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Mi, 07:03 Uhr
04.02.2009

Gasleitung durch Schlosspark

Auf der vorgestrigen Tagung des Werksausschusses des Eigenbetriebes Sondershausen war gleich mehrfach der Schlosspark Sondershausen Gesprächsthema, und das leider nicht immer im besten Sinne..

Der stellvertretende Werkleiter des Eigenbetriebes, Andreas Schreier, berichtete unter anderem auch, dass der Eigenbetrieb der Stadt Sondershausen das Freischneiden des Dammes nördlich des Parkteiches durchzuführen hatte. So recht er war er von der Notwendigkeit nicht überzeugt, aber wenn es der Eigenbetrieb nicht gemacht hätte, dann hätte eben eine andere Firma den Auftrag durchgeführt.

Baumfällen am Parkteich (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Baumfällen am Parkteich (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) äußerte sich nicht direkt zum Thema Freischneiden des Dammes, sagte aber, er sein mit einigen Entscheidungen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten nicht einer Meinung.



Unter der Überschrift „Wie die Axt im Walde?“ hatte kn erst am 29.01.09 berichtet, wie Dutzende Bäume auf dem Damm der Säge zum Opfer fielen. Angeblich am einen Wirtschaftsweg für die Teichberäumung zu schaffen, aber auch um den ehemaligen „Fürstenweg“ wieder anzulegen.

Aber dem Schlosspark droht in nächster Zeit noch wesentlich mehr Ungemach. Die Gasleitung, die von Großfurra über Stockhausen nach Sondershausen führen soll, wird in einigen Teilen auch durch den Schlosspark Sondershausen geführt. Auch wenn Bauamtsleiter Manfred Kucksch betonte, es wird nur eine temporäre Zeit sein, bei welchem der Park sein Aussehen zum teil verlieren wird, ein schöner Anblick wird es mit Sicherheit nicht werden. Kucksch konnte auf Anfrage nicht mehr genau sagen, wie der Trassenverlauf sein wird. Er hatte die Pläne selbst bereits vor einem dreiviertel Jahr gesehen. Ob die Trasse sich wirklich durch den Park schlängeln wird, bleibt abzuwarten. Denn bei einer geraden Trassenführung könnten vielleicht auch größere Bäume der Säge zum Opfer fallen. Bleibt nur zu hoffen, dass das nicht der fall sein wird.

Da der Eigenbetrieb im Auftrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten auch Pflegearbeiten im Schlosspark durchführt, beklagte sich Andreas Schreier, das durch unkontrolliertes Betätigen des Wipperwehrs in Stockhausen der Wasserstand in der Kleinen Wipper (Mühlwipper) in unnötigem Maße zum Schwanken gebracht würde. Hier sollten die Behörden mal Einfluss nehmen, so Schreier.

Allerdings war auch der Schlosspark in anderer Hinsicht ein Thema. Zwar wünscht sich Bürgermeister Kreyer, dass auch der Schlosspark mehr zur Erholung genutzt wir, und man sich auch mal auf eine Decke legt, das könnte aber zum Problem werden. Auf der einen Seite stört es Schreier nicht, wenn beim Rasenmähen die Hundehaufen auf den Rasenflächen kleingeschlagen werden, aber wenn sie auf den Wegen rumliegen werden sie doch zu Problem. Die Hundehalter sollten sich immer eine Tüte in den Park mitnehmen, denn Abfallkörbe gibt es nicht mehr. Man muss die Hinterlassenschaft immer bis zum Parkende mitnehmen. Da die Abfallbehälter öfter mehr in den Parkteichen lagen, als der Abfallaufnahme galten, wurden sie ganz entfernt.

In der Diskussion wurde auch auf den Vandalismus in der Rosenstraße eingegangen. Auf den Kosten des Neupflanzens wird die Stadt sitzen bleiben, so Kreyer. Es wird keinen Ersatz durch die Versicherung geben. Vandalismus ist nicht durch die Versicherung abgedeckt.
Baumfällen am Parkteich (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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