Mo, 12:48 Uhr
02.02.2009
Allseits schützen
Wer sich den Freuden und Risiken des Wintersports hingeben will, der sollte nicht nur an einen Sturzhelm, sondern auch den Schutz der Haut denken. Dazu die nnz/kn-Tipps der Apotheker dieser Region...
Endlich sind die Winterferien da und damit für viele Thüringerinnen und Thüringer der langersehnte Skiurlaub. Doch Achtung! So seltsam es auch klingt, aber neben warmen Pullovern und Stiefeln gehört auch eine Sonnencreme mit ins Reisegepäck. Denn die Gefahr, sich auf der Piste einen Sonnenbrand zu holen, ist hoch.
Wintersportler sollten nicht nur ihrer Ausrüstung, sondern auch ihrer Hautpflege besondere Aufmerksamkeit widmen: "Die Haut wird am Hang schneller geschädigt, als viele Menschen angesichts der kühlen Temperaturen erwarten. Denn die Intensität der UV-Strahlung nimmt mit der Höhe zu. Schnee und Eis reflektieren die Sonne zusätzlich", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Besonders gefährdet sind dabei die wenigen offen liegenden Hautstellen, die eben auch besonders empfindlich sind - also Nase, Lippen, Augenpartien.
UV-Strahlen lassen die Haut frühzeitig altern, fördern die krankhafte Veränderung der Hautzellen und somit die Entstehung von Hautkrebs. Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland fast 900.000 Menschen an der weit verbreiteten Krebsart, etwa 2300 Patienten sterben jährlich an den Folgen von Schwarzem Hautkrebs (Malignes Melanom).
Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, sollte seine Haut deshalb zu jeder Jahreszeit angemessen schützen. Je nach Außentemperatur sind jedoch unterschiedliche Produkte besser geeignet: "Im Winter ist darauf zu achten, dass die verwendete Sonnencreme einen geringen Wasseranteil hat", so Garke.
Denn Produkte mit hohem Feuchtigkeitsgehalt können bei Minustemperaturen auf der Haut gefrieren und sie dadurch schädigen. "Die leichte Sonnenlotion vom letzten Strandurlaub ist für den Skiausflug deshalb absolut tabu", sagt Garke.
Ob Skivergnügen oder nicht - im Winter müssen die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind, besonders vor der Kälte geschützt werden. "In der kalten Jahreszeit ist generell die Verwendung eines fettreichen Pflegeproduktes empfehlenswert", sagt Garke. Denn insbesondere der Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft macht der Haut zu schaffen. Sie fühlt sich dann schnell trocken und spröde an. "Cremes mit reichhaltigen Ölen oder Wachsen bilden einen Schutzfilm auf der Haut und verhindern ihr Austrocknen", erklärt Garke.
Welches Produkt am Besten geeignet ist, richtet sich nach dem individuellen Hauttyp. "Wer bereits im Sommer unter trockener Haut leidet, sollte im Winter eine besonders fettreiche Creme verwenden", rät Garke. Menschen mit Mischhaut können hingegen ein weniger reichhaltiges Präparat wählen. Bei der Suche der richtigen Pflege helfen Thüringens Apothekerinnen und Apotheker gerne.
Autor: nnz/knEndlich sind die Winterferien da und damit für viele Thüringerinnen und Thüringer der langersehnte Skiurlaub. Doch Achtung! So seltsam es auch klingt, aber neben warmen Pullovern und Stiefeln gehört auch eine Sonnencreme mit ins Reisegepäck. Denn die Gefahr, sich auf der Piste einen Sonnenbrand zu holen, ist hoch.
Wintersportler sollten nicht nur ihrer Ausrüstung, sondern auch ihrer Hautpflege besondere Aufmerksamkeit widmen: "Die Haut wird am Hang schneller geschädigt, als viele Menschen angesichts der kühlen Temperaturen erwarten. Denn die Intensität der UV-Strahlung nimmt mit der Höhe zu. Schnee und Eis reflektieren die Sonne zusätzlich", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Besonders gefährdet sind dabei die wenigen offen liegenden Hautstellen, die eben auch besonders empfindlich sind - also Nase, Lippen, Augenpartien.
UV-Strahlen lassen die Haut frühzeitig altern, fördern die krankhafte Veränderung der Hautzellen und somit die Entstehung von Hautkrebs. Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland fast 900.000 Menschen an der weit verbreiteten Krebsart, etwa 2300 Patienten sterben jährlich an den Folgen von Schwarzem Hautkrebs (Malignes Melanom).
Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, sollte seine Haut deshalb zu jeder Jahreszeit angemessen schützen. Je nach Außentemperatur sind jedoch unterschiedliche Produkte besser geeignet: "Im Winter ist darauf zu achten, dass die verwendete Sonnencreme einen geringen Wasseranteil hat", so Garke.
Denn Produkte mit hohem Feuchtigkeitsgehalt können bei Minustemperaturen auf der Haut gefrieren und sie dadurch schädigen. "Die leichte Sonnenlotion vom letzten Strandurlaub ist für den Skiausflug deshalb absolut tabu", sagt Garke.
Ob Skivergnügen oder nicht - im Winter müssen die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind, besonders vor der Kälte geschützt werden. "In der kalten Jahreszeit ist generell die Verwendung eines fettreichen Pflegeproduktes empfehlenswert", sagt Garke. Denn insbesondere der Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft macht der Haut zu schaffen. Sie fühlt sich dann schnell trocken und spröde an. "Cremes mit reichhaltigen Ölen oder Wachsen bilden einen Schutzfilm auf der Haut und verhindern ihr Austrocknen", erklärt Garke.
Welches Produkt am Besten geeignet ist, richtet sich nach dem individuellen Hauttyp. "Wer bereits im Sommer unter trockener Haut leidet, sollte im Winter eine besonders fettreiche Creme verwenden", rät Garke. Menschen mit Mischhaut können hingegen ein weniger reichhaltiges Präparat wählen. Bei der Suche der richtigen Pflege helfen Thüringens Apothekerinnen und Apotheker gerne.