Mi, 15:15 Uhr
28.01.2009
Kompetente Hilfe ausgeschlagen?
Es gibt Stimmen, die bezweifeln ernsthaft, dass die vom Landratsamt Kyffhäuserkreis zum Problem Legionellen eingeleiteten Maßnahmen ausreichend sein werden. Mehr erfahren Sie hier...
Gestern veröffentlichte kn die Pressemitteilung des Landratsamtes Kyffhäuserkreis zum Problem der Ligionellen in der Turnhalle in Wiehe. Unser Artikel fand ein sehr wichtiges Echo. Ein Experte auf dem Gebiet der Legionellen und deren Bekämpfung war von dem Bericht geschockt. Er bezweifelt ernsthaft, dass die Maßnahmen fruchten werden. Ja er befürchtet sogar, dass die vorgesehenen Mittel ohne Wirkung verpuffen werden. In einem Telefongespräch mit kn war er besonders betroffen, dass seine Angebote für eine kompetente Hilfe schlicht und einfach nicht mal in irgendeiner Form beantwortet wurde.
Auch wenn er gebeten hat, seinen Namen an dieser Stelle nicht zu nennen, dann ist er nicht anonym, denn im Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises sind Namen und E-Mail-Adresse bekannt. Er hat aber kn autorisiert seine Wortmeldung zu veröffentlichen, was wir hiermit auch tun:
Zitatanfang
Es ist kaum zu fassen! Ich habe telefonisch und schriftlich der Leiterin des Gesundheitsamtes Frau Dipl.med. Sabine Hausweiler angeboten, zusammen mit Gesundheitsexperten des Kreises ein nachhaltiges Konzept zur Legionellenbekämpfung zu erarbeiten und ggf. umzusetzen. Ich bin Dipl. Biologe und koordiniere eine Expertengruppe aus Wissenschaftlern der Universitäten Bonn und Münster, einer auf Trinkwasserhygiene spezialisierten Unternehmensberatung u. Engeneeringbüro aus Berlin, einem der führenden Unternehmen in der Wassertechnik aus Dresden, alle diese Experten bündeln ihr Wissen zu einem Zweck: nachhaltige und nicht kurzfristige Beseitigung von Legionellen, abgestimmt auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort.
Was lese ich? Mit Steuergeldern werden sinnlose Umbauten vorgenommen, die das Problem nicht lösen werden! Wann endlich merken Politiker, dass sie auf den Rat erfahrener Experten vertrauen sollten? Nur als Hinweis: Diese von mir genannte Expertengruppe berät die Charite Berlin und saniert gerade das UKB (Unfallkrankenhaus Berlin). Noch Fragen?
Zitatende
Kn hat da schon ein paar Fragen an das Landratsamt. Warum wurde offensichtlich nicht versucht, mit so einem mehr als kompetenten Experten ins Gespräch zu kommen? Wenn so ein Experte jetzt schon bezweifelt, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen werden, wie soll es dann weitergehen? Warum wurde offensichtlich nicht mal ein Angebot abgefordert, weil man vielleicht Angst hatte, es könnte zu teuer werden?
Wenn sich schon so große Zweifel auftun, dass der vom Landratsamt eingeschlagene Weg richtig sein wird, sollte man wohl doch noch einige zusätzliche Experten zu Rate ziehen. Wie sagen denn immer die Verbraucherschützer, billig muss nicht immer kostengünstig sein.
Autor: khhGestern veröffentlichte kn die Pressemitteilung des Landratsamtes Kyffhäuserkreis zum Problem der Ligionellen in der Turnhalle in Wiehe. Unser Artikel fand ein sehr wichtiges Echo. Ein Experte auf dem Gebiet der Legionellen und deren Bekämpfung war von dem Bericht geschockt. Er bezweifelt ernsthaft, dass die Maßnahmen fruchten werden. Ja er befürchtet sogar, dass die vorgesehenen Mittel ohne Wirkung verpuffen werden. In einem Telefongespräch mit kn war er besonders betroffen, dass seine Angebote für eine kompetente Hilfe schlicht und einfach nicht mal in irgendeiner Form beantwortet wurde.
Auch wenn er gebeten hat, seinen Namen an dieser Stelle nicht zu nennen, dann ist er nicht anonym, denn im Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises sind Namen und E-Mail-Adresse bekannt. Er hat aber kn autorisiert seine Wortmeldung zu veröffentlichen, was wir hiermit auch tun:
Zitatanfang
Es ist kaum zu fassen! Ich habe telefonisch und schriftlich der Leiterin des Gesundheitsamtes Frau Dipl.med. Sabine Hausweiler angeboten, zusammen mit Gesundheitsexperten des Kreises ein nachhaltiges Konzept zur Legionellenbekämpfung zu erarbeiten und ggf. umzusetzen. Ich bin Dipl. Biologe und koordiniere eine Expertengruppe aus Wissenschaftlern der Universitäten Bonn und Münster, einer auf Trinkwasserhygiene spezialisierten Unternehmensberatung u. Engeneeringbüro aus Berlin, einem der führenden Unternehmen in der Wassertechnik aus Dresden, alle diese Experten bündeln ihr Wissen zu einem Zweck: nachhaltige und nicht kurzfristige Beseitigung von Legionellen, abgestimmt auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort.
Was lese ich? Mit Steuergeldern werden sinnlose Umbauten vorgenommen, die das Problem nicht lösen werden! Wann endlich merken Politiker, dass sie auf den Rat erfahrener Experten vertrauen sollten? Nur als Hinweis: Diese von mir genannte Expertengruppe berät die Charite Berlin und saniert gerade das UKB (Unfallkrankenhaus Berlin). Noch Fragen?
Zitatende
Kn hat da schon ein paar Fragen an das Landratsamt. Warum wurde offensichtlich nicht versucht, mit so einem mehr als kompetenten Experten ins Gespräch zu kommen? Wenn so ein Experte jetzt schon bezweifelt, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen werden, wie soll es dann weitergehen? Warum wurde offensichtlich nicht mal ein Angebot abgefordert, weil man vielleicht Angst hatte, es könnte zu teuer werden?
Wenn sich schon so große Zweifel auftun, dass der vom Landratsamt eingeschlagene Weg richtig sein wird, sollte man wohl doch noch einige zusätzliche Experten zu Rate ziehen. Wie sagen denn immer die Verbraucherschützer, billig muss nicht immer kostengünstig sein.