Sa, 07:04 Uhr
07.02.2009
Die Stadt mit dem Zuckerhut
In unserer Reihe "Leser berichten von ihren außergewöhnlichen Reisen" berichtet Hans-Jürgen Schmidt von Rio de Janeiro...
Angekommen auf dem Flughafen Galeao wird einem bewusst, das nicht die spanische Sprache gesprochen wird, wie sonst in Südamerika, sondern die portugiesische Sprache.
Das liegt in der Geschichte Brasiliens begründet. Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianische Boden gesetzt hat , war im Jahre 1500 ein Portugiese. Seit dem wird portugiesisch gesprochen. Die Währung ist der Real.
Die erste Überraschung gab auf der Fahrt zum Hotel. Das Hotel liegt an der Copacabana, wurde gesagt. Das war nicht etwa der Strand, sonder die Straße Copacabana, im Stadtteil Copacabana. Allerdings war es bis zum Praia (Strand) Copacabana nicht weit. Der berühmte Strand wird landeinwärts gesäumt von Hotels und einer breiten Straße - die Avenida Atlantica. Das berühmteste Hotel ist das Hotel Copacabana Palace neben dem Hotel Marriot.
Am Strand selbst waren Anfang Dezember kaum Badende zu beobachten, obwohl der ca. 300 m breite Sandstrand dazu einladen würde, zumal die Außentemperatur sich zwischen 22 und 25 Grad C bewegten. Dafür waren jede Menge Fußballer zu beobachten, die bis spät in die Nacht im Sand kickten .Hier werden wohl die Stars geboren, die man dann unter anderen in der Bundesliga bewundern kann. Die Häuserschluchten im Stadtinneren sind identisch wie in jeder Großstadt dieser Welt.
Allerdings wird man entschädigt, wenn es mit der Seilbahn auf den Zuckerhut geht.. Der Blick von hier oben ist betörend. Rio mit seien begrünten Granitbergen und den weißen Sandstränden liegt einem zu Füßen. Immerhin blickt man von 400 m Höhe auf die Stadt. Analoges lässt sich berichten, wenn man mit der Zahnradbahn auf den Corcovada fährt. Auf der Spitze thront das Wahrzeichen von Rio, die 38 m hohe Statue des Christo Rendentor. Allerdings muss man schönes Wetter haben, um den Blick aus 700 m Höhe auf die Stadt genießen zu können. Wir mussten gedultsam warten bis sich der Wolkenschleier lichtete, der auch die Christusstatue einhüllte.
Wenn man in Rio ist, sollte man eine Sambashow nicht versäumen. Die einzelnen Sambaschulen müssen sich Geld erwirtschaften, um im Karneval bestehen zu können. Nichts verdient über viele Monate so viel leidenschaftliche Vorbereitung und so enorme Investitionen aus der Haushaltskasse wie der Karneval, der Brasilien jedes Jahr aufs neue entzückt und das Landessymbol per excellence ist. Wir konnten uns vorstellen, was auf den Straßen in Rio los ist, wenn die einzelnen Sambaschulen sich präsentieren. Farbenprächtig Kostüme, öfters auch durch viel nackte Haut ersetzt, mit viel Musik, die zum Teil als sehr laut empfunden wird, drückt die Lebensfreude der Brasilianer aus. Es war betörend, was wir da gesehen haben.
Natürlich sollte man nicht außer acht lassen, dass ein Bummel am späten Abend mit Gefahren verbunden ist. Man sollte nicht die belebten Straßen verlassen, da Kriminelle überfallartig auf Geldbörsen und Taschen aus sind. Wir haben allerdings nichts bemerkt, jedoch aufmerksam wurden wir gemacht.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
Autor: khhAngekommen auf dem Flughafen Galeao wird einem bewusst, das nicht die spanische Sprache gesprochen wird, wie sonst in Südamerika, sondern die portugiesische Sprache.
Das liegt in der Geschichte Brasiliens begründet. Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianische Boden gesetzt hat , war im Jahre 1500 ein Portugiese. Seit dem wird portugiesisch gesprochen. Die Währung ist der Real.
