 evangelische nebenamtliche Polizeipfarrer tragen die seelsorgerische Arbeit für Polizisten in Thüringen. Der berufsethische Unterricht an der Fachhochschule für Polizei in Meiningen wird von den beiden evangelischen und katholischen Landespolizeipfarrern gehalten.

Die Seelsorge an Polizeibeamten wird seit 1997 verstärkt in Anspruch genommen. Inhalte sind neben dienstlichen Problemfällen auch alle Problemfelder des privaten Lebens. Selbstverständlich sind die Polizeiseelsorger einer Schweigepflicht unterworfen.
Autor: nnz/kn

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