eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 15:03 Uhr
29.01.2009

Schulhalbjahr geht morgen zu Ende

Thüringens Kultusminister Bernward Müller wünscht erholsame Ferien und verteidigt pflichtgemäß das Bildungssystem des Freistaates. Wir haben alle Zahlen auf einen Blick...


Mit Beginn der Winterferien geht für rund 251.700 Schüler und rund 25.500 Pädagogen das erste Schulhalbjahr zu Ende. Wie in jedem Jahr erhalten die Schüler am letzten Schultag die Halbjahreszeugnisse. Ausnahme bilden knapp 8.300 Schüler der Abiturstufe, die wegen der im Frühjahr beginnenden Prüfungen ihre Zeugnisse schon vor Weihnachten erhalten haben.

Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) wünscht erholsame Ferien: „Das nun zu Ende gegangene Schulhalbjahr hat Schülern und Lehrern gleichermaßen viel abverlangt. Für die Schüler ist es der ständige Erwerb von neuem Wissen. Für die Lehrer ist es die tägliche Herausforderung, den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden. Für diese engagierte Arbeit möchte ich allen Lehrern und Erziehern danken. Schülern, Lehrern und Erziehern wünsche ich eine erholsame Ferienzeit.“

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde an den Schulen eine intensive Schullaufbahnberatung angeboten. Mit dem Halbjahreszeugnis entscheiden sich rund 16.400 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 für eine weiterführende Schule. Die Regelschule ist das Kernstück des Thüringer Schulwesens. Sie sichert Schülerinnen und Schülern eine theoretisch fundierte, aber gleichzeitig praktisch und lebensnah orientierte Schulbildung.

Für den Übergang an die Regelschule ist kein spezieller Antrag der Eltern notwendig. In den Klassenstufen 5 und 6 werden alle Schüler gemeinsam unterrichtet. Ein Übertritt an ein Gymnasium ist jeweils am Ende dieser beiden Klassenstufen möglich. Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung, wie sie für ein Hochschulstudium vorausgesetzt wird. Die Anmeldung für das Gymnasium erfolgt in der Woche vom 23. bis 28. Februar 2009. Die Lehrpläne der Klassenstufen 5 und 6 stimmen im Wesentlichen mit denen der Regelschule überein, um die Durchlässigkeit zwischen den Schularten zu gewährleisten.

„Die Entscheidung für einen Bildungsweg ist dabei noch längst nicht die Entscheidung für einen Abschluss. Denn die Durchlässigkeit unseres gegliederten Schulsystems ermöglicht den Wechsel von der Regelschule an das Gymnasium oder vom Gymnasium an die Regelschule. Das Thüringer Schulsystem bietet mit seiner Vielfalt für jeden Schüler die richtige Schule“, so Minister Müller abschließend.

172.700 Schüler lernen im Schuljahr 2008/2009 an allgemein bildenden Schulen (64.800 an Grundschulen, 42.300 an Regelschulen, 47.300 an Gymnasien, 6.300 an Gesamtschulen, 300 an Kollegs und 11.700 an Förderschulen). Rund 46.600 Grundschüler besuchen den Hort an staatlichen Schulen. Dies entspricht einer Hortbesuchsquote von 74,1 Prozent. Insgesamt 79.000 Schüler gehen auf eine berufsbildende Schule.
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)