Die erste Überraschung gab auf der Fahrt zum Hotel. Das Hotel liegt an der Copacabana, wurde gesagt. Das war nicht etwa der Strand, sonder die Straße Copacabana, im Stadtteil Copacabana. Allerdings war es bis zum Praia (Strand) Copacabana nicht weit. Der berühmte Strand wird landeinwärts gesäumt von Hotels und einer breiten Straße - die Avenida Atlantica. Das berühmteste Hotel ist das Hotel Copacabana Palace neben dem Hotel Marriot.
Am Strand selbst waren Anfang Dezember kaum Badende zu beobachten, obwohl der ca. 300 m breite Sandstrand dazu einladen würde, zumal die Außentemperatur sich zwischen 22 und 25 Grad C bewegten. Dafür waren jede Menge Fußballer zu beobachten, die bis spät in die Nacht im Sand kickten .Hier werden wohl die Stars geboren, die man dann unter anderen in der Bundesliga bewundern kann. Die Häuserschluchten im Stadtinneren sind identisch wie in jeder Großstadt dieser Welt.
Allerdings wird man entschädigt, wenn es mit der Seilbahn auf den Zuckerhut geht.. Der Blick von hier oben ist betörend. Rio mit seien begrünten Granitbergen und den weißen Sandstränden liegt einem zu Füßen. Immerhin blickt man von 400 m Höhe auf die Stadt. Analoges lässt sich berichten, wenn man mit der Zahnradbahn auf den Corcovada fährt. Auf der Spitze thront das Wahrzeichen von Rio, die 38 m hohe Statue des Christo Rendentor. Allerdings muss man schönes Wetter haben, um den Blick aus 700 m Höhe auf die Stadt genießen zu können. Wir mussten gedultsam warten bis sich der Wolkenschleier lichtete, der auch die Christusstatue einhüllte.
Wenn man in Rio ist, sollte man eine Sambashow nicht versäumen. Die einzelnen Sambaschulen müssen sich Geld erwirtschaften, um im Karneval bestehen zu können. Nichts verdient über viele Monate so viel leidenschaftliche Vorbereitung und so enorme Investitionen aus der Haushaltskasse wie der Karneval, der Brasilien jedes Jahr aufs neue entzückt und das Landessymbol per excellence ist. Wir konnten uns vorstellen, was auf den Straßen in Rio los ist, wenn die einzelnen Sambaschulen sich präsentieren. Farbenprächtig Kostüme, öfters auch durch viel nackte Haut ersetzt, mit viel Musik, die zum Teil als sehr laut empfunden wird, drückt die Lebensfreude der Brasilianer aus. Es war betörend, was wir da gesehen haben.
Natürlich sollte man nicht außer acht lassen, dass ein Bummel am späten Abend mit Gefahren verbunden ist. Man sollte nicht die belebten Straßen verlassen, da Kriminelle überfallartig auf Geldbörsen und Taschen aus sind. Wir haben allerdings nichts bemerkt, jedoch aufmerksam wurden wir gemacht.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Bildtexte:
- Bild 1: Anflug auf den Flughafen Galeao. Ein erster Blick auf Rio.
- Bild 2: Blick in die Avenida Copacabana
- Bild 3: Die Talstation der Seilbahn zum Zuckerhut
- Bild 4:Die Zwischenstation auf dem Morro da Ucra mit seinen Restaurants und dem Amphitheater und dann weiter zum Zuckerhut
- Bild 5: Der Zuckerhut
- Bild 6: Der Blick vom Zuckerhut auf Rio. Ganz schwach sieht man im Hintergrund die Christusstatue auf dem Corcovada
- Bild 7: Die Christusstatue auf dem Corcovada
- Bild 8: Blick vom Corcovada (ca.700m hoch) auf Rio
- Bild 9: Im Supermarkt in Rio
- Bild 10. Die Avenida Atlantica am Strand Copacabana
- Bils 11: Hotel Copacabana Palace - das beste Hotel in Rio
- Bild 12: Fußballtraining am Strand Copacabana
- Bild 13: Abendstimmung am Strand Copacabana
- Bild 14: Auch in Rio wird auf Weihnachten hingewiesen
- Bild 15: Ein Schnappschuss in Rio
- Bild 16: Eine Sambatänzerin
- Bild 17: In Tanzaktion
- Bild 18: "Bondes" nennt man die alten offenen Straßenbahnen, die über die Arcos da Lapa, ein Aquädukt, zwischen der Kathedrale und den Gassen von Santa Teresa pendeln

















