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Fr, 11:39 Uhr
30.01.2009

Autos und mehr

Die zweite Auflage der Automobilmesse Erfurt hat heute ihre Pforten geöffnet. In mehreren Messehallen wird bis zum Sonntag gezeigt, was des automobilen Fans Herz höher schlagen lässt. In Halle 2 dominiert jedoch ein Autohändler aus Nordhausen...

Automobilmesse Erfurt (Foto: nnz) Automobilmesse Erfurt (Foto: nnz)

Unmittelbar nach dem Eingang zur Messehalle 2, in der die neuen Modelle vorgestellt werden, stehen bei Peugeot oder Opel metallische Pakete, die einen imaginären Wert von 2.500 Euro haben. Die Autohaus-Peter-Gruppe hat sie einfahren lassen, um so auf die Verschrottungsprämie hinzuweisen. Und überhaupt – der Besucher hat den Eindruck, als habe der Nordhäuser Helmut Peter die halbe Halle gepachtet. Das Unternehmen scheint bis zum Sonntag derart dominant zu sein, dass anderen Händlerkollegen schon der Spaß vergehen könnte.

Saab, Peugeot, Chrysler, Jeep oder Opel – Helmut und Andreas Peter haben nicht nur die neuesten Modelle in die Halle fahren lassen, das Nordhäuser Duo zelebriert in diesen Tagen auch eine Deutschlandpremiere. In Erfurt, in der Halle 2, erblickt der „Kombi“ des Opel Insignia das Licht der Kundenwelt.

Reinholz bei Ansprache (Foto: nnz) Reinholz bei Ansprache (Foto: nnz) Die nnz hatte bereits gestern die Gelegenheit, einen Blick in die automobile Welt der Landeshauptstadt zu werfen. Zuvor jedoch gab es während der Eröffnungsveranstaltung einige Reden zu hören. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) zeigte sich von der Markenvielfalt bei der zweiten Auflage der Automobilmesse beeindruckt und wünschte den Veranstaltern sowie den ausstellenden Unternehmen viel Erfolg und mindestes genauso viel Besucher wie im vergangenen Jahr. 2008 wurden 25.000 gezählt.

Brachat in Erfurt (Foto: nnz) Brachat in Erfurt (Foto: nnz) Der Herausgeber der Fachzeitschrift „Autohaus“, Prof. Hannes Brachat, analysierte den aktuellen automobilen Markt, seine Verwerfungen und mahnte vor allem an, die Herausforderungen der Zukunft seitens der Autobauer ernst zu nehmen. Dies gelte sowohl der künftigen Antriebstechnik als auch dem Preis der Autos. „Sicher gebe es auch in zehn Jahren verrückte Menschen, die sich ein Auto für 1,4 Millionen Euro kaufen werden, aber es werde mehr Menschen auf diesem Erdball geben, die Autos kaufen, die dann vielleicht einen Preis von 4.000 Euro aufweisen werden.

Deutschland müsse diese Herausforderungen annehmen, vor allem aus technologischer Sicht. Die Produktionskosten denen in Indien anzugleichen, sei illusorisch.

Brachat wagte denn auch noch einen Blick in die Zukunft. In 25 Jahren wird das Auto mit dem Besitzer kommunizieren, der Mensch wird nicht mehr Fahrer oder Lenker, sondern „Transportgut“ sein. Der Verkehr und das Fahren werden elektronisch aufeinander abgestimmt sein. Und in 50 Jahren werden die Autos fliegen, so der Herausgeber.

Den meisten Damen und Herren an diesem Abend war sichtlich froh zumute, dass sie diese Zeit nicht mehr erleben werden. Dem Autor dieses Beitrages ebenso.
Peter-Stefan Greiner

Mehr Informationen unter ww.autohauspeter.de.
Autor: nnz/kn

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